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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Zweite Heimat - Westdeutsche im Osten

Artikel-Nr.: 978-3-86153-798-4

Markus Decker

Zweite Heimat - Westdeutsche im Osten

Knapp zweieinhalb Millionen Frauen und Männer sind seit der Wiedervereinigung in den „wilden Osten“ gegangen: aus beruflichen Gründen, der Liebe wegen oder aus purer Abenteuerlust. So wie Rainald Grebe, Kabarettist aus dem Rheinland, dem der Westen zu spießig war, wie Gertraud Huber aus Niederbayern, die in der Uckermark den beliebten „Huberhof“ betreibt, oder wie Dirk Grotkopp, der als Landarzt in Mecklenburg gebraucht wird. Der Weg in die zweite Heimat ist lang, mitunter steinig und voller Überraschungen. Von der Faszination des Fremden, dem Anderssein und der Sehnsucht anzukommen, davon handeln diese lebensprallen, einfühlsam erzählten Porträts. Sie bieten einen neuen Blick auf die gesamtdeutsche Geschichte - 25 Jahre nach dem Mauerfall.

"Was dieses Buch so lesenswert macht, sind die offenherzig dargestellten Geschichten der Protagonisten. (...) In erfrischendem Reportage-Stil schreibt Decker über Erwartungen, erfüllte wie unerfüllte, Begeisterung über das neue Leben, aber auch Enttäuschungen und die Erkenntnis, dass das Abenteuer Ost nicht zwangsläufig glücklich enden muss." (Das Parlament)

"Deckers Buch, das viele einzelne Erfahrungen aus Ost und West versammelt, ist ein Zeitzeugnis - dafür, dass die Deutschen wenigstens versuchen ein Volk zu werden." (titel, thesen, temperamente, ARD)

18,00 *

Vaclav Havel - In der Wahrheit leben

Artikel-Nr.: 978-3-549-07437-4

Michael Zantovsky

Vaclav Havel – In der Wahrheit leben

Als Spross einer großbürgerlichen Prager Familie geriet Václav Havel früh in Gegensatz zum kommunistischen Regime, das ihm höhere Schulbildung und Studium versagte. Bereits zur Zeit des Prager Frühlings 1968 war er einer der Wortführer der Regimegegner. Michael Žantovský, als Schriftsteller, Publizist und Diplomat selbst eine vielseitige Persönlichkeit, hat Václav Havels Weg vom politisch Verfolgten zum höchsten Repräsentanten seines Landes aus nächster Nähe begleitet. Er kennt Havel seit den Zeiten der berühmten Charta ’77, war Mitbegründer des Bürgerforums, das die „Samtene Revolution“ von 1989 herbeiführte, und wurde engster Berater Havels ­während seiner Präsidentschaft. Havels Witwe, die Schauspielerin Dagmar Veškrnová, wie auch enge Freunde Havels gaben ihm sehr persönliche Auskünfte. Seine Biographie zeigt uns einen Mann, der bei aller Verletzlichkeit mit bewundernswertem Mut für Freiheit und Wahrhaftigkeit eintrat.

Er war Schriftsteller mit Publikationsverbot, Dissident und gefeierter Staatsmann. Er schlug sich als Taxifahrer durch, weil er nicht studieren durfte. Als Wortführer der Regimegegner landete er im Gefängnis. Nach der Revolution von 1989 wurde er als tschechischer Staatspräsident eine der geachtetsten Leitfiguren der westlichen Welt. Vaclav Havel erlebte alle Höhen und Tiefen, die ein politisch engagierter Mensch im kommunistischen Teil Europas erleben konnte. Zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution legt Michael Zantovsky, engster Freund und Weggefährte, die erste große Havel-Biographie vor, die zugleich einen neuen Blick auf die dramatischen Ereignisse des Herbstes 1989 wirft.

