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Bildbände

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Grenzziehungen - Grenzerfahrungen - Grenzüberschreitungen
Artikel-Nr.: 9783534244140
24,90 €

Preis inkl. MwSt.

Rund 40 Jahre lang teilte die deutsch-deutsche Grenze Landschaften, Städte und Dörfer, zerschnitt Verkehrswege und trennte Familien; sie prägte nachhaltig das Leben von vielen Millionen Menschen und forderte nicht zuletzt zahlreiche Opfer. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August widmet sich eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover der deutschen Grenze und Teilung. Das reich bebilderte Begleitbuch zeigt diese traumatische Erfahrung der jüngeren Geschichte auf eindrucksvolle Weise.
BERLIN, Blicke: Ein Fotopreis schreibt subjektive Stadtgeschichte 1990 bis 2010
Artikel-Nr.: 9783863680152
16,80 €

Preis inkl. MwSt.

Die Fotografen: Karin Azoubib, Peter Bajer, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Nathalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Wolfgang Ritter, Orit Siman-Tov, Arnd Weider, Janina WickEs gibt Fotos, die sich in das Gedächtnis einschreiben - gerade weil sie nicht versuchen, etwas zu repräsentieren. Sie zeigen das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit: in Bildern von Stadträumen, Menschen, Architekturen und Dingen. Solche Fotos sind in dem vorliegenden Fotobuch versammelt.

Aus Anlass eines seit 20 Jahren kontinuierlich ausgeschriebenen Fotopreises wurden sie von einer Fachjury ausgewählt. Die Foto-Künstlerinnen und Künstler haben die Themen selbst gewählt und sich intensiv über längere Zeit damit auseinandergesetzt. Diese preisgekrönten Serien eröffnen neue Blicke auf Berlin und bieten die Chance, subjektive, poetische, kritische und überraschende Wahrnehmungen zu machen.

 

Buchrückseite

Die Fotografen: Karin Azoubib, Peter Bajer, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Nathalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Wolfgang Ritter, Orit Siman-Tov, Arnd Weider, Janina Wick

 

Plattenbau privat: 60 Interieurs
Artikel-Nr.: 9783894791308
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

"Ein optischer Genuss und ein bundesrepublikanisches Sittenbild zugleich." (journal Frankfurt)

"Ein Supergeschenk für Menschen mit Sinn für die Absurditäten des Alltags." (vital)

"Eine originelle Milieustudie zur zeitgenössischen Alltagsästhetik." (Literaturen)

»P 2« steht für »Plattenbau 2«. So heißt der stilprägende, 1962 entwickelte Bautyp des DDR-Wohnungsbauprogramms. Es ist der Grundtyp für rund 1 Million in der DDR gebauter und bezogener Wohnungen. Es sind die Wohnungen, in denen auch die Helden von Filmen wie »Halbe Treppe« oder »Good Bye, Lenin« leben. Die jungen Szenenbildnerinnen Susanne Hopf und Natalja Meier haben 60-mal den zentralen Wohnraum von P 2 in Schuss und Gegenschuss fotografiert - einmal leer und 59-mal in ihrer gegenwärtigen Einrichtung: 59 individuelle Interieurs in einem inzwischen legendären standardisierten Wohnungsbaukonzept. 59 ganz persönliche Antworten auf die immer gleiche Ausgangssituation, 59 bewusste oder auch unbewusste Inszenierungen einer persönlichen Lebenswelt - eine zeitlose Studie zum Thema Interieur und Plattenbau, eine Bestandsaufnahme des Alltags im vereinigten Deutschland. Faksimiles aus alten Wohnzeitschriften zeigen, wie sich diejenigen, die diesen Wohnungstyp entwickelten, die Einrichtung modellhaft vorstellten. Die sich anschließenden Bildpaare selbst führen vor, wie 59 Personen, Paare oder Familien diese Vorgabe heute individuell ausfüllen und beleben.

Unterwegs in den Osten - Jáchym Topol , Karel Cudlín
Artikel-Nr.: 978-3-922895-21-3
24,00 €

Preis inkl. MwSt.

