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Schriftsteller / Literatur

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Nach der Flucht

Artikel-Nr.: 978-3-10-397296-2

Ilija Trojanow

Nach der Flucht

„Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.“ Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war.

Ilija Trojanow erzählt von sich selbst, zugleich ist er eine exemplarische Figur. So gelingt ihm eine behutsame und genaue Topographie des Lebens nach der Flucht, das existentielle Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt.

15,00 *

„Nationalbibliothek“ im geteilten Land

Artikel-Nr.: 978-3-8353-3199-0

Christian Rau

„Nationalbibliothek“ im geteilten Land

Die Deutsche Bücherei 1945-1990

Die Deutsche Bücherei war ein Kind der Extreme des 20. Jahrhunderts, das durch Selbstbewusstsein und Staatsnähe zur Nationalbibliothek heranwuchs.

Glaubt man den Darstellungen ihrer Akteure, dann erlebte die Deutsche Bücherei seit ihrer Gründung 1912 einen ungebrochenen Aufstieg zur Nationalbibliothek. Auch in der DDR habe die Institution den politischen Umständen trotzen und ihren Sammelauftrag, der das gesamte deutschsprachige Schrifttum umfasste, gegen alle Widerstände verteidigen können. Diesem bis heute unhinterfragten Selbstbild rückt Christian Rau in seiner Studie erstmals analytisch zu Leibe. 

54,90 *

Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!

Artikel-Nr.: 978-3-96258-003-2

Carmen-Francesca Banciu

Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!

Die Kindheit endet tatsächlich erst dort, wo die Geschichte unserer Eltern zur eigenen Geschichte wird und wir vor ihren wie vor den eigenen Abgründen die Augen nicht mehr verschließen können. Maria-Maria reist nach Rumänien, um ihren verunglückten Vater zu besuchen und ihn, trotz seiner besitzergreifenden Geliebten, zusammen mit ihnen zu betreuen. In seinen Augen hat sie, die Tochter, die reale Utopie der kommunistischen Gesellschaft verraten. Sie wiederum erkennt in ihm ausschließlich den festgefahrenen Parteirhetoriker, der sich als moralische Instanz aufspielte, anderen Opfer abverlangte, aber selbst ein bigottes Leben führte.

25,00 *

Ein Hauch von Lippenstift für die Würde

Artikel-Nr.: 978-3-938045-91-6

Henriette Schroeder

Ein Hauch von Lippenstift für die Würde - Weiblichkeit in Zeiten großer Not

Wer sich gehen lässt, ergibt sich. Wer Haltung bewahrt, macht den Leidensgenossinnen Mut. Herta Müller sagt: Es geht dabei um Würde. Wenn man sich aus der Hand gibt, dann hat man natürlich keine Würde mehr. Selbstbehauptung durch Schminken: Ein wenig Puder, etwas Rouge, schöne Haare oder ein raffiniert geschlungener Gürtel - eine Selbstverständlichkeit in unbeschwerten Friedenszeiten. Aber warum ist dies im Krieg, im Gefängnis, im Lager, in einem unfreien Land - bei all den anderen Nöten noch wichtig?

24,95 *

Die große Heimkehr

Artikel-Nr.: 978-3-518-42545-9

Anna Kim

Die große Heimkehr

Seoul, im April 1960. Johnny Kim, seine Geliebte Eve Moon und sein bester Freund aus Kindertagen Yunho Kang sind auf der Flucht vor der berüchtigten Nordwest-Jugend, einer antikommunistischen, paramilitärischen Schlägertruppe im Dienst der Regierung Südkoreas. Diese steht kurz vor dem Zusammenbruch, seit Wochen geht die Bevölkerung gegen den autokratischen Präsidenten Rhee auf die Straße. Gemeinsam wagen Johnny, Eve und Yunho die illegale Überfahrt nach Japan und finden Unterschlupf und Arbeit im koreanischen Viertel Osakas. Doch schon bald werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein Mädchen ist verschwunden, und der Verdacht fällt auf Johnny …