Michael Zantovsky, geboren 1949 in Prag. Psychologe, Journalist, Schriftsteller und Diplomat. 1988/89 Prager Korrespondent von Reuters. Mitbegründer des tschechischen Bürgerforums. 1990-92 Sprecher und Politischer Berater von Präsident Havel. 1992-97 tschechischer Botschafter in den USA. 1997-2002 Vorsitzender des tschechischen Senatsausschusses für Auswärtige Politik und Sicherheit. 2003-2009 Botschafter in Israel, seitdem Botschafter in London. Seit den 1970er Jahren enger Weggefährte Havels.

26,00 *

Zündfunke aus Prag

Artikel-Nr.: 978-3-423-28047-1

Hans-Dietrich Genscher / Karel Vodicka

Zündfunke aus Prag

Ein Aufschrei ging durch die Menschenmenge, die auf dem Gelände campierte, als Außenminister Hans-Dietrich Genscher am Abend des 30. September 1989 auf den Balkon der bundesdeutschen Botschaft in Prag trat und die Ausreise ankündigte. Viele Tausende DDR-Bürger, Männer, Frauen, Kinder, machten sich zwischen August und November dieses Jahres auf den Weg, um über Prag in die Bundesrepublik zu gelangen. Am 3. November gestattete die Tschechoslowakei schließlich, dass die Menschen ohne ein Visum des „sozialistischen Bruderlandes“ DDR ausreisen konnten. Am 9. November fiel die Berliner Mauer. Der „Urstrom der Geschichte“ (Hans-Dietrich Genscher) war nicht mehr aufzuhalten.

Im Herbst 1989 berührten sich die deutsche und die tschechische Geschichte auf besondere Art. Das Regime in der DDR wurde durch den Massenexodus, die zwischenzeitliche Schließung der Grenze zur Tschechoslowakei und das Aufbegehren seiner Bürger existenziell erschüttert. Den Tschechen und Slowaken gaben die Ereignisse rund um die Prager Botschaft der Bundesrepublik und die Massendemonstrationen in der DDR einen mächtigen Impuls, auch in ihrem Land die Diktatur abzuschütteln.

Hans-Dietrich Genscher war einer der maßgeblichen Akteure der weltgeschichtlichen Ereignisse um die Prager Botschaft im Herbst 1989 und blickt hier aus dem Abstand eines Vierteljahrhunderts noch einmal zurück. Der Politologe Karel Vodička führt Geheimdienstdokumente und diplomatische Korrespondenz der BRD, der DDR und der ČSSR zusammen und fördert dadurch bisher unbekannte Zusammenhänge jener Ereignisse zu Tage, die den Zusammenbruch zweier kommunistischer Regime auslösten. „Zündfunke aus Prag“ ist eine packende und bewegende Dokumentation der Ereignisse und durchgehend vierfarbig illustriert.

24,90 *

Vormacht wieder Willen

Artikel-Nr.: 978-3-406-66766-4

Stephan Bierling

Vormacht wider Willen

Deutsche Außenpolitik von der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart

Deutschlands Rolle in Europa und der Welt hat sich seit dem Ende des Kalten Kriegs dramatisch gewandelt. Zahlreiche Umwälzungen und Gefahren zwingen die Bundesrepublik seither, ihre traditionelle Zurückhaltung aufzugeben und mehr Führung zu übernehmen.

Stephan Bierling schildert und analysiert die Herausforderungen, mit denen die deutsche Außenpolitik in den letzten 25 Jahren umzugehen hatte: die Militäreinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan, die Stabilisierung der östlichen Nachbarstaaten, das zunehmend schwieriger werdende Verhältnis zu den USA und vor allem die europäische Integration, die durch die Euro-Krise gefährdet ist. Sein Buch ist eine unverzichtbare Einführung für jeden, der sich mit den Grundlagen der deutschen Außenpolitik in der Gegenwart vertraut machen will.

Stephan Bierling lehrt Internationale Politik an der Universität Regensburg und ist einer der angesehensten deutschen Experten für Außenpolitik. 2013 wurde er deutschlandweit zum „Professor des Jahres“ gewählt.