»Die Fotos des Tschechen Karel Cudlín aus den den Ost-Diktaturen der achtziger Jahre erscheinen jetzt als Bildband. Zu sehen: Alltag, Melancholie und erstaunlich viel gute Laune.« (ZEIT MAGAZIN, Nr. 17, 2011)


"Unterwegs in den Osten", der zweite Band der Reihe starfruit publications, die aussergewöhnliche Formen der Zusammenarbeit zwischen zeitgenössischen Autoren und Künstlern präsentiert, ist eine Koproduktion des renommierten tschechischen Dokumentarfotografen Karel Cudlin und des Schriftstellers Jachym Topol, der 2010 mit dem bedeutendsten Literaturpreis Tschechiens, dem Jaroslav-Seifert-Preis, ausgezeichnet wurde. Roma beim Leichenschmaus; der Tag, als Gorbatschow in Prag war; die Pinkas-Synagoge: Cudlins Bilder zeigen zum einen Szenen aus der Zeit des »tiefen Sozialismus«, sie dokumentieren das Alltagsleben in der Tschechoslowakei der 1970er und 1980er Jahre, als diese noch Mitglied des Ostblocks war. Cudlin fotografiert nicht nur Bars und Stehimbisse, Maschinenfabriken oder Politveranstaltungen wie die Parade am 1. Mai es gelingt ihm auch, mit seiner Kamera an Orte vorzudringen, die damals vielen verschlossen waren, wie zum Beispiel das Prager Viertel i kov mit seinen dort lebenden Roma-Familien. Oktober 1989, Deutsche Botschaft in Prag; eine Hochzeit in der Ukraine; die verlassenen ölfelder von Baku; Steppenkinder auf ihrem alten russischen Motorrad: Nachdem sich Tschechien der westlichen Welt geöffnet hat, wandert der Blick des Fotografen weiter in den Osten. Der zweite Teil des Buches versammelt Cudlins Aufnahmen von Reisen nach Polen, Rumänien, Bergkarabach und Aserbeidschan, nach Weissrussland, Moldawien und in die Ukraine, zur Wolga oder in die Mongolei. Diese Bilder sprechen von der langjährigen Herrschaft des Kommunismus, von archaischen Landschaften, von Armut und Not, aber auch von Widerstand und Autonomie, von Kraft und gesellschaftlicher Veränderung, von Reservaten der Menschlichkeit. Jachym Topol ist in diesem Buch die »Stimme« des Fotografen seine ebenso präzisen wie poetischen Texte bringen die Bilder »zum Sprechen«: Topol erzählt die Geschichten hinter Cudlins Fotografien, erschliesst wichtige historische, politische und kulturelle Zusammenhänge und leitet den Leser auf den Pfaden der Sprache in eine Welt, die so vielleicht schon bald nicht mehr sichtbar sein wird.



Auf der Suche nach dem verlorenen Osten


Jáchym Topol/Karel Cudlín: "Unterwegs in den Osten", starfruit publications, Herausgeber: Manfred Rothenberger und Kathrin Mayer, Text: Jáchym Topol, Aus dem Tschechischen von Eva Profousova, Fotografien: Karel Cudlin, Gestaltung: Timo Reger

Aus anderer Sicht: Die frühe Berliner Mauer -  Annett Gröschner
Artikel-Nr.: 9783775732079
58,00 €

Preis inkl. MwSt.

Die unbekannte Seite der Berliner Mauer in fotografischer RekonstruktionErst in den 1970er-Jahren erhielt die Berliner Mauer das Aussehen jenes weißen Betonbandes, als das sie sich ins kollektive Gedächtnis einbrannte. Vorher existierten Ziegelmauern, Hundelaufanlagen und Stacheldrahtzäune. Um 1965/66 fotografierten DDR-Grenzsoldaten den innerstädtischen Mauerstreifen auf einer Länge von über 40 Kilometern und machten so rund 300 Panoramaaufnahmen mit Blick auf Westberlin. Der Fotograf Arwed Messmer (geb. 1964 in Schopfheim) hat diese Bilder digital rekonstruiert und die Schriftstellerin Annett Gröschner (geb. 1964 in Magdeburg) hat sie mit Bildunterschriften versehen. Diese "Foto-Schrift-Bilder" werden durch Soldatenporträts, Schnappschüsse und Protokolle von Fluchtversuchen ergänzt und lassen den Alltag an der Grenze Revue passieren. Ergänzt wird der Band durch Beiträge zur Architektur und "Mauer-Literatur" sowie zur fotohistorischen Bedeutung des Projekts, das vom Bundesarchiv und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur unterstützt wird.

