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Haft & Verfolgung

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Mein Leben so tot: Eine in der DDR verfolgte Richterin erzählt von  Eva-Maria Poster
Artikel-Nr.: 9783886279746
15,90 €

Preis inkl. MwSt.

"Wenn das geltende Recht bereits Unrecht impliziert, wird es keine Gerechtigkeit geben", ist das Resümee der Protagonistin Lena, einer jungen Richterin. Ihr jahrelanger Versuch, dem unmenschlichen Antlitz der 2. deutschen Diktatur einen Hauch Menschlichkeit zu verleihen, brachte sie selbst an den Rand der Vernichtung. Über sieben Jahre widersetzte sie sich der grenzenlosen Verfolgungsvielfalt des Systems. Die letzten 80 Lebenstage sind eine Schilderung der Unmenschlichkeiten der "Zersetzungsmaschinerie" des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR und des ungarischen Geheimdienstes. Mit beeindruckender eigener Sprache schildert Eva-Maria Poster Vernichtetwerden, Abscheu und dennoch ungebrochenen Willen.
Repression, Haft und Geschlecht: Die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit
Artikel-Nr.: 9783898129220
49,00 €

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Repression, Haft und Geschlecht

Die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit Magdeburg-Neustadt 1958-1989 von  Alexander Bastian

Die U-Haftanstalt Magdeburg-Neustadt war maßgebliches Instrument politischer Repression und Verfolgung im Bezirk Magdeburg. Die Verknüpfung von Forschungsansätzen aus der Genderforschung mit solchen der Sozial und Kulturgeschichte durch den Autor eröffnet neuartige Fragestellungen und Analyseebenen, die über den institutionsgeschichtlichen Zugang der bisherigen Forschung zum U-Haftvollzug des MfS hinausgehen. Der Band ist Auftakt der Reihe "Studien zur Geschichte und Kultur Mitteldeutschlands", in der
die Herausgeber aus den Universitäten Magdeburg, Halle und Jena herausragende Forschungsarbeiten edieren.

Meine Akte: DDR 1969 bis 1975 von Reiner David
Artikel-Nr.: 9783939953111
19,00 €

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Reiner David (*1951) rekonstruiert anhand der Akten seine Geschichte in der DDR: die zunächst sozialistische Erziehung und die beginnenden Zweifel, drei Semester Politische Ökonomie an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, die Exmatrikulation aus politischen Gründen, die Zeit als Bühnenarbeiter an der Komischen Oper und am Deutschen Theater, die bescheidenen Möglichkeiten der Opposition vor Entstehung der DDR-Bürgerrechtsbewegung, seine zwei Fluchtversuche über Bulgarien und die Ostsee, den Aufenthalt in zehn Gefängnissen (davon sieben Monate im Hochsicherheitstrakt von Brandenburg) bis zu seinem Verkauf in den Westen im Sommer 1975. Fast 400 Seiten persönlicher Stasiakten mit IM-Berichten und Vernehmungsprotokollen, die alten Studentenakten der Karl-Marx-Universität und die Gerichts- und Gefängnisakten erlauben einen tiefen Blick in die Funktionsweise der DDR-Gesellschaft in den frühen 70er Jahren. Diese Sprache kann man nicht neu erfinden, man muss sie zitieren. Der Bericht fällt aber nicht bitter aus, vieles wirkt damals wie heute ausgesprochen komisch. Der Autor sieht sich nicht als Opfer, sondern als Täter, oder besser: als Spieler in einem großen, langen Schachspiel. Er versuchte seine Gegenspieler zu verstehen, er nahm ihre Ideologie ernst und diskutierte mit jedem offen über die politische Situation in der DDR.
Wo sind die Toten von Hoheneck? Neue Enthüllungen über das berüchtigte Frauenzuchthaus der DDR
Artikel-Nr.: 9783776627176
19,99 €

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Wo sind die Toten von Hoheneck? Neue Enthüllungen über das berüchtigte Frauenzuchthaus der DDR von Ellen Thiemann

 

»Ihr Delikt kommt gleich nach Massenmord«, nahm man Ellen Thiemann im Gefängnis in Empfang. Verurteilt worden war sie für versuchte Republikflucht. Zwei Jahre lang ging sie durch die Hölle von Hoheneck. Sie erlebte mit, wie verzweifelte Strafgefangene Suizid begingen, und ertrug selbst grausame Folterungen. Sie schildert, wie Müttern die Kinder durch Zwangsadoptionen entrissen und Inhaftierte durch verordneten Missbrauch von Psychopharmaka ruhiggestellt wurden. Noch nach dem Mauerfall erlitten einstige Gefangene Repressionen durch die Stasi, deren Funktionäre bis heute wichtige Positionen in unserer Gesellschaft bekleiden und aus Selbstschutz die Opfer von früher angreifen. Die Journalistin hört nicht auf, die Verbrechen der DDR-Diktatur anzuprangern.