16,95 *

Der Osten ist ein Gefühl

Artikel-Nr.: 978-3-423-26030-5

Anja Goerz

Der Osten ist ein Gefühl - Über die Mauer im Kopf

Auch heute noch ist die Mauer in den Köpfen der Menschen nicht verschwunden. Das erfährt Anja Goerz in ihrer täglichen Arbeit als Radiomoderatorin beim rbb. Deshalb wollte sie es genauer wissen: Warum fühlen sich im Osten sozialisierte Menschen oft so ungerecht behandelt? Stimmen die Behauptungen über das Verdrängen der Ossis von den Spitzen der Universitäten, Gerichte und Kliniken? Waren die Ossi-Frauen wirklich so viel emanzipierter? Haben die Wessis einfach alles plattgemacht und nach ihren Regeln umgebaut?

Anja Goerz stellt ganz unterschiedliche Menschen aus der ehemaligen DDR vor. Sie befragte Unbekannte und Prominente wie Inka Bause und Sebastian Krumbiegel von den „Prinzen“. Zu Tage traten traurige und komische, sentimentale und manchmal erschreckende Erinnerungen. In die Porträts ist viel Biografisches eingeflossen, erzählt wird aber auch von Motivationen und Haltungen, Verletzungen und Chancen.

Ein Spitzenkoch hat lange seine Herkunft verschwiegen, um nicht ausgeschlossen zu werden, eine „Nancy“ ändert ihren Vornamen bei ersten Begegnungen gerne in „Anna“, um nicht gleich als Ossi abgestempelt zu werden, ein Polizist trauert immer noch um sein verlorenes Land. Und es gibt auch den umgekehrten Blick von West nach Ost. So berichtet etwa Wolfgang Klein über Erlebnisse als ARD-Korrespondent in Ostberlin oder eine ehemalige Bankauszubildende erzählt, wie es war, als sie nach dem Mauerfall das Begrüßungsgeld verteilte.

So unterschiedlich die Erinnerungen der Ostdeutschen sind, so haben sie doch die DDR-Herkunft als starkes Identitätsmerkmal gemeinsam. „Ossi-Sein“, so zeigt sich, ist keine Generationenfrage und keine Frage des Berufs, sehr wohl aber eine des Gefühls.

Ein Glück ist, dass Anja Goerz, eine westdeutsche Moderatorin, an der Nahtstelle des rbb kundige Menschen zusammengebracht hat, die erlebt und geschrieben haben, was an unterschiedlichem Denken und Empfinden noch immer geblieben ist. Das ist für Ost- wie Westdeutsche zum Teil aufregend, jedenfalls von gleichem Interesse. Dem Buch ist große Verbreitung zu wünschen.“ Egon Bahr

14,90 *

Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger

Artikel-Nr.: 978-3-86331-184-1

Andreas Pausch

Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger

In der Publikation des Historikers Andreas Pausch wird das Leben des evangelischen Pfarrer und engagierten Bürgerrechtlers geschildert. Im Mittelpunkt steht das widerständige Handeln Wonnebergers. Wonneberger war Anfang der 80er Jahre in der Dresdner Wienbergsgemeinde aktiv und ab 1987 der Koordinator der Friedensgebte in Leipzig.

Christoph Wonneberger gehörte zu den Wegbereitern der Friedlichen Revolution. Stets streitbar, war er für vorsichtig lavierende Kirchenfunktionäre genauso unbequem wie für die SED und ihre Staatssicherheit, die ihn massiv unter Druck setzten. Zum Aufgeben zwingen konnten sie ihn nie. Als Pfarrer der Dresdner Weinbergskirche kämpfte er für die Einrichtung eines "Sozialen Friedensdienstes" und begründete die Tradition der Friedensgebete, die er in Leipzig zu politischen Veranstaltungen mit systemsprengender Kraft entwickelte.

Am 5. März 2014 feiert Christoph Wonneberger seinen 70. Geburtstag, Rainer Eppelmann würdigt den Freund und Theologen.

