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Nationale Volksarmee, Volkspolizei und Volksmar...

VP, NVA & Volksmarine


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Landesverteidigung und Militarisierung Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker 1

Artikel-Nr.: 978-3-86153-639-0

Die geheime Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker gehört zu den wenig erforschten Themen der jüngsten deutschen Geschichte. War die DDR eine »Friedensmacht«? Wie souverän war der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates Erich Honecker im Schatten Moskaus? Erstmals wird hier die DDR-Militärpolitik vor dem Hintergrund der internationalen Sicherheitspolitik und der Krisen von 1971 bis 1989 dargestellt. Die Organisationsgeschichte und die Entwicklung der Militär- und Sicherheitspolitik zwischen dem nach außen gerichteten Ziel der Landesverteidigung und den nach innen zielenden Bestrebungen der Militarisierung der DDR-Gesellschaft stehen im Mittelpunkt.

49,90 € *

Der Warschauer Pakt - Von der Gründung bis zum Zusammenbruch (1955 - 1991)

Artikel-Nr.: 9783861535041

von Torsten Diedrich, Winfried Heinemann, Christian F. Ostermann

In der Zeit des Kalten Krieges wirkte der Warschauer Pakt stets wie ein großer monolithischer Block unter sowjetischer Vorherrschaft. Die schrittweise Öffnung der Archive der ehemaligen Bündnispartner zeigt jedoch immer deutlicher, dass seine Einheit und Geschlossenheit oftmals nur nach außen bestanden. Der vorliegende Band vermittelt erstmals einen plastischen Eindruck von der nationalen Gemengelage im »Roten Bündnis«. Renommierte Autoren aus ehemaligen Paktstaaten sowie aus der Schweiz und den USA stellen Forschungsergebnisse vor, die neue und differenziertere Einsichten in das Innenleben des Paktes ermöglichen und nationale Sichtweisen deutlich werden lassen. So erhält der Leser u. a. Einblick in das damalige Selbstverständnis der Pakt-Streitkräfte in Albanien, Bulgarien, der DDR, Polen, Rumänien und Ungarn. Die Beiträge des Bandes liefern zudem eine spannende Analyse des Einflusses der Sowjetunion und der Warschauer Vertragsorganisation auf Staat, Militär und Gesellschaft der Teilnehmerländer sowohl in »normalen« Zeiten, als auch in internationalen Krisensituationen.

40,00 € *

Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR

Artikel-Nr.: 9783861534785

Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR (Militärgeschichte der DDR): Militär und Gesellschaft in der DDR von Matthias Rogg

Die Frage, ob das Militär in der DDR gesellschaftlich integriert oder sogar akzeptiert war, gehört zu den besonders kontrovers diskutierten Themen der DDR-­Geschichte. Für nicht wenige Menschen verkörpert die Nationale Volksarmee bis heute die »Armee für Frieden und Sozialismus«, die zugleich als »Schule der Nation« wirkte. Auf der anderen Seite ruft die NVA bei vielen negative Bilder hervor, die mit Drill, persönlicher Unterdrückung und Parteidiktatur verbunden werden. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals untersucht, wie es um die »Armee des Volkes« konkret bestellt war, inwieweit die propagierte Interessenidentität zwischen ziviler und militärischer Gesellschaft tatsächlich bestand. Das Spektrum der Untersuchung reicht von der wehrpolitischen Mobilisierung über die Erfahrungen in den Kasernen bis zum Reservistendienst und dem Einsatz von Armeeangehörigen in der Landwirtschaft, auf Baustellen und in der Produktion. Auf der Grundlage zahlreicher und zum Großteil bisher nicht veröffentlichter Archivalien, Bild­ und Filmdokumente, empirischer Meinungsbefragungen sowie Zeitzeugenberichte zeichnet der Autor ein differenziertes Bild vom spannungsreichen Verhältnis zwischen Militär und Gesellschaft in der DDR.

