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Nationale Volksarmee, Volkspolizei und Volksmar...

VP, NVA & Volksmarine


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Vorwärts - Armee-Fußball im DDR-Sozialismus

Artikel-Nr.: 978-3-89533-647-8

Hanns Leske

Vorwärts – Armee-Fußball im DDR-Sozialismus

Aufstieg und Fall des ASK/FC Vorwärts Leipzig / Berlin / Frankfurt

Die Geschichte dieses fünffachen DDR-Fußballmeisters ist ebenso kompliziert wie aufschlussreich. 1949 in Leipzig gegründet, wurde die "Armeesportvereinigung" vier Jahre später nach Berlin verpflanzt, wo sie durch gezielte Interventionen zu einem der DDR-Spitzenklubs aufgebaut wurde. Anfang der siebziger Jahre spielte man sogar erfolgreich auf europäischer Bühne. Eine aus politischen Gründen erzwungene erneute Umsiedlung nach Frankfurt/Oder brachte den Fall in die Bedeutungslosigkeit; heute spielt der Verein als FC Viktoria 91 Frankfurt in der sechsten Liga.

Am konkreten Beispiel beleuchtet der Autor die Rolle des DDR-Staates und der NVA im Sportbetrieb. Neben der sportlichen Entwicklung wird auch über Repressionen gegen unbotmäßige Spieler, über "antisozialistische" Fan-Ausschreitungen und andere politische Begleitumstände berichtet.

Dr. Hanns Leske hat sich in vielbeachteten Buchveröffentlichungen bereits mehrfach mit der Geschichte des DDR-Fußballs auseinandergesetzt.

24,90 *

Die Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR: Geschichte und Geschichten

Artikel-Nr.: 9783940101877

Die Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR waren eine moderne und wirksame Waffengattung. Sie wurden in einer schwierigen Phase des Kalten Krieges Anfang der 1960er Jahre aufgebaut. In weniger als vier Jahren entstanden fünf Fla-Raketenregimenter. Mit der Aufstellung eines neuen Truppenteils in den 1970er Jahren und der Bildung von drei Brigaden in der Folgezeit wurden ihre Abwehrmöglichkeiten wesentlich erweitert.

Im Zusammenwirken mit der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte der NVA und der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte waren sie in der Lage, das gesamte Territorium der DDR gegen Luftangriffe zu schützen.

Der erste Teil des Buches umfasst die Geschichte der Waffengattung von ihrer Entstehung 1959 bis zu ihrem Ende 1990. Die Autoren der Beiträge sind ausnahmslos Kenner der Materie, die selbst bei dieser Truppe gedient haben. Im zweiten Teil melden sich Zeitzeugen zu Wort, vom Soldaten bis zum Oberst, die mit Humor, Lebenserfahrung und Wahrhaftigkeit von ihren Erlebnissen berichten. Sie machen deutlich, warum sie so und nicht anders handelten und weshalb sie nach wie vor zu ihrem Dienst als Soldat stehen, auch wenn sie heute manches kritisch sehen. Das Buch ist durch eine Vielzahl von Fotos illustriert.

19,95 *

Im Dienst der Volksmarine II - Zeitzeugen berichten

Artikel-Nr.: 978-3-942477-63-5

Dieter Flohr

Im Dienst der Volksmarine II - Zeitzeugen berichten

„Im Dienst der Volksmarine II“ beschreibt die Entwicklung, Ziele und Aufgaben sowie das Ende der Volksmarine der DDR, kleinste Teilstreitkraft der Nationalen Volksarmee. Im Mittelpunkt der Publika­tion stehen die zahlreichen Erlebnisberichte der Soldaten und Offiziere – ausführlich, kompetent und nicht zuletzt kritisch. Sie alle zeugen vom oft aufopferungsvollen Wirken der Gestalter der Volksmarine und geben einen realen Einblick in die Geschichte einer Waffengattung, die aufgrund ihrer Bedeutung bei der Verteidigung der Küsten der DDR und der mit ihr verbündeten Staaten eine Schlüsselrolle einnahm. „Im Dienst der Volksmarine II“ würdigt  die Männer und Frauen in Uniform und in Zivil, gibt ihnen eine Stimme und Gesichter. Neben Zeitzeugenberichten enthält diese Anthologie Reportagen und Porträts, die zur Gesamtaussage der bebilderten Publikation beitragen und ein Stück Militär-Geschichte erlebbar machen.

