| Artikel-Nr.: 9783861536253 |
29,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Dienst an der Mauer Der Alltag der Grenztruppen rund um Berlin Die Berliner Mauer und ihre Bewacher, die Grenztruppen der DDR, bildeten eine eigene, abgeschottete Lebenswelt. Diejenigen, die den Freiheitsdrang der DDR-Bürger unterbinden sollten, wurden bewusst ausgewählt und waren dennoch unter ständiger Kontrolle. Die Betrachtung eines konkreten Grenzregiments (GR 33 in Berlin-Treptow) erlaubt einen Einblick in den Alltag des Grenzdienstes, in eine Realität zwischen Macht und Ohnmacht, Zwang und politischer Überzeugung, Freiheitsdrang und Tod. Es geht dabei um die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit ebenso wie um die Motive der Grenzsoldaten und -offiziere für ihren Dienst. Behandelt wird auch das besondere Ausbildungsprogramm der Grenztruppen, die gezielt auf die Eroberung West-Berlins vorbereitet wurden. Hierbei konnte ein spezielles Häuserkampfobjekt auf einem Truppenübungsplatz der NVA außerhalb Berlins genutzt werden. Durch die Bewaffnung mit Granatwerfern und Artillerie entwickelten sich Grenztruppen insgeheim zu einer vierten Waffengattung neben den Land-, Luft- und Seestreitkräften, was in dieser Ausführlichkeit erstmals dargestellt wird. Es geht dabei um die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit ebenso wie um die Motive der Grenzsoldaten und -offiziere für ihren Dienst. Behandelt wird auch das besondere Ausbildungsprogramm der Grenztruppen, die gezielt auf die Eroberung West-Berlins vorbereitet wurden. Hierbei konnte ein spezielles Häuserkampfobjekt auf einem Truppenübungsplatz der NVA außerhalb Berlins genutzt werden. |
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| Artikel-Nr.: 9783549074022 |
24,99 €
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Ulbrichts Mauer: Wie die SED Moskaus Widerstand gegen den Mauerbau brach
Als vor fünfzig Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, die Berliner Mauer gebaut wurde, zweifelte niemand daran, dass die Fäden in Moskau gezogen worden waren. Zu abhängig waren die beiden deutschen Teilstaaten von ihren "großen Brüdern" USA und Sowjetunion.
Doch anhand erstmals ausgewerteter Quellen kann die US-Historikerin Hope M. Harrison nachweisen, dass es von Anfang an SED-Chef Ulbricht und seine Parteiführung waren, die den Bau der Mauer betrieben. Moskau hingegen fürchtete die Konfrontation mit den USA und blockierte Ulbrichts Bestrebungen.Harrison hat für die Zeit von Stalins Tod 1953 bis zum Mauerbau 1961 alle einschlägigen Akten in Moskau und Berlin eingesehen.
Minutiös rekonstruiert sie, welche Grenzschließungsszenarien die Ostberliner Führung über die Jahre hinweg durchzusetzen versucht hat, welche taktischen Winkelzüge sie gegenüber Moskau anwandte und wie die KPdSU-Führung unter Chruschtschow schließlich ihre ablehnende Haltung aufgab und, wenn auch zähneknirschend, dem Mauerbau zustimmte. Die herrschende Geschichtsschreibung, derzufolge alle maßgeblichen Entscheidungen im Kalten Krieg ausnahmslos in Washington und Moskau getroffen wurden, wird mit Harrisons Buch überzeugend relativiert.
Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus wird damit die Vorgeschichte dieses weltpolitischen Ereignisses erstmals sorgfältig dokumentiert und neu dargestellt. |
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| Artikel-Nr.: 9783534244140 |
24,90 €
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Rund 40 Jahre lang teilte die deutsch-deutsche Grenze Landschaften, Städte und Dörfer, zerschnitt Verkehrswege und trennte Familien; sie prägte nachhaltig das Leben von vielen Millionen Menschen und forderte nicht zuletzt zahlreiche Opfer. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August widmet sich eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover der deutschen Grenze und Teilung. Das reich bebilderte Begleitbuch zeigt diese traumatische Erfahrung der jüngeren Geschichte auf eindrucksvolle Weise.
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| Artikel-Nr.: 978-3-412-20673-4 |
27,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Band 49
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| Artikel-Nr.: 9783981409529 |
12,00 €
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Berlin, Glienicker Brücke. Es ist der 11. Juni 1985, 12 Uhr mittags.
