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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba


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Artikel-Nr.: 978-3-88221-092-7

Ivan Petrovic Cistjakov

Sibirien. Sibirien

Tagebuch eines Lageraufsehers

Zeugnisse von den Tätern der Stalin'schen Verbrechen sind sehr selten. Eines der beeindruckendsten liegt mit ›Sibirien, Sibirien‹ erstmals übersetzt vor. Ivan Cisjakovs, ein kleines Rädchen im System, der sich als Zugführer an einem Abschnitt der Baikal-Amur-Magistrale selbst als Verbannter fühlte, berichtet in seinem Tagebuch aus den Jahren 1935/36 von der täglichen Arbeit als Kommandant der Lagerwache: Aufklärung von Fluchten, Schlägereien, Morde, Hunger, grausame Kälte, Verrat, Bestechung und Denunziation. Er erzählt darüber hinaus jedoch auch vom Leben in Sibirien, von der Jagd und der Erhabenheit der Natur.

24,90 *
Artikel-Nr.: 9783943967005

Liao Yiwu, auch bekannt als Lao Wei, ist ein chinesischer Schriftsteller, Dichter und Musiker. Aufgrund seiner kritischen Haltung zur chinesischen Regierung sind Liaos Werke in der Volksrepublik China verboten.
Liao Yiwu wuchs zur Zeit der großen Hungersnot auf, die eine Folge des "Großer-Sprung-nach-vorn"-Programms zur wirtschaftlichen Stärkung Chinas war. Als 1966 die Kulturrevolution begann, wurde sein Vater als Revolutionsgegner angeklagt. Um die Kinder zu schützen, ließen sich Liaos Eltern scheiden. Gemeinsam mit seiner Mutter wuchs Liao in Armut auf.

Nach Beendigung der Sekundarschule reiste Liao durch China und arbeitete als Koch und Lastwagenfahrer. Zu dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit westlicher Lyrik und begann, selbst zu dichten.
In den 1980er Jahren war Liao einer der bekanntesten jungen Dichter in China und veröffentlichte regelmäßig in wichtigen Literaturmagazinen. Einige seiner Werke erschienen in den Zeitschriften der Untergrund-Literaturszene, da die chinesischen Behörden Gedichte im Stil westlicher Lyrik als "geistige Verschmutzung" ansahen. Aufgrund dieser Verbindungen steht Liao seit 1987 in China auf der Schwarzen Liste. Er wurde wiederholt verhaftet.
2012 wurde Liao Yiwu mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

 

24,90 *
Artikel-Nr.: 9783765538483

 Soon Ok Lee glaubte der Propaganda und war eine bedingungslose Anhängerin von Kim Il Sung.

Sie hatte eine gute Position in der Partei und teilte der Elite des Landes die begehrten Importgüter aus dem Ausland zu. Dann gerät sie durch eine Intrige in einen Machtkampf zwischen Partei und Sicherheitsapparat. Trotz ihrer Treue zur Partei wird Soon Ok Lee zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und erträgt dort unvorstellbare Leiden. Christen werden am brutalsten behandelt und teilweise vor ihren Augen zu Tode gefoltert. Nach 6 Jahren überraschend entlassen, gelingt ihr die Flucht von Nord- nach Südkorea, wo sie selbst Christin wird.

9,95 *
Artikel-Nr.: 9783935890960

Ein junger Mann hält um die Hand einer Frau an, die vom Alter her seine Oma sein könnte, und wird durch seine vermeintlich heroische Tat weltberühmt. Ling Xis Roman "Die dritte Hälfte" ist eine furios erzählte, bitterböse Komödie über das neue China - in dem eigentlich alles beim Alten geblieben ist.

Am 11. November 2001 tritt China der Welthandelsorganisation bei.

