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Politik & Jüngste Geschichte

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Von Kohl bis Himmler und Gysi

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Nach 1945 - Latenz als Ursprung der Gegenwart

Artikel-Nr.: 978-3-518-42304-2

Hans Ulrich Gumbrecht - Nach 1945 - Latenz als Ursprung der Gegenwart

Aus dem amerikanischen Englisch von Frank Born

 Die Atombombe und der Kalte Krieg, aber auch die Währungsreform und das Wunder von Bern kennzeichnen eine Epoche, in der die Vergangenheit unaussprechbar schien und die Zukunft bedrohlich. Das Gefühl, in einer Zeit ohne Ein- und Ausgang, ohne Richtung und ohne Schutz zu leben, beschreibt Hans Ulrich Gumbrecht in seinem neuen Buch als zentral für die Stimmung nach 1945: Er nennt es Latenz. In diesem Panorama der Nachkriegszeit begegnen wir nicht nur Beckett, Heidegger oder Camus, sondern auch einem Kind, das 1948 in einer zerbombten deutschen Stadt zur Welt kommt. Gumbrecht experimentiert mit einer Form der Darstellung, die persönliche Erinnerungen in Spannung zur Weltgeschichte setzt. So entdeckt er, warum jene Epoche unser Leben bis heute prägt. Nach 1945 ist eine Genealogie der Gegenwart, die mit historischer Tiefenschärfe erklärt, wie wir wurden, was wir sind. Damit löst der Autor einmal mehr den Anspruch ein, zu den weltweit bedeutendsten Intellektuellen unserer Zeit zu gehören.

24,95 *

Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent

Artikel-Nr.: 978-3-518-42461-2

Philipp Ther

Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent

Eine Geschichte des neoliberalen Europa

Als im November 1989 die Mauer fiel, begann ein Großexperiment kontinentalen Ausmaßes: Die ehemaligen Staaten des „Ostblocks“ wurden binnen kurzer Zeit auf eine neoliberale Ordnung getrimmt und dem Regime der Privatisierung und Liberalisierung unterworfen. Philipp Ther war vor Ort, als die Menschen damals in Prag auf die Straße gingen, später lebte er mehrere Jahre in Tschechien, Polen und der Ukraine. In diesem Buch legt er eine umfassende zeithistorische Analyse der neuen Ordnung auf dem alten Kontinent vor – und zwar erstmals in gesamteuropäischer Perspektive. Angereichert durch persönliche Erfahrungen, rekapituliert Ther den Verlauf der „verhandelten Revolutionen“. Er zeigt, dass der Umbau der mittel- und osteuropäischen Ökonomien auch auf Länder im Westen zurückwirkte, die Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung interpretiert er z. B. als „nachholende Modernisierung“.

Ther räumt mit einigen Mythen rund um „1989“ auf und zieht eine Zwischenbilanz, die für breite Diskussionen sorgen wird: Was funktionierte besser – radikale Schocktherapien oder schrittweise Reformen? Welche Lehren lassen sich im Hinblick auf die gegenwärtige Krise der südeuropäischen Länder ziehen? Und warum wurde Berlin wirtschaftlich von Städten wie Warschau oder Prag überholt?

26,95 *

Vom Ostblock zur EU

Artikel-Nr.: 978-3-525-36960-9

Günther Heydemann, Karel Vodička (Hg.)

Vom Ostblock zur EU

Systemtransformationen 1990–2012 im Vergleich

Im vorliegenden Band analysieren und vergleichen Politikwissenschaftler und Zeithistoriker politische, ökonomische und gesellschaftliche Transformationsprozesse all jener ehemaligen Ostblockländer, die EU-Mitglieder wurden, einschließlich der ostdeutschen Bundesländer. Dieser komparative Ansatz hat sich als ausgesprochen ertragreich erwiesen. Für den postkommunistischen EU-Raum sind strukturelle Gemeinsamkeiten und analoge Entwicklungstrends kennzeichnend, die ihn sowohl von den etablierten Demokratien in der EU als auch von den übrigen Ländern des ehemaligen Ostblocks, die nicht EU-Mitglieder sind, markant unterscheiden. Aus den einzelnen Länderbeiträgen wie auch aus der vergleichenden Gesamtanalyse wird deutlich, welchen Konsolidierungsstand Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im postkommunistischen EU-Raum inzwischen erreicht haben, welche Defizite weiter bestehen und welche Entwicklungstrends zu erwarten sind.

(Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 049)

70,00 *

Nach den Diktaturen

Artikel-Nr.: 978-3-525-36971-5

Günther Heydemann, Clemens Vollnhals (Hg.)

Nach den Diktaturen

Der Umgang mit den Opfern in Europa

Der Band untersucht erstmals in vergleichender Perspektive den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit den Opfern nach dem Fall der Diktaturen. Welche Entschädigungsleistungen erhielten die Opfer der faschistischen und der nationalsozialistischen Diktatur nach 1945 in Italien, in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich? Wie gingen die Gesellschaften in Spanien, Portugal und Griechenland nach dem Fall der Militärdiktaturen in den 1970er Jahren mit den Opfern um? Was erreichten die Opfer kommunistischer Diktaturen nach 1989 im wiedervereinten Deutschland, in Tschechien, Polen, Ungarn, Lettland und Russland?

(Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Bank 059)

60,00 *

Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht Aus der Reihe: Forschung Politik

Artikel-Nr.: 978-3-531-14775-8

Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer SichtDer Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht Autor: Peters, Tim Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht Aus der Reihe: Forschung Politik 2006. 230 S. Br. ISBN: 978-3-531-14775-8 Inwieweit nutzt der PDS-Antifaschismus der Demokratie?
39,90 *

Postsozialistische Parteien Polnische SLD und ostdeutsche PDS im Vergleich

Artikel-Nr.: 978-3-531-15119-9

Postsozialistische Parteien Polnische SLD und ostdeutsche PDS im Vergleich Aus der Reihe: Forschung Politik 2006. 317 S. Mit 2 Abb. u. 27 Tab. Br. ISBN: 978-3-531-15119-9 Polen und Ostdeutschland im Vergleich
49,90 *

Freiwild: Das Schicksal deutscher Frauen 1945

Artikel-Nr.: 978-3-54860-926-3

Ingeborg Jacobs

Freiwild: Das Schicksal deutscher Frauen 1945

Die Frauen in den deutschen Ostgebieten und in Berlin waren 1945, als die Rote Armee zum Endsieg über Hitlers Drittes Reich antrat, Freiwild der russischen Soldaten. Hunderttausende wurden in sowjetische Arbeitslager verschleppt. Mehr als hunderttausend Frauen und Mädchen wurden allein in Berlin vergewaltigt, insgesamt waren es annähernd zwei Millionen. Viele starben an den ihnen zugefügten Qualen, andere begingen Selbstmord. Die, die überlebten, gingen durch die Hölle, waren traumatisiert und stigmatisiert. Sie wurden gemieden, von ihren Männern verlassen, ihre Kinder galten als "Russenbälger".Das Schicksal dieser Frauen wurde zu einem der großen Tabus der deutschen Nachkriegsgesellschaft - in Ost und West. Erst der 2003 erschienene Bestseller "Eine Frau in Berlin", der ergreifende Erlebnisbericht einer Berliner Journalistin aus dem Jahre 1945, brachte es an die Öffentlichkeit. Anlässlich der Verfilmung dieses Buches - mit Nina Hoss in der Hauptrolle bereitet die TV-Journalistin Ingeborg Jacobs für das ZDF eine Dokumentation zum Thema vor. Das begleitende Buch stellt die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherchen vor. Es stützt sich maßgeblich auf die zahlreichen Interviews, die die Autorin mit betroffenen Frauen geführt hat und die sie mit Sensibilität und erzählerischer Kraft in das zeitgeschichtliche Umfeld einbettet. So entsteht erstmals ein Gesamtbild jenes schrecklichen Geschehens, das die Deutschen angesichts der Last ihrer Kriegsschuld tief verdrängt haben.

9,99 *

Gegen Staat und Kapital – für die Revolution!

Artikel-Nr.: 978-3-631-66283-0

Klaus Schroeder / Monika Deutz-Schroeder

Gegen Staat und Kapital – für die Revolution!

