Drucken

Beiträge zur Geschichte von Mauer und Flucht

Beiträge zur Geschichte von Mauer und Flucht


Anzeige pro Seite
Sortieren nach

Befragung ? Überprüfung ? Kontrolle

Artikel-Nr.: 978-3-86153-722-9

Keith R. Allen

Befragung ? Überprüfung ? Kontrolle

Die Aufnahme von DDR-Flüchtlingen in West-Berlin bis 1961

Zwischen 1949 und 1961 drängten knapp drei Millionen Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik. Viele wählten den Weg über West-Berlin und mussten hier ein Aufnahmeverfahren durchlaufen. Die Geheimdienste der Besatzungsmächte befragten die Flüchtlinge, aber auch West-Berliner und Bundesbehörden waren daran beteiligt.

Wie dies im Detail geschah, behandelt das vor liegende Buch. Besonders untersucht werden dabei die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU) und der Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen (UFJ). Daraus ergeben sich wichtige neue Erkenntnisse zum Thema Flucht im geteilten Deutschland.

25,00 *

Der Weg zur Mauer

Artikel-Nr.: 978-3-86153-623-9

Manfred Wilke

Der Weg zur Mauer

Stationen der Teilungsgeschichte

Der lange Weg zur Berliner Mauer begann 1945. Stalin beauftragte die KPD in der Sowjetischen Besatzungszone, die Macht zu übernehmen, die drei Westmächte sicherten ihren Einflussbereich. 1949 entstanden zwei deutsche Staaten, wobei Berlin in vier Sektoren geteilt blieb und West-Berlin fortan wie ein erratischer Block und ein Schaufenster des Westens mitten in der DDR lag. Nach dem gescheiterten sowjetischen Versuch, die Alliierten durch eine Blockade 1948/49 aus West-Berlin zu vertreiben, folgte 1958 bis 1960 die zweite Berlin-Krise, bei der Moskau ultimativ den Abzug der Westmächte und die Schaffung einer "Freien Stadt Berlin" verlangte.

40,00 *

Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Artikel-Nr.: 978-3-86153-810-3

Günter Schlusche, Verena Pfeiffer-Kloss, Gabi Dolff-Bonekämpfer, Axel Klausmeier (Hrsg.)

Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte

Berlin hat vieles doppelt: Zoos, Opernhäuser, Kongresshallen ? Relikte der Teilung der Stadt. Doch auch bei vielen städtebaulichen Entwicklungen hat es Parallelitäten gegeben, ungeachtet der konträren politischen Systeme. International wirkende Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen setzten sich in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen.

25 Jahre nach dem Fall der Mauer werden wesentliche Projekte der Stadtentwicklung aus der Epoche der Teilung mit Akteuren von damals analysiert und mit einem frischen Blick von heute kontrastiert.

40,00 *

Denkmalpflege für die Berliner Mauer - Die Konservierung eines unbequemen Bauwerks

Artikel-Nr.: 978-3-86153-624-6

Axel Klausmeier/Günter Schlusche

Denkmalpflege für die Berliner Mauer

Die Konservierung eines unbequemen Bauwerks

Die Reste der Berliner Mauer befinden sich 20 Jahre nach dem Mauerfall in einem überwiegend schlechten baulichen Zustand. »Mauerspechte« und Witterung haben ein großflächiges Schadensbild hinterlassen, so dass der Erhalt dieses »unbequemen« Denkmals eine interdisziplinäre Herausforderung darstellt. Sämtliche Mauerelemente müssen behutsam »ertüchtigt« werden, um als Geschichtszeugnisse weiterhin glaubhaft und aussagekräftig zu bleiben.

Die Publikation stellt die sich bei der Konservierung der Mauerelemente ergebenden Grundsätze, Ziele und praktischen Probleme in einen fachübergreifenden, internationalen Kontext. Vor dem Hintergrund von denkmalpflegerischen Erfahrungen mit zeitgeschichtlich bedeutsamen Stahlbetonbauten werden die Grundzüge eines wissenschaftlich fundierten Konservierungskonzepts für die erhaltenen Elemente der einstigen Sperranlagen dargestellt, mit dem die Grenzanlagen »im Zustand ihrer Überwindung« erhalten und dauerhaft als Bestandteil der Gedenkstätte Berliner Mauer gesichert werden sollen.

34,90 *

Ulbrichts Scheitern

Artikel-Nr.: 978-3-86153-746-5

Michael Kubina

Ulbrichts Scheitern - Warum der SED-Chef nicht die Absicht hatte, eine "Mauer" zu errichten, sie aber dennoch bauen ließ

Hatte SED-Chef Walter Ulbricht tatsächlich nicht »die Absicht, eine Mauer zu errichten«? Michael Kubina interpretiert deutsche und russische Quellen aus ihrem historischen Kontext heraus und kommt mit diesem neuen Ansatz zu dem Schluss, dass Ulbricht und die SED-Führung die »Republikflucht« zunächst nicht als sonderlich bedrohlich wahrnahmen, sondern in den Flüchtlingen vor allem »Klassenfeinde« sahen, auf die verzichtet werden konnte. Von der perspektivischen Überlegenheit des Sozialismus waren sie ohnehin fest überzeugt. Erst als die Abwanderung ein bedrohliches Ausmaß annahm, entschied Chruschtschow, das Fluchtproblem durch die Schließung der Sektorengrenze in Berlin zu lösen. In zweifacher Hinsicht war Ulbricht gescheitert: Das für 1961 angekündigte »Überholen« Westdeutschlands war nichts als Illusion, und West-Berlin wurde als »Pfahl im Fleisch der DDR« konserviert.          