 


Annett Gröschner, geb. 1964 in Magdeburg, 1983-91 Studium der Germanistik in Ost-Berlin und Paris, 1992-96 Historikerin im Prenzlauer Berg Museum, seit 1994 Beteiligung an verschiedenen Ausstellungs- und Buchprojekten, seit 1997 freie Autorin und Journalistin in Berlin. Auszeichnungen u.a. mit dem Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste Berlin und dem Erwin-Strittmatter-Preis des Landes Brandenburg.

 

Arbeitet, lernt und lebt sozialistisch! Zur Geschichte der DDR
Artikel-Nr.: 978-3-940896-11-7
22,50 €

Preis inkl. MwSt.

Fotografien von Hubertus Hierl
Mit Beiträgen von Alexander Karrasch M.A. und Anke Humpeneder-Graf
Aus der Reihe Unterwegs in den Sechzigern

Der Bildband Arbeitet, lernt und lebt sozialistisch! - Zur Geschichte der DDR zeigt Fotografien von Hubertus Hierl. 1960 bietet sich dem Fotografen die Gelegenheit, am 1. Mai bei der großen Maidemonstration in Ost-Berlin mit seiner Leica dabei zu sein. Dabei entstehen beeindruckende Aufnahmen. Namensgebend für diese Dokumentation ist das Foto einer Gruppe von Männern und Frauen, die ein Transparent mit der Parole tragen: Arbeitet, lernt und lebt sozialistisch! - Die Fotos Mauer und Stacheldraht entstehen 1967 bei einer Reportage über die Berliner Mauer.

 

Die Dokumentation gliedert sich in 3 Teile:
1. Durch die Zone nach West-Berlin im Jahr 1960
2. Maidemonstration am 1. Mai 1960 in Ost-Berlin
3. Mauer und Stacheldraht (1967)

Udo Lindenberg - "Wir wollen doch einfach nur zusammen sein": Eine deutsch-deutsche Rockromanze
Artikel-Nr.: 9783898128452
22,90 €

Preis inkl. MwSt.

Udo Lindenberg - "Wir wollen doch einfach nur zusammen sein": Eine deutsch-deutsche Rockromanze  

Herbert Schulze


Noch steht die Berliner Mauer, doch Udo Lindenberg ist sich schon im September 1989 sicher, dass sie bald fallen wird. Wenige Wochen später geht sein größter Wunsch in Erfüllung: Er tourt durch die DDR. Nie waren sich Lindenberg und seine Fans so nahe wie damals. Das Publikum schwankte zwischen ungläubigem Staunen und rauschhafter Euphorie. Der Sänger vergaß seine coolen Posen und wurde immer wieder von seinen Gefühlen überwältigt. Es war der Höhepunkt einer ganz besonderen deutsch-deutschen Rockromanze.

Der Berliner Fotograf Herbert Schulze war bei Udo Lindebergs erstem DDR-Auftritt 1983 im Palast der Republik mit seiner Kamera vor Ort, er begleitete ihn 1989 in Hamburg bei den Aufnahmen für das Album "Bunte Republik Deutschland" und führte ihn durch den Osten Berlins zur Mauer am Brandenburger Tor. Er fotografierte ihn auf Konzerten in Suhl und Leipzig, im Rundfunkstudio von DT 64 und bei der Verleihung des "Bundesverdienstkreuzes ". Ein Wiedersehen gab es schließlich im Januar 2011, als das Musical "Hinterm Horizont" am Potsdamer Platz seine Premiere feierte.

 

Über den Autor

Herbert Schulze, geboren 1950, arbeitete als Fotograf beim Fernsehen, seit Anfang der achtziger Jahre freiberuflich tätig, ist einer der profiliertesten Fotografen der Musikszene der DDR und begleitete die entstehende Rockszene von Anfang an. Seine ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotos dokumentieren die Auftritte aller namhaften DDR-Bands und -Künstler und der Gaststars aus Ost und West.

Schöner unsere Paläste!  Berlin-Fotografien 1978-1998
Artikel-Nr.: 978-3-942473-08-8
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Gerd Danigel

Schöner unsere Paläste!