Linksextremismus in Deutschland – eine empirische Studie

Das Buch zeichnet ein differenziertes Bild vom aktuellen Linksextremismus in Deutschland. Die Autoren werfen einen kritischen Blick auf den Forschungsstand, beschreiben die Geschichte des Linksextremismus und entwickeln auf Basis der Selbstdarstellungen typischer linksextremer Gruppen eine Skala, die die verschiedenen Dimensionen eines linksextremen Einstellungsmusters umfasst. Auf dieser Grundlage führte Infratest dimap eine repräsentative Befragung der deutschen Bevölkerung durch, die die weite Verbreitung linksextremer Einstellungen in der Bevölkerung zeigt. Darüber hinaus erfolgt eine kritische Betrachtung der Diskussion um den Begriff "Extremismus". Der Zusammenhang von (Links-)Extremismus und Gewalt wird ebenso erörtert wie die Realität linksextremen Gewalthandelns. Hinzu kommen Interviews mit ehemaligen Linksradikalen und linksaffinen Jugendlichen.

29,95 *

DDR-Außenpolitik Ein Überblick. Daten, Fakten, Personen

Artikel-Nr.: 978-3-643-10559-2

Siegfried Bock, Ingrid Muth, Hermann Schwiesau (Hg.) DDR-Außenpolitik Ein Überblick. Daten, Fakten, Personen (III) Reihe: Politikwissenschaft Bd. 173, 2010, 392 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-10559-2 Mit diesem dritten Band zur Außenpolitik der DDR legen die Herausgeber und Autoren, Zeitzeugen aus dem diplomatischen Dienst der DDR und Politikwissenschaftler, ein Handbuch vor, das sich neben einem Rückblick auf die Rolle der Außenpolitik zwischen Aufbruch und Wende 1989/1990 vor allem auf Daten, Fakten und Personen konzentriert: eine umfangreiche Zeittafel zur Außenpolitik der DDR 1949 - 1990, die auf rund 150 Seiten alle außenpolitisch relevanten Aktivitäten der DDR, soweit sie sich mit Daten belegen bzw. recherchieren ließen, erfasst; eine Übersicht über alle Auslandsvertretungen der DDR seit den frühen fünfziger Jahren bis 1990 und deren jeweilige Leiter; Kurzbiografien von über 300 leitenden Mitarbeitern des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR (Minister, Staatssekretäre und Botschafter).
24,90 *

Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen Eine Anleitung in 10 Schritten.

Artikel-Nr.: 978-3-643-11248-4

Roland Schimmel
Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen
Eine Anleitung in 10 Schritten. Geleitwort: Karl-Theodor zu Guttenberg
Ein Plagiat anzufertigen, dies zeigt diese Anleitung in zehn Schritten, ist eine hohe Kunst. Wer will sich schon Risiken aussetzen, wer will schon Mühen investieren, ohne mit dem Erfolg zu rechnen? Schließlich gilt es, dem Wissenschaftsbetrieb ein Schnippchen zu schlagen.


Plagiate führten lange ein Schattenleben. Daß sich dies geändert hat, verdanken wir einem Mann: Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg. Dankenswerterweise hat er sich auch gleich zu einem Geleitwort bereiterklärt.

Dr. Roland Schimmel betreibt eine auf Zivil- und Baurecht spezialisierte Kanzlei in Frankfurt. Verschiedene Publikationen.Geboren am 5. Dezember 1971 in München; römisch-katholisch; verheiratet, zwei Kinder.
Abitur. Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald, Unteroffizier d. Reserve. Studium der Rechts- und Politikwissenschaften, Prädikatsexamen.
Leitung des Familienbetriebes in München und Berlin, berufliche Stationen in Frankfurt und New York. Geschäftsführender Gesellschafter der Guttenberg GmbH, München. U. a. Freier Journalist bei der Tageszeitung DIE WELT.
Seit Dezember 2007 Vorsitzender des CSU-Bezirks Oberfranken. November 2008 bis Februar 2009 Generalsekretär der CSU.
Mitglied des Bundestages seit 2002. Februar 2009 bis Oktober 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Oktober 2009 bis März 2011 Bundesminister der Verteidigung, durch Verzicht ausgeschieden am 03. März 2011

8,90 *
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