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Biographie / Briefe / Tagebücher


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Alfred Rosenberg - Die Tagebücher von 1934 bis 1944

Artikel-Nr.: 978-3-10-002387-2

Jürgen Matthäus / Frank Bajor

Alfred Rosenberg - Die Tagebücher von 1933 bis 1944

Die lange verschwundenen Tagebücher von Alfred Rosenberg, dem Chef-Ideologen der NSDAP, erstmals in einer Gesamtausgabe – ein Schlüsseldokument zur Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust

Seit 1946 verschollen, wurden die Tagebücher des NSDAP-Reichsleiters Alfred Rosenberg erst 2013 aufgefunden. Hier liegen sie erstmals als Gesamtausgabe vor, ausführlich kommentiert von den renommierten Historikern Frank Bajohr(Zentrum für Holocaust-Studien, München) und Jürgen Matthäus (US Holocaust Memorial Museum, Washington). Rosenbergs Aufzeichnungen zeigen, dass seine Rolle bei der Vorbereitung und Umsetzung des Holocaust lange unterschätzt wurde. Schon früh einer der radikalsten Antisemiten, unterstützte er bis zuletzt die deutsche Vernichtungspolitik. Seine Notizen verdeutlichen neben seiner unbedingten Ergebenheit gegenüber Hitler die erbitterte Konkurrenz innerhalb der Funktionselite um den "Führer", insbesondere die intime Feindschaft zwischen Rosenberg und Joseph Goebbels. Aus der Perspektive eines der Hauptverantwortlichen eröffnet dieses Schlüsseldokument neue, wichtige Einblicke in die vom NS-Regime erzeugte Gewaltdynamik.

26,99 *

Adolf Hitler - Die Jahre des Aufstiegs 1889-1939

Artikel-Nr.: 978-3-10-086005-7

Volker Ullrich

Adolf Hitler - Die Jahre des Aufstiegs 1889 – 1939

Wer war Hitler wirklich? Dem Zeithistoriker und Publizisten Volker Ullrich gelingt es eindrucksvoll, hinter der öffentlichen Figur des "Führers" den Menschen sichtbar zu machen: mit seinen gewinnenden und abstoßenden Zügen, seinen Begabungen und Talenten, seinen Komplexen und mörderischen Antriebskräften. Neben der neuesten Literatur hat der Autor auch bislang unbekanntes Archivmaterial ausgewertet. So kann er dem bisherigen Hitler-Bild wichtige Facetten hinzufügen, etwa was Hitlers Privatleben, seine Beziehung zu Frauen und die Berghof-Gesellschaft betrifft. Von den Anfängen bis zum Höhepunkt seiner Macht 1939 vollzieht der erste Band den durchaus aufhaltsamen Aufstieg des Diktators nach. Eine glänzend erzählte Biographie, die Hitler nicht als Psychopathen zeigt, sondern als Meister der Verführung und Verstellung – und gerade dadurch die Abgründe seiner Persönlichkeit greifbar macht.

 

28,00 *

Heimatfront

Artikel-Nr.: 978-3-7658-1850-9

Thomas Flemming / Bernd Ulrich

Heimatfront

Zwischen Kriegsbegeisterung und Hungersnot – wie die Deutschen den Ersten Weltkrieg erlebten

Obwohl viele Deutsche nicht direkt am Ersten Weltkrieg beteiligt waren, waren Sie doch mittelbar in die Kriegshandlungen involviert: durch Arbeit in der Rüstungsindustrie oder der militärischen Logistik, durch Bombenangriffe auf ihre Städte und Dörfer, durch Mangel und Hunger. Auf Basis ergreifender Zeitzeugnisse und Abbildungen liefert das Autorenteam Thomas Flemming und Bernd Ulrich einen unverstellten Blick auf die Heimatfront.

 

 

19,99 *

Anne Frank und die DDR - Politische Deutungen und persönliche Lesarten des berühmten Tagebuchs

Artikel-Nr.: 9783861535287

Anne Frank und die DDR -

Politische Deutungen und persönliche Lesarten des berühmten Tagebuchs

von Sylke Kirschnick

Keinem anderen persönlichen Dokument aus der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein derart ausdauerndes, weltweites Interesse entgegengebracht wie dem Tagebuch der Anne Frank. Auch in der DDR wurde es verlegt und interpretiert. Welchen Symbolcharakter das Werk bis heute besitzt, wurde deutlich, als Rechtsextremisten im Juni 2006 in Sachsen-Anhalt öffentlich eine Ausgabe davon verbrannten. 

