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Nationale Volksarmee, Volkspolizei und Volksmar...

VP, NVA & Volksmarine


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Schützen und Helfen? Luftschutz und Zivilverteidigung in der DDR 1955 bis 1989/90

Artikel-Nr.: 978-3-86153-400-6

Clemens Heitmann

Schützen und Helfen?

Luftschutz und Zivilverteidigung in der DDR 1955-1989/1990

Clemens Heitmann stellt die historische Entwicklung detailliert und gründlich recherchiert dar und ordnet sie in den politischen Kontext ein - innerdeutsch wie blockintern. Er hat in Archiven geforscht und Zeitzeugen befragt. Indes bietet er mehr als Organisationsgeschichte. Wie organisierte die SED ihre Herrschaft und welches Kriegsbild hatten die Spitzen der Partei- und Staatsführung? Sollten Luftschutz und Zivilverteidigung wirklich nur schützen und helfen, oder welche Absichten verfolgten die DDR-Machthaber von 1955-1989 mit diesen Organisationen tatsächlich, und welche Effekte hatten sie für den Staat und die Gesellschaft der DDR? Das sind die eigentlichen Fragestellungen des Buches, auf die der Autor seine Analyse der Zivilverteidigung, ihrer Strukturen, ihrer Kader, ihrer Organisation und ihrer Aktionsfelder projiziert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
 

35,00 *

Parteiherrschaft in der NVA: Die Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR Streitkräfte

Artikel-Nr.: 9783861532798

Parteiherrschaft in der NVA: Die Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR Streitkräfte (1956-1971) von Frank Hagemann

Die Nationale Volksarmee unterlag seit ihrer Aufstellung 1956 dem totalitären Führungsanspruch der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Die SED verfügte über einen eigenständigen Polit- und Parteiapparat, der nach sowjetischem Vorbild die militärische Führungsorganisation doppelte und der Staatspartei so einen unmittelbaren Zugriff auf die Truppe - unabhängig vom militärischen Befehls- und Meldeweg - sicherte. Frank Hagemann arbeitet in seiner Studie heraus, daß gerade viele Truppenoffiziere jenseits der grundsätzlichen Anerkennung des Primates der SED nicht bereit waren, sich ohne weiteres den Parteiorganen in den Verbänden unterzuordnen. So zog der Grundwiderspruch von militärischer Führungsorganisation und Politsystem in der Praxis der Volksarmee zeitweise heftige Konflikte nach sich, denen die Parteiführung auch mit brachialen Methoden begegnete. Der Autor beleuchtet eingehend, wie im Spannungsfeld von ideologischen Normen, militärischen Notwendigkeiten und sowjetischen Fo rderungen die "führende Rolle" der SED in der Nationalen Volksarmee verwirklicht wurde, welche Schwierigkeiten daraus resultierten und wie man damit in Partei und Armee bis Ende der sechziger Jahre umging.

Frank Hagemann: Jahrgang 1968, Eintritt in die Bundeswehr 1988, Ausbildung zum Offizier, 1991-1995 Studium der Geschichtswissenschaft und der Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg, anschließend Verwendung im Truppendienst, von Ende 1996 bis 2001 Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam, 2001 Promotion.

24,90 *

Militär und Staatssicherheit im Sicherheitskonzept der Warschauer-Pakt-Staaten

Artikel-Nr.: 9783861536109

Machterhaltung – das war aus Sicht der herrschenden Parteien in den Staaten des sowjetischen Imperiums Hauptziel des inneren und des äußeren Sicherheitsapparates. Beide Apparate waren daher eng miteinander verflochten und kooperierten sowohl für den Fall innerer Unruhen als auch für einen möglichen Krieg. Bis 1987 verfolgte die Sowjetunion im Warschauer Pakt ein Offensivkonzept mit einem »System der Landesverteidigung«, das mit beiden Komponenten des Staatsschutzes die Kriegführung sicherstellen sollte. In diesem Band rekonstruieren Militärhistoriker und Spezialisten für die Geschichte der Staatssicherheitsdienste aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Serbien, Ungarn und den USA dieses Beziehungsgeflecht.

34,90 *

Bausoldatenkongress. Zivilcourage und Kompromiss, Bausoldaten in der DDR 1964-1990

Artikel-Nr.: 9783980492089

Die "Bausoldaten" waren in der DDR die einzige legale Möglichkeit der Waffendienstverweigerung. Sie wurden zu Bautätigkeiten eingesetzt, anfangs meist an militärischen Vorhaben, später auch für Zivilobjekte.

Die Verweigerung des Waffendienstes war ein Akt der Zivilcourage. Die Bausoldaten wurden von der Militär- und Staatsführung diskriminiert und als „feindlich-negativ" an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat im September 2004 im Alten Rathaus in Potsdam einen Bausoldatenkongress durchgeführt.

Er diente dem wissenschaft­lichen Austausch, der Würdigung von Zivilcourage in der DDR und der Positions­bestimmung zum friedlichen Miteinander heute. Der Tagungsband dokumentiert die wichtigsten Vorträge, die Laudatio von Joachim Gauck, Berichte aus den Arbeitsgruppen und die Abschlusserklärung der Veranstaltung. Eine Teilnehmerliste und einige Fotos aus dem Kongressgeschehen runden den Band ab.

5,00 *

Die verbotene Halbinsel Wustrow - Flakschule - Militärbasis - Spionagevorposten

Artikel-Nr.: 978-3-86153-323-8

Auf der Halbinsel Wustrow, zwischen Rostock und Lübeck gelegen, errichteten die Nazis in den dreißiger Jahren die größte Flakartillerieschule des deutschen Reiches. Hitler, Göring und Mussolini ließen sich hier die neueste Technik für den geplanten Luftkrieg vorführen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dienten die einstigen Kasernen und Offizierswohnungen Tausenden Flüchtlingen als Bleibe, bis die Rote Armee einzog und über vier Jahrzehnte eine Militärbasis betrieb, zu der auch ein Marinestützpunkt und ein Spionageposten der Funkaufklärung gehörten.

Das inzwischen an eine Investorengruppe verkaufte Areal, auf dem komfortable Ferienanlagen entstehen sollen, ist seit 1993 ungenutzt. Die verlassene Militärstadt und das angrenzende Naturschutzgebiet können bisher nur bei besonderen Führungen besichtigt werden.

Edelgard und Klaus Feiler haben die Historie des Geländes über Jahre in Archiven und Gesprächen mit Zeitzeugen erforscht. Sie stellen die bewegte Geschichte der verbotenen Halbinsel erstmalig vor und präsentieren dabei seltene Dokumente und einzigartige historische Fotos.

20,00 *

Zwangsarbeit im Chemiedreieck Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-86153-675-8

Justus Vesting

Zwangsarbeit im Chemiedreieck

Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt, immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

30,00 *

Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen

Artikel-Nr.: 978-3-86933-226-0

Peter Joachim Lapp

Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen

Militärpolitische Studie einer DDR-Wehrorganisation

Zu DDR-Zeiten absolvierten mehr als vier Millionen männlicher Jugendlicher im Alter von sechzehn bis achtzehn Jahren innerhalb von zwei Jahren eine vormilitärische Grund- bzw. Laufbahnausbildung in der Gesellschaft für Sport und Technik (GST), mehrheitlich in Vorbereitung auf ihren künftigen Dienst als Mot-Schütze und Militärkraftfahrer in der Nationalen Volksarmee oder den DDR-Grenztruppen.

22,00 *
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