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Biographie / Briefe / Tagebücher

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Zu Kreuze kriechen kann ich nicht!

Artikel-Nr.: 978-3-942476-94-2

Heike Schneider

Zu Kreuze kriechen kann ich nicht!

Walter Janka – Erinnerungen und Lebenszeugnisse

Zu seinem 100. Geburtstag erinnern Weggefährten, Kollegen, Familienangehörige und Freunde an Walter Janka, darunter Annekathrin Bürger, Karl Corino, Elmar Faber, Günter Kunert, Christoph Links, Dieter Mann, Werner Mittenzwei, Fritz J. Raddatz, Rolf Schneider und Gerhard Zwerenz.Die Biografie des Antifaschisten, Spanienkämpfers, Verlegers und Kulturpolitikers Walter Janka ist exemplarisch für ein unbeugsames Denken und Handeln im Zeichen des demokratischen Sozialismus, für den Mut, trotz Verfolgung und Verleumdung integer und standhaft zu bleiben und sein Ideal einer gerechten und freien Gesellschaft nie aufzugeben. Mit knapp 20 Jahren wird der Jungkommunist Walter Janka von der Gestapo verhaftet, mit 22 meldet er sich in Spanien bei den Interbrigaden zum Kampf gegen Franco, 1941 geht er mit seiner späteren Frau Charlotte nach Mexiko, wo er mit Schriftstellern wie Feuchtwanger, Kisch, Seghers und Heinrich Mann den Exilverlag El Libro Libre aufbaut. 1951 wird er Chef des Aufbau-Verlages und gewinnt Autoren wie Halldór Laxness und Thomas Mann für das Literaturprogramm. Wegen kritischer Diskussionen im Verlag nach dem Ungarnaufstand 1956 wird er in einem Schauprozess der konterrevolutionären Verschwörung angeklagt und zu fünf Jahren Einzelhaft verurteilt. 1989 rechnet er in seinem Buch Schwierigkeiten mit der Wahrheit mit den alten Dogmen und seinen Peinigern aus der eigenen Partei schonungslos ab.

19,99 *

Den Kommunismus mit der Seele suchen

Artikel-Nr.: 978-3-462-04079-1

Esther Slevogt

Den Kommunismus mit der Seele suchen

Wolfgang Langhoff - ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert

Die große Biographie über eine Theater-Ikone. Er gilt als der Gustaf Gründgens der DDR - und doch war Wolfgang Langhoff ein Ungeliebter in diesem Staat, der nicht zuletzt Gelehrtenund Künstlerrepublik hatte sein wollen. In ihrer brillant erzählten Biographie zeichnet Esther Slevogt das bewegende Porträt eines zwischen Kunst und Politik zerrissenen Theaterstars. Und entfaltet das Panorama seines nicht minder zerrissenen Landes. Theatermacher, Kulturfunktionär und Held des antifaschistischen Widerstands: Wolfgang Langhoff, 1901 in Berlin geboren und Vater der bekannten Regisseure Matthias und Thomas Langhoff, war eine der schillerndsten und einflussreichsten Theaterpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ersten Weltkrieg Freikorpskämpfer gegen die Bolschewisten - und Jungschauspieler in antibürgerlicher Dandy-Pose. In der Weimarer Republik von den Bürgern Düsseldorfs in den Titelrollen deutscher Klassiker gefeiert - und von den Arbeitern umjubelter Leiter der Agitprop-Theatergruppe "Nordwest Ran". Immer auf der Suche nach dem Theater für ein gutes Deutschland. Aber dann übernimmt der Terror die Macht. Und der Bühnenheld wird einer der ersten KZ-Häftlinge. Im Schweizer Exil schreibt Langhoff darüber seinen berühmten Bericht "Die Moorsoldaten" - ein Welt - erfolg. Und folgt 1946 voller Idealismus dem Ruf nach Ost-Berlin. Als Intendant des Deutschen Theaters scheint er endlich angekommen im besseren Teil Deutschlands. Doch der Terror lässt ihn nicht los. Differenziert und anschaulich erschließt Esther Slevogt ein Künstler leben im 20. Jahrhundert, das zwischen die ideologischen Fronten in Kunst und Politik gerät. Und porträtiert damit nicht zuletzt das Scheitern des kommunistischen Traums. 

