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Ausreise, Flucht, Vertreibung & Versöhnung

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Flucht aus dem Reich Ceausescu's

Artikel-Nr.: 978-3-933608-86-4

Karl-Rudolf Brandsch

Flucht aus dem Reich Ceausescu's - 40 km im Fluß Timisch

Der Autor schildert auf spannende Weise seine abenteuerliche Flucht über 40 Kilometer im Faltboot und Gummianzug über den Timisch-Fluß aus dem diktatorisch-kommunistisch regierten Rumänien, das seine wiederholten Anträge zur Ausreisegenehmigung nach Deutschland immer wieder ablehnt. Die sorgfältig vorbereitete Flucht mißlingt zunächst. Der Flüchtling wird an der Grenze zu Jugoslawien aufgegriffen, zu Gefängnis verurteilt und später an Rumänien ausgeliefert, wo er nochmals für längere Zeit ins Gefängnis muß. Beeindruckend ist die Schilderung der menschenverachtenden Verhältnisse in den rumänischen Gefängnissen jener Zeit, in denen Menschen ausgenutzt, mißhandelt und aufs Tiefste gedemütigt wurden. Dazu kommen die schikanösen Methoden der Behörden, die die Anträge des Gefangenen zur Genehmigung seiner Ausreise immer wieder auf gemeine Art verzögern. Schließlich können diplomatische Verhandlungen und politische Einsichten die Fronten entschärfen, so daß der Autor nach Deutschland ausreisen kann.

13,60 *

Flucht aus der DDR-Diktatur - 101 Zeitzeugenberichte

Artikel-Nr.: 978-3-86933-102-7

Wolfgang Wietzker

Flucht aus der DDR-Diktatur  - 101 Zeitzeugenberichte

Seit den frühen Fünfzigerjahren bis zum Fall der Berliner Mauer 1989 haben fast vier Millionen Menschen der DDR den Rücken gekehrt. Es war für sie unerträglich, in vielfacher Hinsicht bevormundet zu werden. Sie wollten selbstbestimmt und freu leben können. Die Regierenden konnten der Flucht aus der DDR nur Einhalt gebieten, indem sie das Staatsgebiet mit einem Todesstreifen, der fast unüberwindbar war, abriegelten.

Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit war stärker als alle staatlichen Abriegelungsmaßnahmen. Bis zum Ende der DDR haben Menschen versucht, die innderdeutsche Grenze zu überwinden. Viele haben dabei ihr Leben verloren, vielen ist die Flucht gelungen, noch mehr verbrachten nach misslungener Flucht Jahre in Zuchthäusern. 

Zeitzeugen berichten, wie es ihnen in der DDR ergangen ist, warum es für sie unerträglich wurde, in diesem Unrechtsstaat zu leben, wie ihre Flucht verlaufen ist und wie sie in der Bundesrepublik aufgenommen wurden.

 

24,50 *

Frischer Fisch: Im Netz der Stasi

Artikel-Nr.: 978-3-9811262-4-2

Albrecht Möller

Frischer Fisch - Im Netz der Stasi

1973 entschließt sich ein junges Elternpaar mit zwei Kleinkindern zu einer riskanten Flucht über die innerdeutsche Grenze in den Westen. Vorausgegangen war eine Wandlung des Autors vom Anhänger der „guten Sache des Sozialismus“ zum entschlossenen DDR-Regimegegner. Als schließlich „nichts mehr geht“, erscheint die Flucht in den Westen als einzig möglicher Ausweg. Die Sache misslingt und es folgen Stasi-U-Haft, Knastzeiten in Brandenburg bzw. Hoheneck und der Freikauf durch den Westen. Die Kinder kommen nach zweieinhalbjähriger Trennung auch im Westen an. Albrecht Möller schreibt „ohne Schaum vor dem Mund“, aber dennoch eindrucksvoll und sehr bewegend über Erlebnisse, die zum Teil unglaublich erscheinen aber (leider) wahr sind.

Die Autobiographie "Frischer Fisch" zeichnet sich nicht nur durch eine spannende und bewegende Schilderung des dramatischen Fluchtversuchs und seiner Folgen aus, sondern beschreibt auch eindruchsvoll den Wandlungsprozess eines jungen überzeugten Anhängers der sozialistischen Idee zum entschlossenen DDR-Regimegegner. Die Darstellung im Wechselgang zwischen skurril komischen und bedrückend traurigen Episoden vermitteln viel über die untergegangene DDR und auch darüber, warum nach Ansicht des Autors die sozialistischen Systeme scheitern mussten: Es sind im Wesentlichen die Unzulänglichkeiten der "Spezies Mensch", die in der Theorie der sozialistischen Ideologen nicht vorgesehen waren.

12,00 *

Faszination Freiheit - Bodo Müller

Artikel-Nr.: 9783861532163

Faszination Freiheit Die spektakulärsten Fluchtgeschichten Müller, Bodo Faszination Freiheit Die spektakulärsten Fluchtgeschichten

