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Haft & Verfolgung

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Ein ganz normaler Feind - Das Leben des Peter Wulkau in den Akten der Stasi

Artikel-Nr.: 978-3-42627-575-7

Peter Wulkau

Ein ganz normaler Feind: Das Leben des Peter Wulkau in den Akten der Stasi.

Peter Wulkau war ein Student mit eigenem Kopf, als er ins Visier der Stasi gerät. 38 Freunde, Bekannte und Kollegen haben über ihn berichtet. Er konnte über mehr als ein Jahrzehnt hinweg keinen Schritt machen, ohne dass das nebensächlichste Detail über ihn notiert wurde – ob er ordentlich gekleidet war, wen er traf und wann er ein Glas Bier trank. Die gesammelten Berichte, Briefe, Gesprächsnotizen und Verhörprotokolle umfassen knapp 18 000 Seiten und schildern auf eindringliche Weise, wie das Leben im Schatten der Stasi wirklich war. Die Banalität des Bösen steigt aus jedem Satz der Akten auf: Die Protokolle der erschreckend bereitwilligen Zuträger lassen ihr perfides, aber auch bisweilen ungeschicktes Vorgehen erkennen. Die Konsequenzen für Peter Wulkau waren existenziell: Die Zerstörung des Lebensentwurfs und eine jahrelange Haftstrafe.

22,99 *

Mit dem "Moskau-Paris-Express" in die Freiheit Karl-Heinz Richter

Artikel-Nr.: 978-3-00028-700-8

Karl-Heinz Richter

Mit dem "Moskau-Paris-Express" in die Freiheit

Eine Flucht von Ost nach West

Im Januar 1964 entschließen sich einige Jugendliche zur Flucht in den Westen. In einigen Tagen Abstand springen sie allein oder zu zweit aus einem Versteck unmittelbar hinter dem Bahnhof Friedrichstrasse auf den „Moskau-Paris-Express“. Der rollt immer um 20.53 Uhr scharf bewacht Richtung Westen. Der Fluchtweg wird entdeckt, als der Schüler Karl-Heinz Richter beim Aufspringen stolpert und verletzt zurückbleibt. Die Folgen: Stasi-Verhöre und Haft. Spannend und authentisch erzählt Karl-Heinz Richter die dramatische Geschichte seiner Flucht. Der Erinnerungsbericht zeigt einmal mehr: Die Freiheit ließ sich nicht einmauern oder mit Gewehren bewachen. Um sie zu erreichen, setzten unzählige Menschen immer wieder alles auf eine Karte – auch ihr Leben.

10,80 *

Krokodil im Nacken

Artikel-Nr.: 978-3-407-78632-6

Klaus Kordon

Krokodil im Nacken

Der große authentisch erzählte Roman von Klaus Kordon über deutsch-deutsche Zeitgeschichte

Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte.

Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, Zelle 102. Hier sitzt Manfred Lenz. Seine Frau Hannah ist ebenfalls inhaftiert, die Kinder Silke und Michael sind im Heim untergebracht worden. Ein missglückter Fluchtversuch aus der DDR hat die Familie auseinander gerissen. Die Zeit im Gefängnis bedeutet Einsamkeit, Schikanen und endlose Stasi-Verhöre. In seiner Isolation lässt Manfred Lenz sein bisheriges Leben Revue passieren: Die Kneipe am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufgewachsen ist, der Einmarsch der sowjetischen Truppen auf dem Potsdamer Platz, der Tod der Mutter, das Kinderheim, das Jugendwohnheim - und dann die nur ein paar hundert Meter entfernte Grenze nach Westberlin.

Der große Roman erzählt mit bestechender Authentizität deutsch-deutsche Zeitgeschichte.

9,95 *

Als die Berliner Mauer noch kein Denkmal war

Artikel-Nr.: 978-3-83701-960-5

Cliewe Juritza

Als die Berliner Mauer noch kein Denkmal war

Als die Berliner Mauer noch kein Denkmal war Mein Weg aus der DDR Cliewe Juritza Ich bin 1966 in Berlin geboren und aufgewachsen. In Berlin (Ost), um genau zu sein. Die Geschichte meiner Familie und damit auch meine Geschichte beginnt jedoch schon 100 Jahre früher in Schlesien. "Ich habe noch bis zum 23. Juli Urlaub. Bin noch mal weggefahren." Als meine Mutter diese Nachricht von mir las, hat sie sich sicher nicht vorstellen können, dass sie mich das nächste Mal im Besuchsraum der Haftanstalt Halle wieder sehen würde, weil ich versucht hatte, die DDR zu verlassen.

9,95 *

Staatssicherheit - Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei

Artikel-Nr.: 978-3-942130-95-0

Daniela Münkel (Hrsg.)

Staatssicherheit

Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei

"Kein Organ in der DDR hat solche Möglichkeiten, um die Partei zu unterstützen, ihr zu helfen und Hinweise zu geben, wo mit welchen Methoden angepackt werden muss". So beschrieb Stasichef Erich Mielke im Jahr 1960 die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der DDR-Diktatur. Mithilfe der Geheimpolizei, dem Schild und Schwert der Partei, führte die SED vierzig Jahre lang einen kalten Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung. Das Lesebuch zur Staatssicherheit bietet einen Überblick über wichtige Aspekte der DDR-Diktatur und ihrer Geheimpolizei. Es ist gleichzeitig auch ein Begleitband für die Dauerausstellung "Staatssicherheit in der SED-Diktatur" im Stasi-Museum Berlin.