Kubinas Buch ist ein so interessantes wie irritierendes Buch: Die Thesen zum Mauerbau sind provokativ - doch sie basieren auf Spekulationen. Der Autor beklagt den Mangel an Quellen. Aber wie er die wenigen Quellen interpretiert, das wirkt stimmig, überzeugend. Kubinas Buch ist ein packendes Buch. Lustvoll zerpflückt ein streitbarer Forscher hier die Texte und Thesen seiner Kollegen.

Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur

49,90 *

Die Berliner Mauer in der Kunst - Bildende Kunst, Literatur und Film

Artikel-Nr.: 978-3-86153-652-9

Anke Kuhrmann/Doris Liebermann/Annette Dorgerloh

Die Berliner Mauer in der Kunst

Bildende Kunst, Literatur und Film

In drei ausführlichen, reich bebilderten Kapiteln untersuchen die Autorinnen Motive, Darstellungsweisen und Chiffren, mit denen sich Künstler, Schrift steller und Filmemacher aus Ost und West der Berliner Mauer näherten. Es wird die ganze Bandbreite der Entstehungs- und Produktionszusammenhänge ausgeleuchtet, von der regimetreuen Auftragsarbeit bis zum staatsfeindlichen Kunstprodukt.
Die chronologisch angelegten Darstellungen beginnen vor dem Mauerbau und enden mit der bewegten Zeit nach dem Mauerfall. Dabei wird deutlich: Ungleich mehr Künstler, Schrift steller und Filmemacher haben sich mit der Grenze auseinandergesetzt als bisher angenommen - sei es als Bauwerk des Kalten Krieges, als Berliner Wahrzeichen oder als Symbol einer friedlichen Revolution. Mit mehr als 150 Abbildungen wird das behandelte Thema für den Leser besonders anschaulich vorgestellt.

34,90 *

Hinter der Mauer - Zur militärischen und baulichen Infrastruktur des Grenzkommandos Mitte

Artikel-Nr.: 978-3-86153-697-0

Axel Klausmeier 

Hinter der Mauer - Zur militärischen und baulichen Infrastruktur des Grenzkommandos Mitte

Zum alltäglichen Betrieb der Berliner Mauer gehörten im Hinterland der eigentlichen Grenz- und Sperranlagen eine material- wie flächenintensive Infrastruktur und eine vielgliedrige Logistik. Zu den Kasernenanlagen kamen Grenzübergangsstellen, Truppenübungsplätze, Trainingsanlagen für Grenzhunde, Versorgungseinrichtungen, Funkstationen, Materiallager sowie Siedlungen für Offiziersfamilien und Ferienheime hinzu.

Axel Klausmeier behandelt anhand von Dokumenten, Plänen und Fotos die baulichen Anlagen und den doppelten Auftrag der Grenztruppen, der darin bestand, nicht nur die Mauer polizeilich zu sichern, sondern gegebenenfalls auch militärisch gegen den »Feind« im Westen vorzugehen, weshalb das Grenzkommando Mitte sogar über Artillerie und Geschosswerfer verfügte. Zugleich handelt es sich um einen Bericht über das Verschwinden, denn das bauliche Erbe der Grenztruppen wurde beinahe vollständig abgerissen.

30,00 *

Die vergessenen Toten - Todesopfer des DDR-Grenzregimes

Artikel-Nr.: 978-3-86153-933-9

Gerhard Sälter  / Johanna Dietrich / Fabian Kuhn 

Die vergessenen Toten

Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948-1961)

28 Jahre, in denen die Mauer stand, haben die Zeit der Teilung Berlins seit 1948 nahezu in Vergessenheit geraten lassen. Doch auch vor 1961 gab es ein Grenzregime der DDR, das zahlreiche Opfer gefordert hat. Zwischen 1948 und 1961 kamen an den Berliner Grenzen 39 Menschen ums Leben, darunter ein West-Berliner Polizeibeamter, zwei amerikanische Soldaten und zwei DDR-Polizisten. Die meisten der zivilen Todesopfer wurden im Zusammenhang mit Grenzkontrollen von Polizisten der DDR erschossen.

Im Buch werden erstmals die Biographien der Toten und die Umstände ihres Todes geschildert, wobei die Ermittlungen in Ost und West einbezogen sowie der öffentliche Umgang mit den Opfern behandelt werden.

30,00 *
*

Preise inkl. MwSt.