Christoph Wonneberger, Pfarrer der Lukaskirche Leipzig i. R., Christian Führer, Pfarrer der Nikolaikirche Leipzig i. R., und Uwe Schwabe, Leipziger Bürgerrechtler und Mitbegründer des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V., haben den Deutschen Nationalpreis 2014 bekommen.

22,00 *

Opposition und SED in der Friedlichen Revolution: Organisationsgeschichte der alten und neuen politi

Artikel-Nr.: 9783770053049

Die Entstehung neuer politischer Gruppierungen war ein konstitutives Element der Friedlichen Revolution von 1989. Erfolge, Rückschläge und Ernüchterung prägten die Erfahrungen dieser Gruppen und Partien, deren bloße Existenz eine neue Qualität der Freiheit in der DDR bedeutete. Ihre Aktivitäten strahlten auf das System und auf die SED aus, die ebenfalls dramatische Wandlungsprozesse durchlebte. Unter dem Titel "Opposition und SED in der Friedlichen Revolution. Organisationsgeschichte der alten und neuen politischen Gruppen 1989/1990" diskutierten Wissenschaftler und Zeitzeugen im November 2008 auf einer von BStU, LStU Berlin und KGParl gemeinsam veranstalteten Tagung über die damaligen Ereignisse. Der Band dokumentiert die Vorträge und Diskussionen dieser Tagung, deren besonderer Reiz in der Konfrontation der wissenschaftlichen Analyse mit der Wahrnehmung der unmittelbar Beteiligten lag.

 

Über den Autor

Dokumentation einer Tagung am 25. und 26. November 2008 in Berlin veranstaltet von "Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR", "Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien", "Der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Berlin"

 

29,80 *

Aufrecht, wie es Menschen Art ist - Die Bürgerbewegung Neues Forum in Borna

Artikel-Nr.: aufrecht wie es menschen art ist die bürgerbewegung neues forum in borna

Aufrecht, wie es Menschen Art ist - Die Bürgerbewegung Neues Forum in Borna

Eine dokumentarische Chronik

Schweres A4 Buch mit CD: Das NEUE FORUM in Borna 1989-1999 (2009)

Inhalt Film: Schwarzer Nebel von Alberto Herskovitz und Peter Torbjörnson/Mitschnitte 25.11. 1989/

Dokumente



Zusammengestellt von Michael Wildt

Herrausgegeben von Hartmut Rüffert und Dietmar Matzke

Hartmut Rüffert, geboren 1965, verbrachte glückliche Jugendjahre in einem ländlichen Dorf zwischen Leipzig und Dresden. Der Vater war als Diakon für die Jugendarbeit im Raum Meißen zuständig, die Mutter, ausgebildet in der christlichen Kinderpflege, war zu Hause.

14,90 *

Das Revolutionsjahr 1989: Die demokratische Revolution in Osteuropa als transnationale Zäsur

Artikel-Nr.: 978-3-52535-045-4

Das Revolutionsjahr 1989: Die demokratische Revolution in Osteuropa als transnationale Zäsur von 

Bernd Florath

Die Weltöffentlichkeit war Zeuge: Auf dem Boden totalitärer Diktaturen schufen Volksbewegungen in Mittel- und Osteuropa Demokratien. Die Revolutionen des Jahres 1989 veränderten das Gesicht der osteuropäischen Staaten grundlegend. Wo vorher autoritäre Diktaturen herrschten, bildeten sich demokratische und souveräne Staaten. In den Volksbewegungen, die diese Umwälzungen in Gang setzten, agierten Persönlichkeiten, Organisationen, Gruppierungen und verkörperten sich Energien, Motive und politische Visionen unterschiedlichster Art. Oft über lange Zeiten verdrängte nationale und historische Prägungen gaben den revolutionären Dramen in den einzelnen Ländern ein jeweils spezifisches Angesicht. Inwiefern sie darüber hinaus einander anregten, sich auf unterschiedliche Weise ähnlichen Herausforderungen zu stellen hatten, sich aus den Revolutionen ein offener europäischer Prozess ergab, analysieren die Beiträge dieses Sammelbandes.