26,99 *

Alfred Rosenberg - Die Tagebücher von 1934 bis 1944

Artikel-Nr.: 978-3-10-002387-2

Jürgen Matthäus / Frank Bajor

Alfred Rosenberg - Die Tagebücher von 1933 bis 1944

Die lange verschwundenen Tagebücher von Alfred Rosenberg, dem Chef-Ideologen der NSDAP, erstmals in einer Gesamtausgabe – ein Schlüsseldokument zur Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust

Seit 1946 verschollen, wurden die Tagebücher des NSDAP-Reichsleiters Alfred Rosenberg erst 2013 aufgefunden. Hier liegen sie erstmals als Gesamtausgabe vor, ausführlich kommentiert von den renommierten Historikern Frank Bajohr(Zentrum für Holocaust-Studien, München) und Jürgen Matthäus (US Holocaust Memorial Museum, Washington). Rosenbergs Aufzeichnungen zeigen, dass seine Rolle bei der Vorbereitung und Umsetzung des Holocaust lange unterschätzt wurde. Schon früh einer der radikalsten Antisemiten, unterstützte er bis zuletzt die deutsche Vernichtungspolitik. Seine Notizen verdeutlichen neben seiner unbedingten Ergebenheit gegenüber Hitler die erbitterte Konkurrenz innerhalb der Funktionselite um den "Führer", insbesondere die intime Feindschaft zwischen Rosenberg und Joseph Goebbels. Aus der Perspektive eines der Hauptverantwortlichen eröffnet dieses Schlüsseldokument neue, wichtige Einblicke in die vom NS-Regime erzeugte Gewaltdynamik.

26,99 *

Adolf Hitler - Die Jahre des Aufstiegs 1889-1939

Artikel-Nr.: 978-3-10-086005-7

Volker Ullrich

Adolf Hitler - Die Jahre des Aufstiegs 1889 – 1939

Wer war Hitler wirklich? Dem Zeithistoriker und Publizisten Volker Ullrich gelingt es eindrucksvoll, hinter der öffentlichen Figur des "Führers" den Menschen sichtbar zu machen: mit seinen gewinnenden und abstoßenden Zügen, seinen Begabungen und Talenten, seinen Komplexen und mörderischen Antriebskräften. Neben der neuesten Literatur hat der Autor auch bislang unbekanntes Archivmaterial ausgewertet. So kann er dem bisherigen Hitler-Bild wichtige Facetten hinzufügen, etwa was Hitlers Privatleben, seine Beziehung zu Frauen und die Berghof-Gesellschaft betrifft. Von den Anfängen bis zum Höhepunkt seiner Macht 1939 vollzieht der erste Band den durchaus aufhaltsamen Aufstieg des Diktators nach. Eine glänzend erzählte Biographie, die Hitler nicht als Psychopathen zeigt, sondern als Meister der Verführung und Verstellung – und gerade dadurch die Abgründe seiner Persönlichkeit greifbar macht.

 

28,00 *

Heimatfront

Artikel-Nr.: 978-3-7658-1850-9

Thomas Flemming / Bernd Ulrich

Heimatfront

Zwischen Kriegsbegeisterung und Hungersnot – wie die Deutschen den Ersten Weltkrieg erlebten

Obwohl viele Deutsche nicht direkt am Ersten Weltkrieg beteiligt waren, waren Sie doch mittelbar in die Kriegshandlungen involviert: durch Arbeit in der Rüstungsindustrie oder der militärischen Logistik, durch Bombenangriffe auf ihre Städte und Dörfer, durch Mangel und Hunger. Auf Basis ergreifender Zeitzeugnisse und Abbildungen liefert das Autorenteam Thomas Flemming und Bernd Ulrich einen unverstellten Blick auf die Heimatfront.

 

 

19,99 *

Anne Frank und die DDR - Politische Deutungen und persönliche Lesarten des berühmten Tagebuchs

Artikel-Nr.: 9783861535287

Anne Frank und die DDR -

Politische Deutungen und persönliche Lesarten des berühmten Tagebuchs

von Sylke Kirschnick

Keinem anderen persönlichen Dokument aus der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein derart ausdauerndes, weltweites Interesse entgegengebracht wie dem Tagebuch der Anne Frank. Auch in der DDR wurde es verlegt und interpretiert. Welchen Symbolcharakter das Werk bis heute besitzt, wurde deutlich, als Rechtsextremisten im Juni 2006 in Sachsen-Anhalt öffentlich eine Ausgabe davon verbrannten. 

30,00 *

Wir wollten nur anders Leben

Artikel-Nr.: 978-3-00-044179-0

Heiner Sylvester (Hrsg.)

