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Nationale Volksarmee, Volkspolizei und Volksmar...

VP, NVA & Volksmarine


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Militär und Staatssicherheit im Sicherheitskonzept der Warschauer-Pakt-Staaten

Artikel-Nr.: 9783861536109

Machterhaltung – das war aus Sicht der herrschenden Parteien in den Staaten des sowjetischen Imperiums Hauptziel des inneren und des äußeren Sicherheitsapparates. Beide Apparate waren daher eng miteinander verflochten und kooperierten sowohl für den Fall innerer Unruhen als auch für einen möglichen Krieg. Bis 1987 verfolgte die Sowjetunion im Warschauer Pakt ein Offensivkonzept mit einem »System der Landesverteidigung«, das mit beiden Komponenten des Staatsschutzes die Kriegführung sicherstellen sollte. In diesem Band rekonstruieren Militärhistoriker und Spezialisten für die Geschichte der Staatssicherheitsdienste aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Serbien, Ungarn und den USA dieses Beziehungsgeflecht.

34,90 € *

Bausoldatenkongress. Zivilcourage und Kompromiss, Bausoldaten in der DDR 1964-1990

Artikel-Nr.: 9783980492089

Die "Bausoldaten" waren in der DDR die einzige legale Möglichkeit der Waffendienstverweigerung. Sie wurden zu Bautätigkeiten eingesetzt, anfangs meist an militärischen Vorhaben, später auch für Zivilobjekte.

Die Verweigerung des Waffendienstes war ein Akt der Zivilcourage. Die Bausoldaten wurden von der Militär- und Staatsführung diskriminiert und als „feindlich-negativ" an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat im September 2004 im Alten Rathaus in Potsdam einen Bausoldatenkongress durchgeführt.

Er diente dem wissenschaft­lichen Austausch, der Würdigung von Zivilcourage in der DDR und der Positions­bestimmung zum friedlichen Miteinander heute. Der Tagungsband dokumentiert die wichtigsten Vorträge, die Laudatio von Joachim Gauck, Berichte aus den Arbeitsgruppen und die Abschlusserklärung der Veranstaltung. Eine Teilnehmerliste und einige Fotos aus dem Kongressgeschehen runden den Band ab.

5,00 € *

Die verbotene Halbinsel Wustrow - Flakschule - Militärbasis - Spionagevorposten

Artikel-Nr.: 9783861533238

Auf der Halbinsel Wustrow, zwischen Rostock und Lübeck gelegen, errichteten die Nazis in den dreißiger Jahren die größte Flakartillerieschule des deutschen Reiches. Hitler, Göring und Mussolini ließen sich hier die neueste Technik für den geplanten Luftkrieg vorführen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dienten die einstigen Kasernen und Offizierswohnungen Tausenden Flüchtlingen als Bleibe, bis die Rote Armee einzog und über vier Jahrzehnte eine Militärbasis betrieb, zu der auch ein Marinestützpunkt und ein Spionageposten der Funkaufklärung gehörten.

Das inzwischen an eine Investorengruppe verkaufte Areal, auf dem komfortable Ferienanlagen entstehen sollen, ist seit 1993 ungenutzt. Die verlassene Militärstadt und das angrenzende Naturschutzgebiet können bisher nur bei besonderen Führungen besichtigt werden.

Edelgard und Klaus Feiler haben die Historie des Geländes über Jahre in Archiven und Gesprächen mit Zeitzeugen erforscht. Sie stellen die bewegte Geschichte der verbotenen Halbinsel erstmalig vor und präsentieren dabei seltene Dokumente und einzigartige historische Fotos.

19,90 € *

Zwangsarbeit im Chemiedreieck Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-86153-675-8

Justus Vesting

Zwangsarbeit im Chemiedreieck

Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt, immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

30,00 € *

Die 1. MSD der NVA

Artikel-Nr.: 978-3-86933-177-5

Klaus Froh

Die 1. MSD der NVA

Zur Geschichte der 1. mot. Schützendivision 1956-1990

Klaus Froh hat sich bereits mit einer Reihe bemerkenswerter Publikationen über die Nationale Volksarmee als Autor und Co-Autor einen Namen gemacht. Die "Chronik der NVA" und der Band "Die Generale und Admirale der NVA" sind heute unentbehrliche Nachschlagewerke für alle, die sich für die jüngere deutsche Militärgeschichte interessieren. Nach akribischen Studien im Bundesarchiv Freiburg, der Durchsicht einer Vielzahl von Akten und Dokumenten sowie Gesprächen mit ehemaligen Angehörigen der 1. MSD legt er nunmehr die wechselvolle Geschichte der 1. mot. Schützendivision von der Aufstellung 1956 bis zu ihrer Auflösung 1990 vor. Dabei wird die besondere Rolle deutlich, die die 1. MSD wegen ihrer Berlinnähe immer gespielt hat.

