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Grenze - Mauer & Mauerbau

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Die Grenze, die uns teilte von Dietmar Schultke

Artikel-Nr.: 978-3-89574-565-2

Dietmar Schultke

Die Grenze, die uns teilte

Zeitzeugenberichte aus Ost und West

Dietmar Schultke diente als unfreiwilliger Grenzsoldat auf dem Brocken im Harz. Seine Erlebnisse und die von ihm zusammen-getragenen Berichte weiterer Zeitzeugen offenbaren persönliche Einblicke in die deutsche Teilung. Wie lebte es sich im Schatten der imposanten Grenzanlage, die uns vier Jahrzehnte trennte? Hier erzählen ein Landwirt, ein Volkspolizist, ein Pfarrer, ein Ärzteehepaar und viele andere von ihren "Grenzerfahrungen". Täter und Opfer, Generale und einfache Soldaten, unbekannte und prominente Zeitzeugen kommen zu Wort (u.a. Heinrich Albertz, Günter de Bruyn, Friedrich-Christian Delius, Marion Gräfin Dönhoff, Iring Fetscher, Eva-Maria Hagen, Hans Krech, Lutz Rathenow, Claudia Rusch).

14,80 € *

Todesautomatik

Artikel-Nr.: 978-3-929171-01-5

Lothar Lienicke / Franz Bludau

Todesautomatik

Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231

Lothar Lienicke und Franz Bludau zeichnen die Geschichte Michael Gartenschlägers nach. Seinen spektakulären Widerstand gegen ein Regime, dessen Menschenverachtung er der Weltöffentlichkeit vor Augen führen wollte. Die Autoren haben aber auch nach akribischen Recherchen rekonstruiert, wie nicht nur Mielkes Ministerium für Staatssicherheit, sondern auch die Bundesrepublik zu Zeiten der Entspannungspolitik reagierten. Insofern stellt das Buch "Todesautomatik" ebenso eine Würdigung der Person Gartenschlägers sowie ein tragisches Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte dar.

15,00 € *

"Besondere Bemühungen" der Bundesregierung - Häftlingsfreikauf, Familienzusammenführung

Artikel-Nr.: 978-3-486-70719-9

Dokumente zur Deutschlandpolitik

Michael Hollmann, Eberhard Kuhrt (Hrsg.)

 

"Besondere Bemühungen" der Bundesregierung, Band 1: 1962 bis 1969

Häftlingsfreikauf, Familienzusammenführung, Agentenaustausch

 

2012. 758 S., Leinen gebunden, ISBN 978-3-486-70719-9

84,80 € *
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Verraten. Verhaftet. Vermisst.: Das Schicksal der Rostocker Studenten Lilli und Peter Gruner

Artikel-Nr.: 9783940835246

Verraten. Verhaftet. Vermisst. Das Schicksal der Rostocker Studenten Lilli und Peter Gruner nach dem Mauerbau von Anita Krätzner

„In dieser Nacht, am 28. August 1962, schlief ich tief und fest. Ich hatte in den vergangenen Monaten so oft voller Angst wach gelegen, wenn wieder ein Versuch unternommen wurde, dass ich völlig erschöpft war. Außerdem glaubte ich fest, dass dieser Versuch gelingen und sie sicher ankommen würden. Die verflossenen Monate waren so schlimm, Lilli vollkommen fertig und abgerissen und Peter, der sich nicht mehr rasieren mochte, weil er dazu in den Spiegel gucken musste. […] Erst am nächsten Morgen erfuhr ich, dass die Nacht sehr stürmisch war und damit die Chance, dass die beiden mit dem verdammten Schlauchboot über die Ostsee kommen konnten, sehr gering war. Die Verzweiflung war immer noch verknüpft mit sinnloser Hoffnung.“ (Aus dem 1. Kapitel)

„Es ist das Verdienst des vorliegenden Buches, jenseits der weltpolitischen Fragestellungen diese Zumutungen der Diktatur mit ihren schrecklichen Folgen am Beispiel Rostocker Studenten zu veranschaulichen. Anita Krätzner ist es durch eine akribische Recherche gelungen, die Schicksale zweier junger Menschen dem Vergessen zu entreißen. Auf der Grundlage der Auswertung der Stasi-Akten und von Gesprächen mit Zeitzeugen und Angehörigen gelingt der Autorin nicht nur eine minutiöse Rekonstruktion der Geschichte von jungen Menschen. Die nüchterne Beschreibung dieser Schicksale erzeugt eine geradezu beklemmende Nähe und macht damit Geschichte greifbar.“ Aus dem Vorwort von Jochen Schmidt (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)