39,90 € *

Grenzpolizisten: Konformität, Verweigerung und Repression in der Grenzpolizei und den Grenztruppen

Artikel-Nr.: 9783861535294

Grenzpolizisten: Konformität, Verweigerung und Repression in der Grenzpolizei und den Grenztruppen der DDR 1952 bis 1965  von Gerhard Sälter

1952 und 1961 bilden Zäsuren in der Geschichte der DDR, denn sie bedeuteten die sukzessive Schließung der Grenzen durch die SED für alle DDR-Bürger. Junge Männer bewachten seitdem als Grenzpolizisten und Grenzsoldaten die Sperranlagen und mussten ihre Waffen gegen Flüchtlinge richten. Vor dem Hintergrund des Gewaltcharakters des Grenzregimes der DDR analysiert der Autor erstmalig die Motive der Grenzer und die Bedingungen ihrer Mitwirkung.

Er beschreibt, welche Mittel und Methoden eingesetzt wurden, um ihre Beteiligung sicherzustellen. Der Autor untersucht dabei auf einer breiten Quellenbasis unter anderem die Auswahl und Rekrutierung der Grenzpolizisten und -soldaten sowie ihre Formung durch militärische Disziplin, politische Indoktrination, Überwachung und erzwungene Selbstüberwachung. Er stellt auch dar, wie der Verfolgungsapparat der DDR auf Versuche einzelner Grenzer reagierte, sich der geforderten Mitwirkung zu entziehen. Über den Autor Gerhard Sälter: Jahrgang 1962; Historiker; 2000 Promotion zum Dr. phil.; seit 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Berliner Mauer. Veröffentlichungen zur Herrschaftspraxis und vormodernen Gesellschaft, zur Geschichte von Devianz, Polizei, Denunziation, Justiz und Inhaftierung sowie zum MfS, zur Grenzpolizei der DDR und zur Berliner Mauer.

39,90 € *

Schützen und Helfen? Luftschutz und Zivilverteidigung in der DDR 1955 bis 1989/90

Artikel-Nr.: 978-3-86153-400-6

Clemens Heitmann

Schützen und Helfen?

Luftschutz und Zivilverteidigung in der DDR 1955-1989/1990

Clemens Heitmann stellt die historische Entwicklung detailliert und gründlich recherchiert dar und ordnet sie in den politischen Kontext ein - innerdeutsch wie blockintern. Er hat in Archiven geforscht und Zeitzeugen befragt. Indes bietet er mehr als Organisationsgeschichte. Wie organisierte die SED ihre Herrschaft und welches Kriegsbild hatten die Spitzen der Partei- und Staatsführung? Sollten Luftschutz und Zivilverteidigung wirklich nur schützen und helfen, oder welche Absichten verfolgten die DDR-Machthaber von 1955-1989 mit diesen Organisationen tatsächlich, und welche Effekte hatten sie für den Staat und die Gesellschaft der DDR? Das sind die eigentlichen Fragestellungen des Buches, auf die der Autor seine Analyse der Zivilverteidigung, ihrer Strukturen, ihrer Kader, ihrer Organisation und ihrer Aktionsfelder projiziert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
 

35,00 € *

Parteiherrschaft in der NVA: Die Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR Streitkräfte

Artikel-Nr.: 9783861532798

Parteiherrschaft in der NVA: Die Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR Streitkräfte (1956-1971) von Frank Hagemann

Die Nationale Volksarmee unterlag seit ihrer Aufstellung 1956 dem totalitären Führungsanspruch der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Die SED verfügte über einen eigenständigen Polit- und Parteiapparat, der nach sowjetischem Vorbild die militärische Führungsorganisation doppelte und der Staatspartei so einen unmittelbaren Zugriff auf die Truppe - unabhängig vom militärischen Befehls- und Meldeweg - sicherte. Frank Hagemann arbeitet in seiner Studie heraus, daß gerade viele Truppenoffiziere jenseits der grundsätzlichen Anerkennung des Primates der SED nicht bereit waren, sich ohne weiteres den Parteiorganen in den Verbänden unterzuordnen. So zog der Grundwiderspruch von militärischer Führungsorganisation und Politsystem in der Praxis der Volksarmee zeitweise heftige Konflikte nach sich, denen die Parteiführung auch mit brachialen Methoden begegnete. Der Autor beleuchtet eingehend, wie im Spannungsfeld von ideologischen Normen, militärischen Notwendigkeiten und sowjetischen Fo rderungen die "führende Rolle" der SED in der Nationalen Volksarmee verwirklicht wurde, welche Schwierigkeiten daraus resultierten und wie man damit in Partei und Armee bis Ende der sechziger Jahre umging.