Am selben Tag berichtet der Radiosender "Voice of America" über die Öffnung des chinesischen Marktes für westliche Produkte, den Selbstmord von zwei Kühen auf einer texanischen Farm und die Hochzeit von Guo Leda, einem Fabrikarbeiter in W., der einwohnerreichsten Stadt des Planeten. Die Neuigkeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer, scharenweise reisen Journalisten nach W., um Guo Leda zu interviewen. Nicht nur, dass dieser erstaunliche junge Mann nach Abschluss des Studiums seinen Kaderstatus gegen eine Stelle als Schweißer eingetauscht hat. Er hat sogar um die Hand von Han Saite angehalten, die weder lesen noch schreiben kann und schon 69 Jahre auf dem Buckel hat. Guo Leda wird zu einem Star, denn er symbolisiert den Triumph der wahren Liebe über die Konventionen. Sein Aufstieg ist kometenhaft, sein Fall jedoch tief

 

18,90 *
Artikel-Nr.: 9783925434495

Der Titel hält Wort. Die Analyse des letzten DDR - Botschafters in Pjöngjang, Hans Maretzki gibt einen nüchternen Einblick in die Lebensverhältnisse eines - zumindest von der westlichen Außenwelt nahezu abgeschotteten Staates und ergründet die Ursachen grundlegender Fehlentwicklungen der Demokratischen Volksrepublik Korea gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher und politischer Art.

Wer indes erwartet, Hans Maretzki gewähre dem Leser einen unterhaltsamen Einblick in den mitunter bunten Alltag eines Vertreters der Diplomatie eines sozialistischen Staates in einem sozialistischen Bruderland, mag hier enttäuscht werden.

Die 206 Seiten schildern eben gerade nichts von trefflichen Tanzveranstaltungen, von der bunten Ballwelt oder von packenden Partien auf Golfplätzen mit ganz nebenbei geführten grundlegenden Gesprächen über die gesamte Weltpolitik.

Vielleicht war das Leben im Sozialismus auch in diesen Etagen nur gar zu grau und zu sehr vom Mangel geprägt.

Es wird vermutlich so gewesen sein; jedenfalls gelingt es Hans Maretzki vortrefflich, das Alltagsleben eines Bürgers der Demokratischen Volksrepublik Korea plastisch zu schildern. Und vor allem in seiner zehn Punkte umfassenden Beschreibung des gesellschaftlichen Seins (S. 117 - 145) scheint diese Analyse gar über ihr Ziel hinauszuschießen; sie gerät dann doch eher zu einer Abrechnung mit dem System.

 

15,25 *
Artikel-Nr.: osteuropa

62. JAHRGANG / HEFT 4 / APRIL 2012

Ulrich Heyden Gefährliche Ignoranz Strukturmängel in der Osteuropa-Berichterstattung 3

Alexander Löwen Sozialismus mit kleinbürgerlichem Antlitz Joseph Roths Berichte aus der Sowjetunion 9

Ingo Grabowsky Motor der Verwestlichung Das sowjetische Ėstrada-Lied 1950–1975 21

Andreas Oberender Annäherungen an einen Unfassbaren Stalin und seine Biographen 37

Andrej Meduševskij Was war der Stalinismus? Die Stalinismus-Edition des Verlags ROSSPĖN 53

Sheila Fitzpatrick Stalin und sein Team Jenseits der Gewalt 61

Jörn Happel Stalins Stimme Der Dolmetscher Vladimir Pavlov 69

Stalins Herrschaft der Gewalt Jörg Baberowskis „Verbrannte Erde“ – eine Debatte Gerd Koenen Weil es Stalin gefiel? Zu Jörg Baberowskis Deutung des Stalinismus 81

Ulrich Schmid Ein Autodafé und seine Folgen 89

Stefan Plaggenborg Stalin war’s! Über Jörg Baberowskis „Verbrannte Erde“ 95

Benno Ennker Ohne Ideologie, ohne Staat, ohne Alternative? Fragen an Jörg Baberowski 103

Friedrich Pohlmann Bolschewismus und Stalinismus Baberowski zur stalinistischen Gewaltherrschaft

10,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-939721-38-3

Russische Zeugnisse aus dem Zarenreich von Dr. Hans-Heinrich Dreßler

Jedes Volk hat ein gewisses Bild von sich selbst. Doch stimmt dieses Bild auch mit dem Eindruck überein, den andere Völker von ihm haben? Antworten auf diese spannende Frage findet Dr. Hans-Heinrich Dreßler in Äußerungen von Dichtern und Philosophen, Politikern und Ideologen. Der Autor hält dem deutschen Leser einen Spiegel vor, in dem er erkennen kann, wie die Deutschen in den letzten Jahrhunderten von den Russen gesehen worden sind.