9,90 € *

Das feldgraue Erbe. Die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ/DDR: Die Wehrmachteinflüsse im Milit

Artikel-Nr.: 978-3-86153-421-1

Daniel Niemetz

Das feldgraue Erbe. Die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ/DDR

Das Buch schließt eine Lücke in der militärgeschichtlichen Forschung. Quellenmaterial sind Archivalien aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv, vor allem solche aus der DDR-Militärbürokratie, ferner Stasi-Akten zu 335 ehemaligen Wehrmachtsoffizieren in der KVP/NVA, die vom MfS "politisch-operativ bearbeitet" wurden. Zudem konnte der Autor elf Interviews mit teils hochrangigen Zeitzeugen führen, die bei Ehemaligen aus den bewaffneten Organen der DDR noch immer Ausnahmen sind, weil sie sich "bürgerlichen" Historikern und Publizisten meist verweigerten. Daniel Niemetz ist mit seiner Dissertation ein wichtiges Werk gelungen, das erstmals mit akribischer Recherche und Dokumentation den Nachweis führt, dass das "feldgraue Erbe" nicht nur ein Problem für die Bundeswehr war, sondern auch in der Anfangszeit der NVA bis Ende 1959 öffentlich und lange Jahre danach noch latent virulent war.

50,00 € *

Todessache Rudi Arnstadt: Zwischen Aufklärung und Propaganda

Artikel-Nr.: 978-3-94211-519-3

Jan Schönfelder

Der Fall Rudi Arnstadt

Eine Geschichte des Kalten Krieges, die bis heute nicht abgeschlossen ist.

Am 14. August 2012 jährt sich der „Grenzzwischenfall" mit Rudi Arnstadt zum 50. Mal. An diesem Tag vor 50 Jahren kam der 35-jährige Hauptmann der DDR-Grenztruppen an der innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Hessen im Verlauf eines Feuergefechts zu Tode. Bis heute ist ungeklärt, was an jenem Tag wirklich geschah.

Nach DDR-Version begibt sich der Kompaniechef des Grenzsicherungsabschnittes Wiesenfeld, Hauptmann Rudi Arnstadt, mit einem Soldaten zur Kontrolle an die Grenze. Am Grenzstein 330 bemerkt der Offizier eine Streife des Bundesgrenzschutzes. Die Streife überschreitet die Grenzlinie und gerät für wenige Meter auf Hoheitsgebiet der DDR. Der Grenzverlauf ist an dieser Stelle unübersichtlich. Rudi Arnstadt fordert die Beamten des Bundesgrenzschutzes auf stehenzubleiben und befiehlt seinem Begleit-Soldaten, in die Luft zu schießen. Die Beamten des Bundesgrenzschutzes gehen sofort in Stellung und schießen zurück. Rudi Arnstadt wird getroffen, er ist augenblicklich tot.

12,90 € *

Das Grenzgebiet der Deutschen Demokratischen Republik

Artikel-Nr.: 978-3-9815712-4-0

Elke, Andreas und Manuel Erhard

Das Grenzgebiet der Deutschen Demokratischen Republik

Forschungsschwerpunkt Schutzstreifen

Nach der politischen Wende in der Deutschen Demokratischen Republik und der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten wurde die konsequente Verwestlichung der früheren Arbeiter und Bauernmacht in allen Lebensbereichen der neuen Bundesländern avanciert. Ob nun die Lebensleistung der Menschen als auch die über vierzig Jahre gewachsene ostdeutschen Kultur- und Gesellschaftsbereiche, alles Östliche kam auf den westdeutschen Prüfstand und wurde zumeist unwiederbringlich über Bord geworfen. Gerade die Historie des DDR-Grenzgebiets/Schutzstreifen, diesen kannten nur sehr wenige DDR-Bürger aus persönlichen Erlebnissen, sollte ausgemerzt werden. Nach politischer und gesellschaftlicher Überzeugung der 1990er Jahre, sollten die originalen DDR-Grenzkontroll- und Sperranlagen ausnahmslos abgerissen und entsorgt werden. Im Gegenzug wurde der Aufbau von nachgestellten Grenzlandmuseen und Erinnerungsstätten betrieben. Hierfür werden bis heute hohe Summen aus Steuermitteln bereitgestellt und verbraucht.