30,00 *

Wir wollten nur anders Leben

Artikel-Nr.: 978-3-00-044179-0

Heiner Sylvester (Hrsg.)

Wir wollten nur anders Leben

Erinnerungen politischer Gefangener im Zuchthaus Cottbus

„Bewahre deine Würde! Wenn du die aufgibst, bist du kein Mensch mehr", das sind die letzten Worte von Dr. Wulf Rothenbächer im Interview mit Heiner Sylvester, der für das Menschenrechtszentrum Cottbus (e.V.) das Buch „Wir wollten nur anders leben. Erinnerungen politischer Gefangener im Zuchthaus Cottbus" herausgab. Sechzehn bewegende und persönlich gehaltene Schicksale in Interviewform werden in diesem Buch präsentiert. Die ehemaligen Häftlinge, die in den vier Jahrzehnten des Bestehens der DDR im Zuchthaus Cottbus wertvolle Jahre ihres Lebens verloren haben, erzählen eindrucksvoll von den Gründen ihrer Verhaftung, wie es ihnen im Gefängnis ergangen ist, ihren Ängsten, Hoffnungen, Träumen und ihrem Neustart nach der Entlassung. Die meisten sind von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft worden, mancher musste in der DDR bleiben. Ein Essay zum politischen Häftling als geschichtlichen Zeugen hat im Buch der Autor Ulrich Schacht beigetragen, der selber im Frauenzuchthaus Hoheneck geboren wurde, weil seine Mutter dort aus politischen Gründen inhaftiert war. Mitte der 1970er-Jahre geriet auch er in Konflikt mit dem System und war in Brandenburg-Görden inhaftiert.  

 

19,95 *

Hans Joachim Schädlich - Leben zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Artikel-Nr.: 978-3-412-22449-3

Theo Buck

Hans Joachim Schädlich - Leben zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Hans Joachim Schädlich, 1935 im Vogtland geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Germanistik als Sprachwissenschaftler für die Akademie der Wissenschaften in Ostberlin. Dort verfasste er seit dem Ende der 1960er Jahre seine ersten literarischen Arbeiten. Doch diese regimekritischen Werke wurden in der DDR nicht veröffentlicht, vielmehr ließ ihn das Ministerium für Staatssicherheit bespitzeln. 1976 wurde Schädlich für die Regierenden zum Staatsfeind, nachdem er gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestiert hatte. 1977 reiste er mit seiner Familie aus der DDR in den Westen aus. Sein erster Erzählband „Versuchte Nähe“ war kurz zuvor in der Bundesrepublik erschienen und hatte große Beachtung gefunden. In der Folge avancierte Schädlich mit seiner Prosa zu einem der bedeutendsten Autoren in der zeitgenössischen deutschen Literatur.

Der Germanist Theo Buck legt hier die erste Biografie und Werkanalyse des international renommierten und mit zahlreichen Literaturpreisen und Ehrungen ausgezeichneten Schriftstellers Hans Joachim Schädlich vor.

35,00 *

Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse

Artikel-Nr.: 978-3-86393-058-5

Thomas Gnielka

Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse

Romanfragment und Dokumentation

Thomas Gnielka ist 15 Jahre alt, als er 1944 zusammen mit seinen Schulkameraden vom Berliner Kant-Gymnasium zum Kriegsdienst eingezogen wird. Nach einer Kurzausbildung werden diese Jungen nach Auschwitz-Birkenau geschickt und bewachen dort u.a. Häftlinge beim Bau von Schutzwällen für die Anlagen der IG Farben. Hier erleben die Kindersoldaten, wie man sie heute nennen würde, das Kriegsende. Traumatisiert, können sie ihr Leben lang das Erlebte nicht vergessen.

Thomas Gnielka verarbeitet nach dem Kriege das Grauen des Gesehenen und Erlebten zu einer Erzählung, die er 1952 bei der Gruppe 47 vorträgt. Das Trauma Auschwitz bleibt sein Thema auch als Journalist der Frankfurter Rundschau. So deckt er den skandalösen Umgang der Wiesbadener Behörde für Wiedergutmachung auf. Und er leitet Aktenblätter,die er von einem Holocaust-Überlebenden erhält und die dieser in den Wirren der Flucht an sich genommen hatte, an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer weiter. Sie enthalten Namenslisten des Lagerkommandanten Höß über „Erschießungen auf der Flucht“: Ein wichtiger Baustein für den Frankfurter Generalstaatsanwalt Bauer zur Einleitung eines großen Auschwitz-Verfahrens.