Trotz Seelenverwandtschaft, die glücklicherweise beide Völker verbindet, werden Eigenschaften und Verhaltensweisen nicht nur verschieden, sondern gar gegensätzlich beurteilt: Was für den Deutschen lobenswerte Sachlichkeit ist, gilt dem Russen als kalte Fischblütigkeit.

In beiderlei Interesse ist es an der Zeit, die historischen Bande zwischen den beiden großen europäischen Völkern neu zu knüpfen und zu stärken: In Russland ist in der Geschichte ein Wandel von Bewunderung zu Kritik der Deutschen zu bemerken; im Deutschland von heute erscheint es angebracht, historisches Verständnis und damit zukunftsweisendes Verhalten zu fördern.

19,90 *
Artikel-Nr.: 978-3-95841-089-3

Philipp Ewers

Feliks E. Dzierżyński

Eiserner Tschekist und gefeierter Held

Nur 48 Jahre alt wurde Feliks Edmundowitsch Dzierżyński (1877–1926), Spitzname „Eiserner Felix“. Davon stand er neun Jahre an der Spitze der Tscheka, des Nachrichtendienstes der jungen Sowjetunion, dessen Gründer er auf Geheiß von Lenin war. Diese neun Jahre sicherten ihm seinen Platz in den Geschichtsbüchern, sei es – aus westlicher Sicht – als „Bluthund der Revolution“, sei es – aus russischer Sicht – als Held, der entscheidend dazu beitrug, der jungen Sowjetunion das Überleben zu sichern. Und dies zu einem Zeitpunkt, als die meisten Beobachter sicher waren, dass diesem Staat keine Zukunft beschert sei. 

14,99 *
Artikel-Nr.: 978-3-95841-095-4

Schergen der Macht

Leben und Wirken dreier umstrittener Persönlichkeiten der frühen Sowjet-Ära

Drei umfangreiche biographische Werke über umstrittene und polarisierende Männer, denen die Sowjetunion unter Josef Stalins Führung in den 1930er und -40er Jahren zu einem Gutteil ihr Überleben verdankte – und deren Leben und Wirken im Verborgenen maßgeblich zu ihrer Legendenbildung beitrug, die mitunter bis heute anhält. 

1408 Seiten, Jeweils 12,5 × 21 cm, Broschur, geschlossen beziehbar im bedruckten, eingeschweißten Schmuckschuber

19,99 *
Artikel-Nr.: 978-3-86532-552-5

Stefanie Gregg

Duft nach Weiß

Stefanie Gregg wirft einen liebevollen Blick auf Anelijas Familie, auf ihre Kindheit mit Großmutter und Urgroßmutter in Bulgarien. Der Roman erzählt aber auch die Geschichte des regimekritischen Schriftstellers Georgi Markow, der 1978 Opfer des Regenschirm-Attentats in London wurde. Packend und berührend schildert Stefanie Gregg die Lebensgeschichte der beiden, die weit mehr verbindet als die Sehnsucht nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben.

Am Abend der Ankunft des ersten Briefes fiel ich sofort in einen tiefen Schlaf. Ich träumte von tanzenden, bunten Häusern, die um mich herum einen Reigen, den Ratschenitza, zu lauter, wilder Musik vorführten. Vor jedem Haus war ein grasgrüner Rasen, den die Häuser wie einen Rock vor sich her schwangen … Deutschland. Hatte ich von diesem Land schon vorher gehört? Ich weiß es nicht mehr. Deutschland. Das wurde das Wort, das mir in den folgenden Jahren alles verheißen sollte, was ich nicht hatte. Deutschland, weiß wie das Papier.“

15,00 *
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