16,95 *

Im Dienst der Volksmarine III - Zeitzeugen berichten

Artikel-Nr.: 978-3-942477-99-4

Dieter Flohr

Im Dienst der Volksmarine III - Zeitzeugen berichten

Der dritte Band der erfolgreichen Buch-Reihe „Im Dienst der Volksmarine“ wartet mit dutzenden neuen Zeitzeugenberichten auf, in denen die Matrosen der kleinsten Teilstreitkraft der Nationalen Volksarmee aus ihrer Dienstzeit erzählen. Authentisch, kritisch, aber auch mit dem nötigen Humor geben sie Auskunft über den oftmals schweren Dienstalltag, über das Zusammenwirken mit den befreundeten Streitkräften der Warschauer Vertragsstaaten oder die Freizeitgestaltung innerhalb der Truppe. Über 120 historische Fotos und Abbildungen, viele darunter mit Seltenheitswert, ergänzen und vertiefen den Inhalt anschaulich. Ein Zeitzeugnis deutscher Marinegeschichte.

16,95 *

Die NVA und Volksmarine in den Vereinten Streitkräften

Artikel-Nr.: 978-3-942477-07-9

Fritz Minow

Die NVA und Volksmarine in den Vereinten Streitkräften

Geheimnisse der Warschauer Vertragsorganisation 

Die Warschauer Vertragsorganisation galt in ihren Mitgliedsländern bis zum Zusammenbruch des Sozialismus in Europa als Bündnis gleichgestellter wie souveräner Staaten offiziell. Dr. Fritz Minow, Berufsoffizier a. D. und Autor, wertete tausende Dokumente aus, darunter einst geheimstes Aktenmaterial in verschiedenen Sprachen, analysierte Militärliteratur und interviewte Zeitzeugen. Entstanden ist das Abbild eines Militärbündnisses, dessen Einheit von seiner Gründung im Jahr 1955 bis zum Zusammenbruch 1991 nie über die internen Auseinandersetzungen um nationale Interessen, Einflusssphären und Eigendarstellung hinwegtäuschen konnte. Diffizil war die Situation bis zum letzten Tag vor allem für ein Mitglied die DDR.

19,95 *

HORCH & GUCK "Ständig gefechtsbereit - Die Armee eines militarisierten Staates"

Artikel-Nr.: Horch & Guck 70

 "Ständig gefechtsbereit - Die Armee eines militarisierten Staates"


Die Zeit bei der Nationalen Volksarmee (NVA) erlebten viele als tiefen Eingriff in ihr Leben.

Manche litten nachhaltig unter den erlittenen Demütigungen. Doch über die wird selten gesprochen. Erzählt werden meist nur die Anekdoten aus der Dienstzeit. Durch ein vollkommen überzogenes System der Einsatzbereitschaft waren Wehrpflichtige Wochen- und monatelang ohne Ausgang und Urlaub in heimatfernen Kasernen eingesperrt. Viele Partnerschaften haben diese lange Zeit sinnloser Trennung nicht überstanden; manchen Soldaten trieb die Situation in den Suizid. Junge Männer sollten in der Armee Unterwerfung lernen und wurden zugleich zu Akteuren der Unterwerfung der Bevölkerung.

Die Grenztruppen waren dabei in besonderer Weise gegen das eigene Volk gerichtet. Doch auch die gesamte NVA sollte wenn nötig der Repression nach innen dienen. Und – daran ließ die SED-Propaganda keinen Zweifel – auch für die eventuelle Niederschlagung von Unruhen in den „Bruderstaaten“ stand sie bereit.  Während ehemalige Offi ziere die NVA gern als „Armee des Friedens“ verklären, griffen Feindbilderziehung und Militarisierung immer stärker in fast alle Bereiche des „zivilen“ Lebens ein.

Wie sah die Lebensrealität der Wehrpfl ichtigen in der NVA konkret aus? Wie erlebten sie Drill, Gehorsam und Befehlsnotstand einerseits und das geduldete bzw. geförderte Drangsalieren der Soldaten untereinander andererseits? Gab es wirksame Gegenstrategien oder gar Aufbegehren und Widerstand in Uniform? Über diese Fragen diskutieren: Peter Grimm, Redakteur von „HORCH UND GUCK“ Dr. Peter Joachim Lapp, Politologe und Publizist. Kaufmännische Lehre in Rudolstadt, l960-64 politische Haft in Gera und Waldheim, 1964 freigekauft, l977-97 Redakteur im Deutschlandfunk Köln, veröffentlichte Bücher zu Militärgeschichte und Grenzregime der DDR, zuletzt: Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee und Die zweite Chance.

5,90 *

Landesverteidigung und Militarisierung Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker 1

Artikel-Nr.: 978-3-86153-639-0

Die geheime Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker gehört zu den wenig erforschten Themen der jüngsten deutschen Geschichte. War die DDR eine »Friedensmacht«? Wie souverän war der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates Erich Honecker im Schatten Moskaus? Erstmals wird hier die DDR-Militärpolitik vor dem Hintergrund der internationalen Sicherheitspolitik und der Krisen von 1971 bis 1989 dargestellt. Die Organisationsgeschichte und die Entwicklung der Militär- und Sicherheitspolitik zwischen dem nach außen gerichteten Ziel der Landesverteidigung und den nach innen zielenden Bestrebungen der Militarisierung der DDR-Gesellschaft stehen im Mittelpunkt.