24,00 *

Der Lange Schatten - Leben mit der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-00-052105-8

Rüdiger Grunow

Der Lange Schatten

Leben mit der Staatssicherheit

Rüdiger Grunows Roman "Der lange Schatten" erzählt das Schicksal von fünf Freunden. Nach dem Abitur wollen sie gemeinsam etwas gegen die Unfreiheit in der DDR tun. Das Ergebnis sind hohe Haftstrafen. Nach ihrer Entlassung schaffen alle einen akademischen Abschluss, bekommen es regelmäßig mit der Staatssicherheit zu tun und machen unterschiedliche Erfahrungen. Dabei zeigt sich, dass man Anwerbungsversuche des MfS auch ausschlagen konnte. 

13,00 *

Erich Loest - Völkerschlachtdenkmal

Artikel-Nr.: 9783423125338

Von der Stasi wird ein Mann verhaftet. Sein Beruf: Wärter des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig. Sein Vergehen: versuchte Sprengung desselben. Was der wunderliche alte Mann namens Linden bei seinem Verhör zu erzählen weiß, entwickelt sich zu einem Parforceritt durch die Historie Sachsens.

8,90 *

Sommergewitter: Roman von Erich Loest

Artikel-Nr.: 9783423138796

Erich Loest erhält Hohenschönhausen‑Preis.
Ehrenpreis für den Journalisten Sven Felix Kellerhoff


Der Schriftsteller Erich Loest erhält den Hohenschönhausen‑Preis 2012.
Mit einem Ehrenpreis 2012 wird der Journalist und Historiker Sven Felix Kellerhoff bedacht.

17. Juni 1953

Der Aufstand vom 17. Juni jährte sich 2003 zum fünfzigsten Mal. Er war die erste Massenerhebung im Machtbereich der Sowjetunion überhaupt und eines der Schlüsselereignisse, die den Gang der deutsch-deutschen Geschichte bis zur Einheit im Sommer 1990 maßgeblich mitbestimmt haben.

Zum 51. Jahrestag stehen die größtenteils unbekannten Biographien der Toten des Volksaufstandes und die Umstände, unter denen sie ums Leben kamen, im Vordergrund. Die Darstellung ihres persönlichen Schicksals ist ein Versuch, die Toten vor dem Vergessen zu bewahren und ihnen und ihren Angehörigen und Freunden auf diese Weise eine späte Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

9,90 *

Herztier von Herta Müller

Artikel-Nr.: 9783596175376

Herta Müllers Roman »Herztier«, zeichnet ein Bild eines totalitären Staates und den Gefühlen seiner Bewohner.

9,95 *

Zonenkinder

Artikel-Nr.: 978-3-49923-532-0

Jana Hensel

Zonenkinder

"Ich such die DDR / und keiner weiß, wo sie ist", schrammelten die Anarcho-Punks von "Feeling B", nachdem ein gewisser Hans Modrow das, wie es damals hieß, "marode" Staatswesen besenrein an Helmut Kohl übergeben hatte. Seit dem Fall der Mauer war kaum ein Jahr vergangen, und wer damals an der Schwelle von Kindheit und Erwachsensein stand, hatte es wirklich nicht leicht: In den Klassenräumen erinnerten nur mehr helle Flecken an die Bilder von Erich Honecker und Lenin, die Bravo ersetzte Trommel und ABC-Zeitung, die Kaufhalle wurde zum Supermarkt. "Die Dinge hießen einfach nicht mehr danach, was sie waren. Vielleicht waren sie auch nicht mehr dieselben." Im Sauseschritt der neuen Zeit, die schon manch Ältere ins Stolpern brachte, geriet die Kindheit der in den Siebzigern geborenen zu einem "Museum ohne Namen". Den Schlüssel dazu muss dann irgendwann jemand verlegt haben. Fortan hielt man sich besser fern: Betreten verboten!


 

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