28,00 € *

General bei Hitler und Ulbricht. Vincenz Müller

Artikel-Nr.: 978-3-86153-286-6

Peter Joachim Lapp 

General bei Hitler und Ulbricht

Vincenz Müller - Eine deutsche Karriere

Er diente dem deutschen Kaiser Wilhelm II. genauso wie den Reichspräsidenten Ebert und Hindenburg, er diente dem nationalsozialistischen Führer Hitler ebenso wie dem Kommunisten Ulbricht. Vincenz Müller brachte es vom Fahnenjunker im Ersten Weltkrieg zum Chef des Generalstabes einer Armee im Zweiten Weltkrieg und schließlich zum Chef des Hauptstabes im Range eines Generalleutnant in der NVA. Wer war dieser Vincenz Müller, der für die Verbrechen der Wehrmacht an der Ostfront mitverantwortlich war und sich dann zum Marxismus-Leninismus bekannte? Was bezweckte er mit seinen Geheimkontakten in den Westen? Warum nahm er sich kurz vor dem Mauerbau das Leben?

Peter-Joachim Lapp zeichnet die einzigartige deutsche Karriere nach und legt die erste umfassende Biographie über diesen Offizier in vier Armeen vor. Er hat dazu das gesamte verfügbare Archivmaterial ausgewertet und zahlreiche Zeitzeugen befragt, darunter mehrere, die erstmalig über ihre Erlebnisse mit Vincenz Müller berichten.

35,00 € *

Stalins V-2

Artikel-Nr.: 978-3-86933-176-8

Matthias Uhl

Stalins V-2

Der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959

Die Geschichte des Transfers der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und des Aufbaus der sowjetischen Raketenindustrie gehört zu den spannendsten und faszinierendsten Kapiteln des Kalten Krieges. An der Schnittstelle von Politik, Militär, Wissenschaft und Technologie angesiedelt, bekam das Thema seine besondere Bedeutung durch den Ost-West-Konflikt nach 1945. Der Historiker Matthias Uhl untersuchte die Überführung der deutschen Raketentechnologie in das militärische Arsenal der UdSSR. Er rekonstruierte hierfür die technologischen, großtechnisch-industriellen, staatsorganisatorischen, militärischen und außenpolitischen Aspekte der Geschichte der sowjetischen Raketenentwicklung von 1945 bis 1959. Dadurch erschließen sich die Rationalitäten und Resultate des rüstungsindustriell-militärischen Handelns der UdSSR in diesem Bereich.

44,50 € *

Grenzbrigade Küste

Artikel-Nr.: 978-3-86933-182-9

Peter Joachim Lapp

Grenzbrigade Küste

DDR-Grenzsicherung zur See

Bis zum 13. August 1961 spielte die see- und landseitige Grenzsicherung der DDR-Küste keine besondere Rolle, da die meisten „Republikflüchtigen“ den Weg über die bis dahin offenen Sektorengrenzen in Berlin wählten. Mit dem Bau der Mauer und der Verminung der innerdeutschen Grenze änderte sich das und an der 400 km langen „nassen Grenze“ der DDR setzte eine „Grenzverletzerbewegung“ ein. Tausende versuchten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten bis 1989 über die Ostsee in den Westen zu gelangen. Die Partei- und Staatsführung von SED und DDR bemühte sich, diesem „Druck auf die Grenze“ durch den Einsatz ihrer Sicherheitskräfte zu begegnen. Dazu gehörte die „Grenzbrigade Küste“ (GBK), ein Verband, der seit Ende 1961 der Volksmarine (VM) operativ unterstellt war. Diese Truppe von rund 2.500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen sah sich allerdings kaum mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet, um ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Haushalt war auf Kante genäht.

22,80 € *
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