49,90 *

Der Warschauer Pakt - Von der Gründung bis zum Zusammenbruch (1955 - 1991)

Artikel-Nr.: 9783861535041

von Torsten Diedrich, Winfried Heinemann, Christian F. Ostermann

In der Zeit des Kalten Krieges wirkte der Warschauer Pakt stets wie ein großer monolithischer Block unter sowjetischer Vorherrschaft. Die schrittweise Öffnung der Archive der ehemaligen Bündnispartner zeigt jedoch immer deutlicher, dass seine Einheit und Geschlossenheit oftmals nur nach außen bestanden. Der vorliegende Band vermittelt erstmals einen plastischen Eindruck von der nationalen Gemengelage im »Roten Bündnis«. Renommierte Autoren aus ehemaligen Paktstaaten sowie aus der Schweiz und den USA stellen Forschungsergebnisse vor, die neue und differenziertere Einsichten in das Innenleben des Paktes ermöglichen und nationale Sichtweisen deutlich werden lassen. So erhält der Leser u. a. Einblick in das damalige Selbstverständnis der Pakt-Streitkräfte in Albanien, Bulgarien, der DDR, Polen, Rumänien und Ungarn. Die Beiträge des Bandes liefern zudem eine spannende Analyse des Einflusses der Sowjetunion und der Warschauer Vertragsorganisation auf Staat, Militär und Gesellschaft der Teilnehmerländer sowohl in »normalen« Zeiten, als auch in internationalen Krisensituationen.

40,00 *

Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR

Artikel-Nr.: 9783861534785

Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR (Militärgeschichte der DDR): Militär und Gesellschaft in der DDR von Matthias Rogg

Die Frage, ob das Militär in der DDR gesellschaftlich integriert oder sogar akzeptiert war, gehört zu den besonders kontrovers diskutierten Themen der DDR-­Geschichte. Für nicht wenige Menschen verkörpert die Nationale Volksarmee bis heute die »Armee für Frieden und Sozialismus«, die zugleich als »Schule der Nation« wirkte. Auf der anderen Seite ruft die NVA bei vielen negative Bilder hervor, die mit Drill, persönlicher Unterdrückung und Parteidiktatur verbunden werden. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals untersucht, wie es um die »Armee des Volkes« konkret bestellt war, inwieweit die propagierte Interessenidentität zwischen ziviler und militärischer Gesellschaft tatsächlich bestand. Das Spektrum der Untersuchung reicht von der wehrpolitischen Mobilisierung über die Erfahrungen in den Kasernen bis zum Reservistendienst und dem Einsatz von Armeeangehörigen in der Landwirtschaft, auf Baustellen und in der Produktion. Auf der Grundlage zahlreicher und zum Großteil bisher nicht veröffentlichter Archivalien, Bild­ und Filmdokumente, empirischer Meinungsbefragungen sowie Zeitzeugenberichte zeichnet der Autor ein differenziertes Bild vom spannungsreichen Verhältnis zwischen Militär und Gesellschaft in der DDR.

39,90 *

Grenzpolizisten: Konformität, Verweigerung und Repression in der Grenzpolizei und den Grenztruppen

Artikel-Nr.: 9783861535294

Grenzpolizisten: Konformität, Verweigerung und Repression in der Grenzpolizei und den Grenztruppen der DDR 1952 bis 1965  von Gerhard Sälter

1952 und 1961 bilden Zäsuren in der Geschichte der DDR, denn sie bedeuteten die sukzessive Schließung der Grenzen durch die SED für alle DDR-Bürger. Junge Männer bewachten seitdem als Grenzpolizisten und Grenzsoldaten die Sperranlagen und mussten ihre Waffen gegen Flüchtlinge richten. Vor dem Hintergrund des Gewaltcharakters des Grenzregimes der DDR analysiert der Autor erstmalig die Motive der Grenzer und die Bedingungen ihrer Mitwirkung.

Er beschreibt, welche Mittel und Methoden eingesetzt wurden, um ihre Beteiligung sicherzustellen. Der Autor untersucht dabei auf einer breiten Quellenbasis unter anderem die Auswahl und Rekrutierung der Grenzpolizisten und -soldaten sowie ihre Formung durch militärische Disziplin, politische Indoktrination, Überwachung und erzwungene Selbstüberwachung. Er stellt auch dar, wie der Verfolgungsapparat der DDR auf Versuche einzelner Grenzer reagierte, sich der geforderten Mitwirkung zu entziehen. Über den Autor Gerhard Sälter: Jahrgang 1962; Historiker; 2000 Promotion zum Dr. phil.; seit 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Berliner Mauer. Veröffentlichungen zur Herrschaftspraxis und vormodernen Gesellschaft, zur Geschichte von Devianz, Polizei, Denunziation, Justiz und Inhaftierung sowie zum MfS, zur Grenzpolizei der DDR und zur Berliner Mauer.

39,90 *
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