Frank Hagemann: Jahrgang 1968, Eintritt in die Bundeswehr 1988, Ausbildung zum Offizier, 1991-1995 Studium der Geschichtswissenschaft und der Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg, anschließend Verwendung im Truppendienst, von Ende 1996 bis 2001 Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam, 2001 Promotion.

24,90 € *

Militär und Staatssicherheit im Sicherheitskonzept der Warschauer-Pakt-Staaten

Artikel-Nr.: 9783861536109

Machterhaltung – das war aus Sicht der herrschenden Parteien in den Staaten des sowjetischen Imperiums Hauptziel des inneren und des äußeren Sicherheitsapparates. Beide Apparate waren daher eng miteinander verflochten und kooperierten sowohl für den Fall innerer Unruhen als auch für einen möglichen Krieg. Bis 1987 verfolgte die Sowjetunion im Warschauer Pakt ein Offensivkonzept mit einem »System der Landesverteidigung«, das mit beiden Komponenten des Staatsschutzes die Kriegführung sicherstellen sollte. In diesem Band rekonstruieren Militärhistoriker und Spezialisten für die Geschichte der Staatssicherheitsdienste aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Serbien, Ungarn und den USA dieses Beziehungsgeflecht.

34,90 € *

Bausoldatenkongress. Zivilcourage und Kompromiss, Bausoldaten in der DDR 1964-1990

Artikel-Nr.: 9783980492089

Die "Bausoldaten" waren in der DDR die einzige legale Möglichkeit der Waffendienstverweigerung. Sie wurden zu Bautätigkeiten eingesetzt, anfangs meist an militärischen Vorhaben, später auch für Zivilobjekte.

Die Verweigerung des Waffendienstes war ein Akt der Zivilcourage. Die Bausoldaten wurden von der Militär- und Staatsführung diskriminiert und als „feindlich-negativ" an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat im September 2004 im Alten Rathaus in Potsdam einen Bausoldatenkongress durchgeführt.

Er diente dem wissenschaft­lichen Austausch, der Würdigung von Zivilcourage in der DDR und der Positions­bestimmung zum friedlichen Miteinander heute. Der Tagungsband dokumentiert die wichtigsten Vorträge, die Laudatio von Joachim Gauck, Berichte aus den Arbeitsgruppen und die Abschlusserklärung der Veranstaltung. Eine Teilnehmerliste und einige Fotos aus dem Kongressgeschehen runden den Band ab.

5,00 € *

Die verbotene Halbinsel Wustrow - Flakschule - Militärbasis - Spionagevorposten

Artikel-Nr.: 9783861533238

Auf der Halbinsel Wustrow, zwischen Rostock und Lübeck gelegen, errichteten die Nazis in den dreißiger Jahren die größte Flakartillerieschule des deutschen Reiches. Hitler, Göring und Mussolini ließen sich hier die neueste Technik für den geplanten Luftkrieg vorführen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dienten die einstigen Kasernen und Offizierswohnungen Tausenden Flüchtlingen als Bleibe, bis die Rote Armee einzog und über vier Jahrzehnte eine Militärbasis betrieb, zu der auch ein Marinestützpunkt und ein Spionageposten der Funkaufklärung gehörten.

Das inzwischen an eine Investorengruppe verkaufte Areal, auf dem komfortable Ferienanlagen entstehen sollen, ist seit 1993 ungenutzt. Die verlassene Militärstadt und das angrenzende Naturschutzgebiet können bisher nur bei besonderen Führungen besichtigt werden.

Edelgard und Klaus Feiler haben die Historie des Geländes über Jahre in Archiven und Gesprächen mit Zeitzeugen erforscht. Sie stellen die bewegte Geschichte der verbotenen Halbinsel erstmalig vor und präsentieren dabei seltene Dokumente und einzigartige historische Fotos.

19,90 € *

Zwangsarbeit im Chemiedreieck Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-86153-675-8

Justus Vesting

Zwangsarbeit im Chemiedreieck

Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt, immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

30,00 € *
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