Hier an der Grenze zwischen zwei Welten findet gleich der bisher größte
Agentenaustausch Ost gegen West statt. Er wird in die Geschichte des
Eisernen Vorhangs eingehen. Ein Bus mit fünfundzwanzig Ex-Agenten des
CIA fährt auf der Ostseite vor. Der Tag, an dem Eberhard Fätkenheuer von seiner grössten Lüge eingeholt wurde, begann mit einer kleinen. Fätkenheuer sagte seiner Frau Helma, er wolle Regale kaufen, gab ihr und dem Baby einen Kuss und fuhr aus Berlin Pankow los. In Magdeburg wartete ein Mädchen mit dunklem Haar. Die Sonne drückte durch die Wolken, der Geruch von Braunkohle lag schwer in der Luft und schützte die DDR, wie eine Glocke, vor dem kapitalistischen Westen. Auf der Albert-Vater-Strasse war wenig Verkehr. Vorne rechts sah er schon das Lehrlingswohnheim, in dem er seine Geliebte treffen würde, da zwang ihn ein brauner Wolga zum Anhalten. Männer stiegen aus. Er möchte mitkommen, zur Klärung eines Sachverhalts. Eberhard Fätkenheuer wechselte den Wagen. Der Türgriff innen war abmontiert. Sie holperten nach Berlin, über Kopfsteinpflaster, über die Betonplatten der Autobahn: ta tamm, ta tamm, ta tamm. Er sagte nichts, fragte nichts. Die Fahrt dauerte zwei Stunden und endete vor einer Villa in Ufernähe. An diesem 28. Juni 1979 wurde Eberhard Fätkenheuer von Beamten des Ministeriums für Staatssicherheit wegen Spionage festgenommen. |
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| Artikel-Nr.: 9783941712195 |
16,80 €
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Als in der Nacht zum 13. August 1961 die Grenze rund um West-Berlin geschlossen wurde, war der S-Bahnbetrieb hiervon viel stärker betroffen als Versorgungseinrichtungen. Während das Telefon- und das Stromversorgungsnetz bereits 1952 und der durchgehende Straßenbahnbetrieb 1953 getrennt worden waren, fuhr die von der ostdeutschen Reichsbahn betriebene S-Bahn immer noch im Minutentakt über alle Grenzen hinweg. Weit über eine Million Fahrgäste nutzten die rot-gelben Züge und Hunderttausende überquerten mit ihnen täglich die Grenze zu West-Berlin. Wie es den Verantwortlichen gelungen war, dieses ausgeklügelte Netzwerk am 13. August 1961 schlagartig zu zerreißen und nahezu übergangslos in zwei getrennten Teilen weiter arbeiten zu lassen, beschreibt dieses Buch, gestützt durch Akten aus verschiedenen Archiven. Um ein möglichst lückenloses Bild von den Ereignissen zu erhalten, wurden knapp 20 Zeitzeugenberichte ausgewertet und erstmalig durch Lageberichte der West-Berliner Polizei sowie der DDR-Transportpolizei ergänzt. Der Leser erfährt so umfassend wie noch nie, wie die Berliner S-Bahn die dramatischen Morgenstunden des 13. August 1961 "erlebt" hat.
Ergänzend beleuchtet werden die bis Anfang der fünfziger Jahre
zurückreichenden Versuche, West-Berlin von seinem Umland abzugrenzen -
auch durch Behinderungen des S-Bahnbetriebes - und wie gering deren
Einfluss auf die über Berlin führende Fluchtbewegung war.
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| Artikel-Nr.: 9783841901040 |
24,95 €
Preis inkl. MwSt. |
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Keine zwei Monate nachdem dies der Staatsratsvorsitzende auf einer Pressekonferenz dementiert hatte, begann die DDR am 13. August 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer. Mit seiner gewaltsamen Teilung und Abriegelung wurde Berlin zur Frontstadt des Kalten Krieges. Als 28 Jahre später, am 9. November 1989, dieses Symbol für tausendfaches Leid und Unterdrückung fiel, kannte der Jubel keine Grenzen. Der vorliegende Band, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur, lässt an den wichtigsten Ereignissen dieser Jahre wieder Erschießung Peter Fechters 1962, dem Besuch John F. Kennedys 1963 oder den "Weltfestspielen der Jugend und Studenten" 1973 tagebuchartig teil haben und Zeitzeugen aus Ost- und West-Berlin zu Wort kommen. Damit verbindet sich große Geschichte mit persönlichen Schicksalen, internationale Politik mit der Alltagsperspektive der Berliner. Ein wichtiger Beitrag zur deutschen Zeitgeschichte!