19,90 *

Der vergessene Verschwörer

Artikel-Nr.: 978-3-7658-1851-6

Bengt von zur Mühlen

Der vergessene Verschwörer

General Fritz Lindemann und der 20. Juli 1944

Mit diesem Werk wird der Literatur rund um den Widerstand gegen Hitler eine bislang wenig beachtete Geschichte hinzugefügt. Als General der Artillerie nahm Fritz Lindemann aktiv an den Vorbereitungen des Hitler-Attentats am 20. Juli 1944 teil. Das Buch würdigt neben dem General auch den Mut, die Opferbereitschaft und das Schicksal jener Menschen, die ihm auf seiner Flucht beistanden, dafür ihr Leben aufs Spiel setzten und dieses verloren.

19,99 *

Der Jude mit dem Hakenkreuz

Artikel-Nr.: 978-3-351-03276-0

Lorenz S. Beckhardt

Der Jude mit dem Hakenkreuz

Die Geschichte einer ungewöhnlichen deutsch-jüdischen Familie – von aufstrebenden Kaufleuten im 19. Jahrhundert über den Großvater Fritz Beckhardt, den glühenden Patrioten und mutigen Piloten im Ersten Weltkrieg, bis zur Generation, die nach 1945 einen Neuanfang im Land der Täter wagt.

Lorenz S. Beckhardt, in einem katholischen Internat erzogen, erfährt erst als Achtzehnjähriger, dass er Jude ist. Allmählich erhellen sich ihm das Leben seiner Vorfahren, ihr Streben nach Anerkennung als vollwertige Bürger und nach wirtschaftlichem Aufstieg. Sein Großvater Fritz, gelernter Textilkaufmann, war aus dem Ersten Weltkrieg als der höchst dekorierte Jude auf deutscher Seite zurückgekehrt. Nach 1933 wurde er wegen Rassenschande inhaftiert, kam aber mit Hilfe seines ehemaligen Geschwaderkameraden Hermann Göring aus Buchenwald frei und konnte mit seiner Frau emigrieren. Sohn Kurt und Tochter Hilde gelangten mit Kindertransporten nach England. Andere Verwandte wurden deportiert und ermordet. Nach dem Krieg pochte er auf die Einlösung des Versprechens, das er dem Schwiegervater beim Abschied gegeben hatte: „Papa, Hitler wird den Krieg verlieren. … wir kommen zurück; auch nach diesen ‚tausend Jahren‘ wird es noch Juden am Rhein geben.“ Selbst die Nazis hatten seine Kämpfernatur nicht gebrochen. Das vermochte erst die Wiedergutmachungsbürokratie der frühen Bundesrepublik.

Bewegend schildert Lorenz Beckhardt die Schicksale seiner Verwandten und die eigene Selbstfindung, die Folgen von Schweigen, Verdrängen, den schweren Neubeginn in der alten Heimat, die alltäglichen Demütigungen durch Nachbarn und den zermürbenden Streit um die Rückerstattung des Eigentums.

„Papa, Hitler wird den Krieg verlieren. … wir kommen zurück; auch nach diesen ‚tausend Jahren‘ wird es noch Juden am Rhein geben.“

24,95 *

Hafttage

Artikel-Nr.: 978-3-94493-100-5

Walter Bäsche

Hafttage

Weissensee - Pankow - Rummelsburg

Berlin 1961. Der 19-jährige Walter Bäsche ist mit Freunden in Berlin-Hohenschönhausen unterwegs. In einem Café gerät er in eine Polizeikontrolle. Mit anderen soll er die Flucht über die gerade geschlossene Grenze nach West-Berlin geplant haben. Er wird verhaftet, verurteilt, vorzeitig entlassen und nach 1990 rehabilitiert. Der Autor erzählt von seinen Tagen in Haft - nacherlebbar, unterhaltsam, spannend und mit dem ihm eigenen Berliner Humor. Er klagt nicht an, er hadert nicht, er beschreibt so, dass der Leser das kaum Vorstellbare selbst bewerten kann.

7,90 *
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