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Schriftsteller / Literatur

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Gehen, um zu bleiben

Artikel-Nr.: 978-3-95462-317-4

Klaus Müller

Gehen, um zu bleiben

Aus der DDR nach Italien – und zurück

Die aufsehenerregende Geschichte von Klaus Müllers lange vorbereiteter illegaler Ausreise aus der DDR in den Westteil Deutschlands ist die einer unstillbaren Sehnsucht, auf den Spuren des Schriftstellers Johann Gottfried Seume (1763–1810) Italien zu bereisen. Müller, dem der „Grenzdurchbruch“ mittels eines Bootes über die Ostsee 1988 tatsächlich gelingt, will aber den Landstrich seiner Wahl – die mecklenburgische Küste – nicht für immer verlassen und kehrt deshalb, nachdem er Italien gesehen hat, über die Zwischenstation im DDR-Aufnahmelager zu Frau und Freunden nach Rostock zurück.

14,95 *

Frau Antje und Herr Mustermann. Niederlande für Deutsche

Artikel-Nr.: 978-3-86153-699-4

Dirk Linthout

Niederlande. Ein Länderporträt

Frau Antje und Herr Mustermann

Neidvoll stellen Deutsche fest, daß Niederländer mehr "aus dem Bauch heraus" zu leben scheinen. Sie gelten als unkompliziert, locker und kreativ, als gute Händler, die weniger formell und sehr pragmatisch sind. Deutsche dagegen sind in den Augen der Niederländer gemütlich, gastfreundlich und romantisch, aber auch hierarchisch, ehrgeizig und polemisch, vielen sogar zu pflichtbewußt, zu perfektionistisch und rechthaberisch. Weshalb Niederländer und Deutsche diese Vorstellungen voneinander haben, wie es zu den Bildern und Vorurteilen kommen konnte und was an ihnen tatsächlich wahr ist, beschreibt Dik Linthout in diesem Buch auf ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Weise. Dabei schlägt er den Bogen von der Historie bis zur gegenwärtigen Situation im Zusammenleben beider Länder. In den Niederlanden prägte im Unterschied zu Deutschland nicht der Adel über Jahrhunderte das Leben und die Mentalitäten, sondern das humanistisch denkende, kalvinistische und liberale Bürgertum.

Zur 7. Auflage wurde das Buch vom Übersetzer Gerd Busse aktualisiert und mit einem neuen Schlußkapitel versehen.

18,00 *

Duft nach Weiß

Artikel-Nr.: 978-3-86532-552-5

Stefanie Gregg

Duft nach Weiß

Stefanie Gregg wirft einen liebevollen Blick auf Anelijas Familie, auf ihre Kindheit mit Großmutter und Urgroßmutter in Bulgarien. Der Roman erzählt aber auch die Geschichte des regimekritischen Schriftstellers Georgi Markow, der 1978 Opfer des Regenschirm-Attentats in London wurde. Packend und berührend schildert Stefanie Gregg die Lebensgeschichte der beiden, die weit mehr verbindet als die Sehnsucht nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben.

Am Abend der Ankunft des ersten Briefes fiel ich sofort in einen tiefen Schlaf. Ich träumte von tanzenden, bunten Häusern, die um mich herum einen Reigen, den Ratschenitza, zu lauter, wilder Musik vorführten. Vor jedem Haus war ein grasgrüner Rasen, den die Häuser wie einen Rock vor sich her schwangen … Deutschland. Hatte ich von diesem Land schon vorher gehört? Ich weiß es nicht mehr. Deutschland. Das wurde das Wort, das mir in den folgenden Jahren alles verheißen sollte, was ich nicht hatte. Deutschland, weiß wie das Papier.“

15,00 *

Die Leben der Elena Silber

Artikel-Nr.: 978-3-10-397423-2

Alexander Osang

Die Leben der Elena Silber

Fünf Generationen zwischen Deutschland und Russland: Alexander Osang schreibt den Roman des 20. Jahrhunderts.

Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. 

24,00 *

Die Hustenmary von Rudolf Lorenzen - Berliner Momente

Artikel-Nr.: 978-3-943167-18-4

Die Wilmersdorfer Prostituierte Hustenmary erzählt von ihren drei Häusern, die sie allesamt versoffen hat. Der Maler Johannes Grützke gründet die »Neupreußische Empfindungsgesellschaft« und besteigt mit seinen Getreuen den Schöneberg. Der begehrte Schauspieler Rudolf Platte hingegen begibt sich erstmals seit Jahren wieder ins »Milljöh« und wird von »alten Freunden« bedrängt. Günter Grass liest aus dem Fenster und gegen den »Babysitter-Boogie« an, Horst Buchholz hat merkwürdige Filmideen, der Herr Verleger macht nur noch Ausflüchte, die Straße, in der man wohnt, wird über Nacht umbenannt. Und immer mittendrin ist Rudolf Lorenzen, der große Erzähler.

Leinen mit Lesebändchen

Rudolf Lorenzen feiert am 05. Feburar 2012 seinen 90. Geburtstag.
Aus diesem Anlass hat er in "Die Hustenmary" einige seiner besten "Berliner Momente" zusammengestellt – Texte aus den letzten fünfzig Jahren, die eindrücklich demonstrieren, wie es sich in der Westberliner Boheme gelebt hat.