Über den Autor Dr. Jost-Arend Bösenberg arbeitete nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik ab 1981 als freier Reporter für verschiedene ARD-Anstalten. Er wurde 1992 Leiter Aktuelles beim ORB Fernsehen und 2005 Koordinator der aktuellen Information beim rbb Fernsehen. Seit 2007 ist er Geschäftsführer der DOKfilm Fernsehproduktion GmbH.
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| Artikel-Nr.: 4029759065722 |
34,89 €
27,99 €
Preis inkl. MwSt. |
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Im Kalenderblatt-Stil der erfolgreichen Dokureihe "60 x Deutschland" |
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| Artikel-Nr.: 9783943112092 |
19,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Beim Bau der Mauer war Burkhart Veigel 23 Jahre alt, Medizin-Student an der FU Berlin, wissensdurstig und musikbegeistert. Dann wurde er zu einem der erfolgreichsten Fluchthelfer durch die Mauer in Berlin. Etwa 650 Menschen verhalf er zu einem Leben ohne Stasi-Spitzel und vorgegebene Denkschablonen. Mit Pässen brachte er täglich bis zu zehn Flüchtlinge in die Freiheit, trickste die Grenzkontrollen mit Doppelgängern aus, baute das Armaturenbrett eines Cadillac zum Versteck um, grub an einem Tunnel mit und setzte auch Alliierte bei seinen Fluchtaktionen ein. Die Spitzel und Häscher der Stasi bedrohten Burkhart Veigel immer wieder. Er entkam zwei Entführungsversuchen und besiegte die Stasi auf seine Weise: mit humanitärer Hilfe für die eingesperrten Menschen in der DDR. Burkhart Veigel hat für dieses Buch etwa 100 Flüchtlinge, Fluchthelfer und andere Beteiligte interviewt. Außerdem hat er die Stasi-Akten einiger hochkarätiger Spitzel erforscht. Entstanden ist ein eindringliches, authentisches Werk, das die Geschichte der Fluchthilfe minutiös aufarbeitet, das aber auch die Methoden der Stasi und ihrer Spitzel aufzeigt. Ein klares und gleichzeitig leidenschaftlich geschriebenes Buch voller Motivation für ein tatkräftiges und couragiertes Leben. Dr. Burkhart Veigel, Jahrgang 1938, Pfarrerssohn mit humanistischer Schulbildung, war als Student und junger Arzt Fluchthelfer von 1961 bis 1970. Danach wurde er Orthopäde, arbeitete 30 Jahre in eigener Praxis in Stuttgart, machte 20 Jahre Standes-Politik für die niedergelassenen Orthopäden, entwickelte Software für Ärzte und leitete 18 Jahre lang ein großes halbprofessionelles Orchester. 2007 zog es ihn wieder nach Berlin, um über die Geschichte von Flucht und Fluchthilfe zu forschen und zu schreiben. 2010 gab er bei Suhrkamp das Buch „Ich wollte keine Frage ausgelassen haben“ von und mit Uwe Johnson heraus. Seit 2010 ist Burkhart Veigel Mitglied des „Berliner Unterwelten e.V.“
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| Artikel-Nr.: 9783863680008 |
14,95 €
Preis inkl. MwSt. |
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»Der Mauerbau war für das Fortbestehen der kommunistischen Herrschaft in der DDR unumgänglich. Es waren die gesellschaftlichen Entwicklungen in der DDR, nicht der Kalte Krieg der Supermächte, die als Ursache für den Bau der Berliner Mauer ausschlaggebend waren. Die scheinbare Alternative zum kapitalistischen Weltsystem starb mit dem 13. August 1961.« Jens Schöne stellt in seinem Buch die Zusammenhänge, die zum Mauerbau führten, anhand von prägnanten Beispielen anschaulich und lebendig dar und untermauert seine These mit zahlreichen Quellen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei auf dem geteilten Berlin. Gut lesbar, fundiert und umfassend präsentiert dieses Buch eine Fülle neuer Erkenntnisse, die zeigen: Der Mauerbau trug im Kern bereits das Ende der sozialistischen Entwicklung Ostdeutschlands in sich.
Über den Autor Jens Schöne, 1970 in Sachsen-Anhalt geboren, studierte nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung Neuere und Neueste Geschichte sowie Anglistik und Amerikanistik an der Humboldt-Universität. Er ist Stellvertretender Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in Berlin und Autor mehrerer Publikationen zur Stadtgeschichte. Zuletzt hat er »Das sozialistische Dorf. Bodenreform und Kollektivierung in der Sowjetzone und DDR« veröffentlicht. |
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