Berlin-Fotografien 1978-1998


Mit einem Vorwort von Marika Bent

Bilder und Zeiten. Hrsg. von Mathias Bertram. Band 13

Die erste umfangreiche Auswahl aus dem Werk von Gerd Danigel lädt ein zur Entdeckung eines Fotografen, der seit dem Ende der siebziger Jahre nahezu im Verborgenen Bilder geschaffen hat, die den Vergleich mit den namhaften Vertretern des Ostdeutschen Fotorealismus nicht zu scheuen brauchen. Auf den Straßen und Plätzen, in Kneipen und Geschäften, an Bahnhöfen und vor Fabriken beobachtete Danigel die Menschen seiner Heimatstadt Berlin und des untergehenden Landes DDR. Seine Bilder sind von tiefer Zuneigung und viel Humor, zeigen nach 1989 aber auch Spuren von Resignation. Bernd Heyden, der zu der Zeit zu fotografieren aufhörte, als Gerd Danigel die Kamera in die Hand nahm, hat in ihm einen würdigen Nachfolger gefunden - eine wunderbare Überraschung für alle Freunde der klassischen Straßenfotografie!

 

 

 

Berlin in einer Hundenacht / Berlin on a Dog's Night: Fotografien / Photographs 1977-1990
Artikel-Nr.: 9783942473156
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Berlin in einer Hundenacht / Berlin on a Dog`s Night: Fotografien / Photographs 1977-1990 

Gundula Schulze Eldowy  

Das ist das große Geheimnis dieser Fotografin, daß sie es immer wieder schafft, diese Vertraulichkeit zu schaffen. Niemals werden die Menschen von ihr belauscht, heimlich beobachtet oder zum Objekt einer interessanten Bildkomposition degradiert. So fotografiert nur jemand, der unter denen lebt, die er fotografiert, der wirklich einer von ihnen ist. Nun kehrt diese staunenswert lebendige Fotokunst an den Tatort zurück. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 


Vierzehn Jahre lang, von 1977 bis 1990, durchstreifte Gundula Schulze Eldowy das alte Ostberlin, fixierte mit ihrer Kamera die Narben, die der Krieg in der Stadt und ihren Bewohnern hinterlassen hatte, und hielt in ihren Bildern die letzten Spuren des im Untergang begriffenen alten Berliner Milieus fest. Ihre Bild-Zyklen lassen niemanden gleichgültig. Sie begeistern oder sie verstören. Die Künstlerin bewegte sich in einem Milieu, dessen Existenzgern verleugnet wurde, und wandte den Blick nicht ab, wenn sie Armut, Elend, Verzweiflung und Einsamkeit begegnete. Doch ihre Tabubrüche waren nie Selbstzweck, sondern dienten der Annäherung an menschliche Tragödien. Ihre erregenden Bilder gingen in den letzten 20 Jahren um die ganze Welt, nun erscheinen sie erstmals gesammelt in einem opulenten Bildband.

Leipzig wird rot: Das Jahr 1949 in Zeitungsberichten und Fotografien
Artikel-Nr.: 9783942473194
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Leipzig wird rot: Das Jahr 1949 in Zeitungsberichten und Fotografien  

Mark Lehmstedt 

Mit der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 wurde die Spaltung Deutschland unwiderruflich. Wie wirkte sich diese Entwicklung auf eine Stadt aus, die wie keine zweite durch ihre Messen vom freien Verkehr der Waren und Menschen lebte? Und wie wurden die Weichen gestellt, damit aus der Reichsmessestadt des NS-Regimes eine sozialistische Großstadt werden konnte? Die Auswahl von knapp 200 Artikeln aus der Leipziger Volkszeitung des Jahres 1949 zeichnet den komplizierten Prozeß in all seinen Facetten nach - vom Alltag unter den Bedingungen der extremen Mangelwirtschaft bis zur Stalinisierung des politischen Lebens, von der Enttrümmerung und dem Beginn des Wiederaufbaus bis hin zum reichhaltigen Kulturleben zwischen Gewandhaus und Zirkus Aeros. In einem Vorwort berichtet Erich Loest über seine Erfahrungen als junger Redakteur der Leipziger Volkszeitung.

 

Über den Autor

Der Herausgeber Dr. Mark Lehmstedt ist Buchhistoriker, Vorsitzender des Leipziger Arbeitskreises zur Geschichte des Buchwesens, Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins, Vorstandsmitglied der Society for the History of Authorship, Reading and Publishing; Herausgeber des "Leipziger Jahrbuchs zur Buchgeschichte" und Autor zahlreicher buchwissenschaftlicher Publikationen.

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