18,00 *

Winkler, Werber von Enno Stahl

Artikel-Nr.: 978-3-943167-09-2

Jo Winkler ist Werbetexter und kein sehr netter Mensch. Er ist zynisch, frauenverachtend und überheblich. Dabei ignoriert er seine körperliche und moralische Verfassung, denn sie passt so gar nicht in das Selbstbild des Senior Texters der Kölner Werbeagentur Goldreklamen. Das gelingt ihm bis zum diesjährigen, mehrtägigen Betriebsausflug auch ganz gut, bei dem sein Chef alles auffahren lässt, was seiner Meinung nach am Rhein dazugehört: Dampferfahrt, Kegeln in Bad Neuenahr und ein abschließender Kasinobesuch. Doch nicht nur Winkler muss sich hier der Wahrheit stellen … 

22,00 *

Zuschauerräume Von Giwi Margwelaschwili

Artikel-Nr.: 978-3-940426-08-6

Zuschauerräume Von Giwi Margwelaschwili

Normalerweise sitzen wir im Theater und erfreuen uns aus sicherer Distanz an dem blutigen Spektakel, an der für uns inszenierten Geschichte. Doch was passiert, wenn den Protagonisten auf der Bühne bewusst wird, dass sie nur zur Unterhaltung der Zuschauer agieren und leiden?

Die Helden dieses Stücks versuchen, gegen die Realität des Theaters aufzustehen und ihre inszenierte Geschichte mit allen Mitteln zu bekämpfen, denn sie ist als Geschichte der Gewalt leider, wie die Helden zugeben müssen, nur mit Gewalt zu beseitigen. Aber Vorsicht! Es lauern verräterische Gegenspieler, die auf der Seite der Zuschauer stehen, und auch die Komödie der Liebe will nicht untergehen. Giwi Margwelaschwili, der im Verbrecher Verlag zuletzt mit dem "Officer Pembry" das Genre Krimi literarisch verarbeitete, reflektiert in seinem Stück "Zuschauerräume" auf anspruchsvolle und zugleich amüsante Weise das Medium Theater. Ein historisch-ironisches Schauspiel, das auch als Lese-Stück bestens funktioniert.

11,00 *

Heilig Blut von Gisela Elsner

Artikel-Nr.: 978-3-935843-82-9

Dieser Roman ist eine Rarität, denn zu Lebzeiten der vor 15 Jahren verstorbenen Gisela Elsner erschien "Heilig Blut" nur in russischer Übersetzung. Dabei war eine Publikation des Romans geplant, doch Auseinandersetzungen zwischen der Autorin und ihrem damaligen Verlag verhinderten letztlich ein Erscheinen des Textes. Diese Ausgabe, die von der Germanistin Christine Künzel nach dem Manuskript letzter Hand herausgegeben wird, ist also eine deutsche Erstveröffentlichung. In "Heilig Blut" nimmt Elsner die national geprägte Jägerkultur aufs Korn. Ältere Herren nehmen den Sohn eines erkrankten Kameraden mit in ihre Jagdhütte, um ihn das Leben zu lehren - eine Geschichte mit tödlichen Folgen. Wie stets nimmt sich Gisela Elsner auch in "Heilig Blut" die Zeit, um deutsche Gemütlichkeit in ihrer ganzen Grauenhaftigkeit zu zeigen.

14,00 *

Umkämpfte Vergangenheiten - Die Kultur der Erinnerung im postjugoslawischen Raum Von Todor Kuljic

Artikel-Nr.: 978-3-940426-25-3

Umkämpfte Vergangenheiten - Die Kultur der Erinnerung im postjugoslawischen Raum

 

Der Autor gibt einen komplexen Einblick in die postjugoslawische Erinnerungspolitik und eröffnet mit seinem Entwurf einer kritischen Erinnerungskultur einen Weg zu einem differenzierten Gedenken an die Verbrechen der neunziger Jahre abseits nationalistischer Schuldabwehr. > 2003 die »Bundesrepublik Jugoslawien« vom Staatenverbund »Serbien und Montenegro« abgelöst wurde, verschwand nicht nur ein Name. »Separate Erinnerungskulturen« der Nachfolgestaaten traten an die Stelle gemeinsamer Erfahrungen und mit diesen ein vehementer Antijugoslawismus. Während etwa die Kriege der neunziger Jahre in Kroatien als Gründungsmythos gelten, brauchte Serbien einige Jahre, um die antifaschistische Staatstradition in eine serbisch-nationale umzumünzen. Auf dem Weg dorthin wurden tausende Denkmale niedergerissen und Straßen umbenannt. Die neuen Erinnerungsorte verweisen auf ein nationales Gedächtnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht und in seiner Vehemenz unversöhnlich erscheint.

28,00 *

Am blinden Ufer von Dietmar Dath

Artikel-Nr.: 978-3-94042-636-9

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 30.05.2000

"Deutlich besser schneidet Daths "Am blinden Ufer" in Rapps Rezension ab. Die Geschichte, in der auch "üble Monster und untote Seemänner" zum Zuge kommen, scheinen nicht nur die Fantasie des Rezensenten auf angenehme Weise anzuregen. Er begeistert sich vor allem für die Verknüpfung "der kleinen Welt der Volkers und Cordulas mit Meeresbiologie, Astronomie, Physik" und Daths fantastischer Welt, in der die Linearität der Zeit völlig aufgehoben ist. Dieser Roman ist tatsächlich "Speculative Fiction", resümiert Rapp erfreut."

 
 

 

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