5,00 *

Leerjahre. Leben und Überleben im DDR-Gulag von Andreas Schmidt

Artikel-Nr.: 3-925-43402-X

Andreas Schmidt

Leerjahre. Leben und Überleben im DDR-Gulag

Andreas Schmidt aus Crimmitschau berichtet in seinem Buch in sehr eindrucksvoller Weise über sein Leben in der DDR.

Mit mitfühlener Tragik aber auch Humoristischen Einlagen erzählt er von den Anfängen seines jungen Lebens wo die Mutter durch den Staat DDR enteignet wurde über Schulerlebnisse bis hin zu seinen Gefängniss aufenthalten weil er mehr fach Ausreise anträge gestellt hat. Andreas Schmidt nimmt kein Blatt vor en mUnd und zeigt wieder einmal was für ein Kriminelles System der DDR-Staat mit seinen Stasi Schergen gewesen ist. Ich kann das Buch jedem nur empfehlen.

 

10,00 *

Alarm in Ost-Berlin: Interflug-203 entführt!. bbi schönefeld geschichte

Artikel-Nr.: 9783925434235

Alarm in Ost-Berlin: Interflug-203 entführt!. Tatsachenroman über die erste Flugzeugentführung in der DDR   

BBI Schönefeld Fulfghafen Willy - Brandt-Geschichte! 

 

Alarm in Ost-Berlin: Interflug-203 entführt!

 

Tatsachenroman über die erste Flugzeugentführung in der DDR

 

 Alarm in Ost-Berlin: Interflug-203 entführt!. Tatsachenroman über die erste Flugzeugentführung in der DDR

 

In der Ostberliner Zentral des Ministeriums für Staatssicherheit schrillen die Alarmglocken: zum ersten mal eine Flugzeugentführung in der DDR! Ein noch unbekannter Mann versucht mit einer Bombendrohung, die Maschine der INTERFLUG 203 (Ost-Berlin-Budapest) nach West-Berlin umzudirigieren. Dies ist die wahre Geschichte über den dramatischen Versuch eines Managers der DDR-Fluggesellschaft, sich selber in die Freiheit zu zwingen.

10,00 *

Heinrich George - Eine Spurensuche

Artikel-Nr.: 978-3-89487-755-2

Joachim A. Lang

Heinrich George - Eine Spurensuche

Am 25. September 1946 starb einer der größten deutschen Schauspieler des 20. Jahrhunderts im sowjetischen Lager Sachsenhausen: Heinrich George. Für die einen war er Opportunist, der NS-Darsteller von 'Hitlerjunge Quex', 'Jud Süß' und 'Kolberg', für die anderen ein Vollblutschauspieler, der Verfolgten des Nazi-Regimes das Leben rettete und sein Theater von Propaganda freihielt. Joachim A. Langs Dokudrama, in dem Götz George seinen Vater spielt, zeichnet ein differenziertes Bild jenseits der Klischees und vorgefassten Meinungen und setzt sich mit dem Thema der Schuld und Verantwortung des Künstlers in der Diktatur auseinander. Das Buch gibt Einblick in die Entstehung des Films und lässt die Söhne Götz und Jan George sowie zahlreiche Zeitzeugen ausführlich Stellung nehmen zu Persönlichkeit und Haltung Georges während des Krieges und der Gefangenschaft in den sowjetischen Lagern.

24,95 *

Die Staatssicherheit und die Grünen

Artikel-Nr.: 978-3-86153-842-4

Jens Gieseke / Andrea Bahr 

Die Staatssicherheit und die Grünen

Zwischen SED-Westpolitik und Ost-West-Kontakten

Als die Grünen 1980 die politische Bühne betraten, waren Aktivistinnen wie Petra Kelly für die DDR zunächst umworbene Partner in der Friedensbewegung. Doch als Verfechter eines blockübergreifenden Politikansatzes wurden die Grünen mit ihren Wahlerfolgen im Westen zunehmend unbequem. Die DDR-Führung versuchte, gegen die grüne Doppelstrategie von offiziellem Dialog mit den SED-Oberen und Basiskontakten zur Unterstützung der DDR-Opposition geheimdienstlich vorzugehen.

30,00 *

Antisemitismus in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-95462-706-6

Andreas H. Apelt / Maria Hufenreuter (Hg.)

Antisemitismus in der DDR und die Folgen

„Der Antisemitismus ist der Weltanschauung der Arbeiterschaft fremd“, verkündete einst DDR-Volkskammer-Präsident Horst Sindermann. Für die SED gab es in der DDR offiziell keinen Antisemitismus. Doch welche Folgen hatte diese politische Prämisse für Juden in der DDR?

Antworten suchten renommierte Wissenschaftler und Publizisten, unter ihnen Konrad Weiß, Prof. Dr. Wolfgang Benz und Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, auf einer Konferenz der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik.

14,95 *
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