Ágnes Heller: Hauptvortrag »Nach zwanzig Jahren«

Viktor Zaslavsky: Cornobyl’, Katyn und Gorbacevs Politik der GlasnostIlko

Sascha-Kowalczuk: Demonstrationsrevolution in der DDRWalter Süß: Die Wiener KSZE-Folgekonferenz und der Handlungsspielraum des DDR-Sicherheitsapparates im Jahr 1989

Bernd Florath: Risse in der Staatspartei: Die SED 19(86–)89

Tomaš Vilimek: Die samtene Revolution in der CSSR

Raluca Grosescu: Rumänien im Winter 1989: Aufstand oder Staatsstreich

Matthias Braun: Tauwetter in der Kunst und die obsolete Stellung der Zensur in der DDR

Christian Halbrock: Die Kirchen in der RevolutionSvitlana Hurkina: Die griechisch-katholische Kirche und die Unabhängigkeit der Ukraine

Reinhard Weißhuhn: Kontakte und Kooperation zwischen DDR- und ungarischer Opposition

William Totok: Inspiration der Umwälzungen durch benachbarte Vorgänge (Ungarn, Rumänien)

Jerzy Holzer: Wandermöbel des Jahres: Runde und eckige Tische. Vorbilder, Anleihen, Adaptionen, Wandlungen

János M. Rainer: Vergangenheitsbewältigung, -aufarbeitung, -kontroversen angesichts doppelter Erblasten: Ungarn

 

Viktor Zaslavsky: Cornobyl’, Katyn und Gorbacevs Politik der Glasnost
Ilko Sascha-Kowalczuk: Demonstrationsrevolution in der DDR
Walter Süß: Die Wiener KSZE-Folgekonferenz und der Handlungsspielraum des DDR-Sicherheitsapparates im Jahr 1989
Bernd Florath: Risse in der Staatspartei: Die SED 19(86–)89
Tomaš Vilimek: Die samtene Revolution in der CSSR
Raluca Grosescu: Rumänien im Winter 1989: Aufstand oder Staatsstreich
Matthias Braun: Tauwetter in der Kunst und die obsolete Stellung der Zensur in der DDR
Christian Halbrock: Die Kirchen in der Revolution
Svitlana Hurkina: Die griechisch-katholische Kirche und die Unabhängigkeit der Ukraine
Reinhard Weißhuhn: Kontakte und Kooperation zwischen DDR- und ungarischer Opposition
William Totok: Inspiration der Umwälzungen durch benachbarte Vorgänge (Ungarn, Rumänien)
Jerzy Holzer: Wandermöbel des Jahres: Runde und eckige Tische. Vorbilder, Anleihen, Adaptionen, Wandlungen
János M. Rainer: Vergangenheitsbewältigung, -aufarbeitung, -kontroversen angesichts doppelter Erblasten: Ungarn
20,00 *

Der Herbst 1989 im Osten Europas

Artikel-Nr.: 9783863066895

Der Herbst 1989 im Osten Europas: Die Revolution im Spannungsfeld zeithistorischer und geschichtspolitischer Deutungsmuster von Alexander Klaehr

 

Die häufig gestellte Frage, ob es sich 1989 angesichts der verhältnismäßig geringen Gewalt tatsächlich um eine Revolution handeln konnte oder nicht, folgt nicht selten eher politischen als historischen Intentionen. Das Problem bei dieser Frage liegt jedoch mehr in den attributiven Bezeichnungen, mit denen die Revolution von 1989 belegt wird. Friedliche, demokratische oder verhandelte Revolution, dahinter stecken bestimmte Gewichtungen, Einschränkungen oder Überhöhungen dieses Umbruchs, die nicht unproblematisch sind. Auch Schulbücher für den Geschichtsunterricht gehen mit diesem Thema sehr unterschiedlich um. Inwiefern sie die verschiedenen Begriffe kritisch oder gar unreflektiert betrachten und welches Gewicht sie einzelnen Aspekten des Umbruchs von 1989 in der DDR beimessen, ist Teil der vorliegenden Arbeit.

 

 

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