Wir wollten nur anders Leben

Erinnerungen politischer Gefangener im Zuchthaus Cottbus

„Bewahre deine Würde! Wenn du die aufgibst, bist du kein Mensch mehr", das sind die letzten Worte von Dr. Wulf Rothenbächer im Interview mit Heiner Sylvester, der für das Menschenrechtszentrum Cottbus (e.V.) das Buch „Wir wollten nur anders leben. Erinnerungen politischer Gefangener im Zuchthaus Cottbus" herausgab. Sechzehn bewegende und persönlich gehaltene Schicksale in Interviewform werden in diesem Buch präsentiert. Die ehemaligen Häftlinge, die in den vier Jahrzehnten des Bestehens der DDR im Zuchthaus Cottbus wertvolle Jahre ihres Lebens verloren haben, erzählen eindrucksvoll von den Gründen ihrer Verhaftung, wie es ihnen im Gefängnis ergangen ist, ihren Ängsten, Hoffnungen, Träumen und ihrem Neustart nach der Entlassung. Die meisten sind von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft worden, mancher musste in der DDR bleiben. Ein Essay zum politischen Häftling als geschichtlichen Zeugen hat im Buch der Autor Ulrich Schacht beigetragen, der selber im Frauenzuchthaus Hoheneck geboren wurde, weil seine Mutter dort aus politischen Gründen inhaftiert war. Mitte der 1970er-Jahre geriet auch er in Konflikt mit dem System und war in Brandenburg-Görden inhaftiert.  

 

19,95 *

Hans Joachim Schädlich - Leben zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Artikel-Nr.: 978-3-412-22449-3

Theo Buck

Hans Joachim Schädlich - Leben zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Hans Joachim Schädlich, 1935 im Vogtland geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Germanistik als Sprachwissenschaftler für die Akademie der Wissenschaften in Ostberlin. Dort verfasste er seit dem Ende der 1960er Jahre seine ersten literarischen Arbeiten. Doch diese regimekritischen Werke wurden in der DDR nicht veröffentlicht, vielmehr ließ ihn das Ministerium für Staatssicherheit bespitzeln. 1976 wurde Schädlich für die Regierenden zum Staatsfeind, nachdem er gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestiert hatte. 1977 reiste er mit seiner Familie aus der DDR in den Westen aus. Sein erster Erzählband „Versuchte Nähe“ war kurz zuvor in der Bundesrepublik erschienen und hatte große Beachtung gefunden. In der Folge avancierte Schädlich mit seiner Prosa zu einem der bedeutendsten Autoren in der zeitgenössischen deutschen Literatur.

Der Germanist Theo Buck legt hier die erste Biografie und Werkanalyse des international renommierten und mit zahlreichen Literaturpreisen und Ehrungen ausgezeichneten Schriftstellers Hans Joachim Schädlich vor.

35,00 *

Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse

Artikel-Nr.: 978-3-86393-058-5

Thomas Gnielka

Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse

Romanfragment und Dokumentation

Thomas Gnielka ist 15 Jahre alt, als er 1944 zusammen mit seinen Schulkameraden vom Berliner Kant-Gymnasium zum Kriegsdienst eingezogen wird. Nach einer Kurzausbildung werden diese Jungen nach Auschwitz-Birkenau geschickt und bewachen dort u.a. Häftlinge beim Bau von Schutzwällen für die Anlagen der IG Farben. Hier erleben die Kindersoldaten, wie man sie heute nennen würde, das Kriegsende. Traumatisiert, können sie ihr Leben lang das Erlebte nicht vergessen.

Thomas Gnielka verarbeitet nach dem Kriege das Grauen des Gesehenen und Erlebten zu einer Erzählung, die er 1952 bei der Gruppe 47 vorträgt. Das Trauma Auschwitz bleibt sein Thema auch als Journalist der Frankfurter Rundschau. So deckt er den skandalösen Umgang der Wiesbadener Behörde für Wiedergutmachung auf. Und er leitet Aktenblätter,die er von einem Holocaust-Überlebenden erhält und die dieser in den Wirren der Flucht an sich genommen hatte, an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer weiter. Sie enthalten Namenslisten des Lagerkommandanten Höß über „Erschießungen auf der Flucht“: Ein wichtiger Baustein für den Frankfurter Generalstaatsanwalt Bauer zur Einleitung eines großen Auschwitz-Verfahrens.

19,90 *

Der vergessene Verschwörer

Artikel-Nr.: 978-3-7658-1851-6

Bengt von zur Mühlen

Der vergessene Verschwörer

General Fritz Lindemann und der 20. Juli 1944

Mit diesem Werk wird der Literatur rund um den Widerstand gegen Hitler eine bislang wenig beachtete Geschichte hinzugefügt. Als General der Artillerie nahm Fritz Lindemann aktiv an den Vorbereitungen des Hitler-Attentats am 20. Juli 1944 teil. Das Buch würdigt neben dem General auch den Mut, die Opferbereitschaft und das Schicksal jener Menschen, die ihm auf seiner Flucht beistanden, dafür ihr Leben aufs Spiel setzten und dieses verloren.

19,99 *
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