30,50 € *

Mauer, Zaun und Stacheldraht

Artikel-Nr.: 978-3-936545-00-5

Robert Lebegern

Mauer, Zaun und Stacheldraht

Sperranlagen an der innerdeutschen Grenze 1945-1990

Die innerdeutsche Grenze zog sich auf einer Länge von 1.393 km mitten durch Deutschland. Sie bildete sowohl die Nahtstelle als auch die Trennlinie nicht nur zwischen den beiden deutschen Staaten, sondern auch zwischen zwei unterschiedlichen politischen, militärischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen in Europa. Sie teilte 45 Jahre lang Landschaften, Städte und Dörfer, zerschnitt Verkehrswege, trennte Familien, Verwandte und Bekannte voneinander und prägte das Leben von Millionen Menschen.

19,80 € *

Geheimes Tagebuch eines Bausoldaten in Prora

Artikel-Nr.: 978-3-7386-1976-8

Stefan Wolter

Geheimes Tagebuch eines Bausoldaten in Prora

Nach dem Bau der Mauer ging der SED-Staat zu einer rigorosen Wehroffensive über. Im Januar 1962 folgte die Einführung der Wehrpflicht. Auf Bestreben junger Männer sowie der Kirche gelang bald darauf einim Ostblock einmaliger, aber umstrittener Kompromiss: der waffenlose Dienst in den Reihen der NVA. Zwanzig Jahre später entstand in Prora auf Rügen, in den Räumen der heutigen Jugendherberge, die größte Einheit von „Spatensoldaten“ in der DDR. Autor Uwe Rühle (1956 –1989) berichtet aus den Jahren 1982/83 feinsinnig, wie die friedfertigen Männer ausgebeutet und gedemütigt wurden. Und er erzählt von ihrem Geist und ihrer Gewaltlosigkeit, die sie zu Wegbereitern der friedlichen Revolution machten.

„Als der Historiker und Prora-Experte Stefan Wolter 20 Jahre nach der Wende auf den Bericht aufmerksam wird, erkennt er dessen zeitgeschichtliches Potenzial: Das Manuskript gehört (...) zum Authentischsten, was über Bausoldaten und die Kaserne Prora bisher geschrieben wurde.“ (Der Tagesspiegel)

„Bei dieser (...) Geschichte reiben sich Altgediente aus der Nationalen Volksarmee verwundert die Augen.“ (Leipziger Volkszeitung)

„Gut für den Schulunterricht (...) ein leuchtendes Beispiel von Zivilcourage und gewaltloser Konfliktlösung“ (Theologische Hochschule Friedensau)

14,00 € *

Rollbahnen des Klassenfeindes

Artikel-Nr.: 978-3-86933-136-2

Peter Joachim Lapp

Rollbahnen des Klassenfeindes  

Die DDR-Überwachung des Berlin-Transits 1949 - 1990

Mit einem Geleitwort von Helmut Wulf, Jurist, Ministerialdirigent a.D.,1972 bis 1990 Delegationsleiter der Bundesrepublik Deutschland in der deutsch-deutschen Transitkommission

Millionen Bundesbürger und Westberliner benutzten während der Jahrzehnte der deutschen Teilung die Transitwege von und nach Berlin (West). Seit dem Vier-Mächte-Abkommen über Berlin und dem deutsch-deutschen Transitabkommen von 1971 war die Fahrt durch die DDR vertraglich geregelt und der zweite deutsche Staat verpflichtet, diesen Verkehr über sein Hoheitsgebiet ohne Behinderungen in der einfachsten, schnellsten und günstigsten Weise zuzulassen. Bis dahin unterlag der zivile Verkehr von und nach Westberlin seitens der DDR vielfachen Einschränkungen, die oft mehr als willkürlich waren.    

Die Wege von und nach Berlin (West) waren jedoch auch nach Inkrafttreten des Transitabkommens im Juni 1972 keine Korridore, denn die DDR hatte die Möglichkeit, ihr Recht bei „Missbrauch“ des Transits gegenüber den Reisenden durchzusetzen. Das betraf in erster Linie Fluchtfälle, also Handlungen, bei denen DDR-Bürger über die Transitstrecken mit Westhilfe „ausgeschleust“ wurden. Diese Vorgänge und die stark ansteigenden Zahlen an Transitbenutzern machten nach Ansicht der DDR-Verantwortlichen, insbesondere der Leute um Stasi-Chef Erich Mielke, eine verstärkte, personalintensive Beobachtung notwendig, denn neben den Fluchtmöglichkeiten lösten vor allem Kontaktaufnahmen und „Warenübergaben“ zwischen Westbürgern und Einwohnern der DDR auf und an den Transitwegen Sicherheitsängste aus.

22,80 € *
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