Mein Leben hinter dem eisernen Vorhang
Artikel-Nr.: 9783928309073
19,90 €

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„Die hohen Zäune mit den Wachtürmen waren immer deutlicher zu erkennen, je näher wir der Zonengrenze kamen. Unheimlich sahen sie aus. Unüberwindbar für die Menschen, die sich nach Freiheit sehnten, denn dort wurde scharf geschossen.“ So schildert Michael Boehm den Eisernen Vorhang, kurz bevor er ihn hinter sich lässt. Lange Jahre lebte er zuvor in der „DDR“. Als er dort für seine Familie und sich angemessenen Wohnraum schaffen will, kommt er mit dem Regime in Konflikt und seine letzten Illusionen von einem Rechtsstaat zerplatzen wie eine Seifenblase. Michael Boehm gibt nicht klein bei, sondern wehrt sich und von da an entwickeln sich die Geschehnisse mit furchterregender Konsequenz: Parteiausschluss, Verlust seiner Stellung als Abteilungsleiter, Arbeitslosigkeit, Beschäftigung als Hilfsarbeiter – sein Fall ist tief, doch die Hölle steht ihm noch bevor. Im Stasi-Untersuchungsgefängnis Rostock und im Zuchthaus Cottbus lässt der „Rechtsstaat“ endgültig die Maske fallen... Dr. Thomas Melerowicz
Workuta von Horst Bienek
Artikel-Nr.: 9783835312302
14,90 €

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1951 wurde der junge Schriftsteller Horst Bienek in Ostberlin verhaftet und wegen angeblicher Tätigkeit für den amerikanischen Geheimdienst zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Etwa drei Jahre verbrachte er in Workuta, nördlich des Polarkreises, bis er 1955 nach Westdeutschland entlassen wurde. Schon sehr früh verarbeitete er diese existenzielle Erfahrung in seinen Werken, etwa in "Traumbuch eines Gefangenen" (1957) oder im Roman "Die Zelle" (1968).Bereits von der AIDS-Krankheit gezeichnet, hat Bienek kurz vor seinem Tod seine Erinnerungen an Workuta in szenischen Rückblicken aufgezeichnet. Darin beschreibt er die lange Untersuchungshaft mit unzähligen Verhören und seine Verurteilung. Ebenso schildert er die lange Reise in den Ural und vor allem die unmenschlichen Verhältnisse im Arbeitslager. Bienek starb 1990, ohne seine Aufzeichnungen abgeschlossen zu haben.
Folterzelle 36 Berlin-Pankow - Erlebnisbericht einer Stasihaft
Artikel-Nr.: 9783894680601
14,90 €

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Timo Zilli kommt 1965 als Gastarbeiter aus Italien nach West-Berlin. Hier lebt er, wie die meisten West-Berliner, ein normales Leben - bis zum 11. November 1970. An diesem Tag kommt er angetrunken von einer Betriebsfeier. Auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße muß er umsteigen. Hier kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einem Vopo. er wird zusammengeschlagen und am nächsten Tag ins Polizeirevier am Alexanderplatz gebracht, wo man ihn fesselt und erneut schlägt. Timo Zilli wird ins Untersuchungsgefängnis Berlin-Pankow überführt.
"Besondere Bemühungen" der Bundesregierung - Häftlingsfreikauf, Familienzusammenführung
Artikel-Nr.: 978-3-486-70719-9
84,80 €

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Dokumente zur Deutschlandpolitik

Michael Hollmann, Eberhard Kuhrt (Hrsg.)

 

"Besondere Bemühungen" der Bundesregierung, Band 1: 1962 bis 1969

Häftlingsfreikauf, Familienzusammenführung, Agentenaustausch

 

2012. 758 S., Leinen gebunden, ISBN 978-3-486-70719-9

Gesicht zur Wand / Face the Wall - Fünf Geschichten vom Traum der Freiheit
Artikel-Nr.: Gesicht zur Wand
19,90 €

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Bis ins Mark erschüttern die fünf Schicksale von inhaftierten DDR-Bürgern, die für eine Gruppe von 72.000 ehemals inhaftierten DDR-Republikflüchtigen oder 250.000 politisch inhaftierten DDR-Bürgern stehen. Außergewöhnlich offen berichten sie von ihrem Kampf mit dem Regime und den erschreckenden Bedingungen der Haft und den Verhörmethoden. So werden in diesem sensiblen Dokumentarfilm, der ganz nah an seinen Zeitzeugen bleibt, offene Wunden und seelische Verletzungen ans Licht gebracht, die allen ein normales, Angst freies Leben unmöglich machen.

 

Siggi Grünewald: "Komm`se - Gehn`se" - In der Obhut der Stasi
Artikel-Nr.: 4140523017744
14,95 €

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Siggi Grünewald

"Komm`se - Gehn`se" - In der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen und Bautzen II (16.11.1982-16.09.1982)

 

Sigrid Grünewald (geb. 1945) wuchs in einer sozialdemokratischen Familie in West-Berlin auf. Ihr Vater war Mitglied der Widerstandsgruppe um Karl Heinrich. Bei einem Besuch in der DDR lernte die ausgebildete Sekretärin ihren späteren Verlobten kennen. Von West-Berlin aus organisierte sie seine Flucht mit Hilfe von Fluchthelfern. Das Vorhaben wurde jedoch vom Staatssicherheitsdienst inszeniert. Im November 1981 wurde sie verhaftet und wegen "staatsfeindlichen Menschenhandels" verurteilt. Im September 1982 gelangte sie im Rahmen des Häftlingsfreikaufs zurück in die Bundesrepublik.

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