18,00 *

Kind, versprich mir, dass du dich erschießt

Artikel-Nr.: 978-3-49230-898-4

Florian Huber

Kind, versprich mir, dass du dich erschießt

Der Untergang der kleinen Leute 1945

Am 30. April 1945 schoss sich Adolf Hitler in Berlin eine Kugel in den Kopf. Zur selben Zeit strömten im Städtchen Demmin beim Einmarsch der Roten Armee hunderte Menschen in Flüsse und Wälder, um sich dort umzubringen. Ganze Familien wurden ausgelöscht, Eltern töteten ihre Kinder. Demmin ist nur ein Beispiel unter vielen: Eine Selbstmordepidemie ergriff tausende Menschen im ganzen Land. Basierend auf Tagebüchern, Briefen, Berichten und Erinnerungen erzählt dieses Buch erstmals vom Untergang der kleinen Leute. Die Massenselbstmorde von 1945 sind ein bis heute verdrängtes Kapitel der Zeitgeschichte, für die seelischen Wunden, die Überlebende und Angehörige davontrugen, interessierte sich jahrzehntelang niemand. Beidem, der Selbstmordwelle wie dem Schweigen, Verdrängen und Vergessen, lag dasselbe Motiv zugrunde, die Flucht vor dem Unerträglichen. Die tieferen Ursachen aber verbargen sich in der Innenwelt der Deutschen, die zwölf Jahre lang im emotionalen Ausnahmezustand gelebt hatten. Florian Huber entwickelt die Geschichte der Gemüts- und Gedankenwelt der Menschen im Dritten Reich im Wechsel von historischer Reportage und Mentalitätsstudie – ein fesselnder Blick auf die Gefühle der kleinen Leute, die in ihren Untergang marschierten.

11,00 *

Als die Deutschen weg waren: Was nach der Vertreibung geschah

Artikel-Nr.: 978-3-499-62204-5

Adrian von Arburg / Wlodzimierz Borodziej / Jurij Kostjaschow

Als die Deutschen weg waren

Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland

as geschah in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten, nachdem Deutsche geflüchtet oder vertrieben worden waren? Diese Frage beantwortet nun ein siebenköpfiges Autoren-Team aus Deutschland, Polen, Tschechien und Russland. Ihr mit Karten und Bildern ausgestattetes Buch begleitet eine dreiteilige WDR-Reihe

12,00 *

Gehen, um zu bleiben

Artikel-Nr.: 978-3-95462-317-4

Klaus Müller

Gehen, um zu bleiben

Aus der DDR nach Italien – und zurück

Die aufsehenerregende Geschichte von Klaus Müllers lange vorbereiteter illegaler Ausreise aus der DDR in den Westteil Deutschlands ist die einer unstillbaren Sehnsucht, auf den Spuren des Schriftstellers Johann Gottfried Seume (1763–1810) Italien zu bereisen. Müller, dem der „Grenzdurchbruch“ mittels eines Bootes über die Ostsee 1988 tatsächlich gelingt, will aber den Landstrich seiner Wahl – die mecklenburgische Küste – nicht für immer verlassen und kehrt deshalb, nachdem er Italien gesehen hat, über die Zwischenstation im DDR-Aufnahmelager zu Frau und Freunden nach Rostock zurück.

14,95 *

Anagramm (Aufgeschriebenes)

Artikel-Nr.: 978-3-00-050006-0

Karl-Heinz Richter

Anagramm (Augeschriebenes)

Eine wahre Geschichte - Band 3

In diesem Buch beschreibt der Autor Karl-Heinz Richter seine Lebensgeschichte. Angefangen von seinen Beziehungen zu Großeltern, Eltern, Freunden und Freundinnen und Ehefrau bis hin zu seiner Flucht, der daraufhin erfolgten Inhaftierung u.a. in der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen, seiner Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland bis hin zu seinem Leben und Wirken in Afrika und im wiedervereinten Deutschland. Das Buch umfasst die bereits vom Autor in zwei Büchern niedergeschriebenen Lebensgeschichte sowie seine Zeit in Saudi-Arabien chronologisch zusammen. Er gibt weiterhin Auskünfte über seine Familie, seine Gedanken und Gefühlswelt.

24,90 *

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Artikel-Nr.: 978-3-499-33249-4

Friedrich Christian Delius

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Die unterhaltsame Chronik einer unwahrscheinlichen Reise

„In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.“ So beginnt F. C. Delius’ Chronik einer modernen Schwejkiade.

Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: „Wie kommst du am besten wieder zurück?“

9,99 *

Mit dem Moskau - Paris - Express nach Afrika

Artikel-Nr.: 978-3-00034-306-3

Karl-Heinz Richter

Mit dem Moskau - Paris - Express nach Afrika

Gelebte Geschichte - In diesem Erlebnisbericht schildert der Autor, wie sein Leben nach der Haftentlassung aus der Stasi - Untersuchungshaft dramatisch bis zur Flucht nach Afrika weiter verlief, um den Zugriff der Stasi zu entgehen.

Karl-Heinz Richter wurde 1946 in Schwarzheide im Oberspreewald geboren. Schon während seiner Schulzeit lehnte er sich gegen das SED-Regime auf und wollte sich den Zwängen der kommunistischen Diktatur nicht beugen. Nach der mittleren Reife begann er eine Ausbildung zum Büromaschinenmechaniker. Im Januar 1964 plante er zusammen mit sieben Ostberliner Jugendlichen, aus der DDR zu fliehen. Die Schulkameraden betraten in einem Zeitraum von drei Wochen nacheinander das Gleisbett hinter dem Bahnhof Berlin-Friedrichstrasse und sprangen allein oder zu zweit aus einem Versteck auf einen anfahrenden Nachtzug, um von Ost- nach West-Berlin zu gelangen. Karl-Heinz Richter stolperte jedoch und schaffte es nicht, den Zug zu erreichen. Seine Flucht misslang, und er blieb zurück. Aus Angst vor der Entdeckung durch Grenzposten sprang er eine Mauer hinunter und brach sich dabei beide Beine und den rechten Arm. Mit großen Schmerzen schleppte er sich bis zur elterlichen Wohnung und wurde dort wenige Tage später vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verhaftet. Schwer verletzt wurde Karl-Heinz Richter in das Untersuchungsgefängnis des MfS nach Berlin-Pankow gebracht.

10,80 *
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