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Schriftsteller / Literatur

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Mein Vaterland war ein Apfelkern

Artikel-Nr.: 978-3-596-03365-2

Herta Müller

Mein Vaterland war ein Apfelkern

Herta Müller hat spätestens nach der Verleihung des Literatur-Nobelpreises im Jahr 2009 faszinierte Leserinnen und Leser in aller Welt gefunden. In einem großen Gespräch mit Angelika Klammer erzählt sie nun zum ersten Mal ausführlich von dem, was sie zum Schreiben gebracht hat und was ihr Leben als Autorin bestimmt: von der dörflichen Kindheit im diktatorisch regierten Rumänien über die Ausreise nach Westdeutschland 1987 bis zur Verleihung des Nobelpreises in Stockholm. Eine Lebensgeschichte in der Literatur.

10,99 € *

Der Sieg

Artikel-Nr.: 978-3-95565-138-1

Henryk Grynberg

Der Sieg

Drei Erzählungen

Henryk Grynberg, einer der wichtigsten jüdisch-polnischen Autoren der Gegenwart, schrieb in den Jahren 1965–1970 drei große Erzählungen von einzigartiger Ausdruckskraft: „Der jüdische Krieg“, „Der Sieg“ und „Vaterland“. Sie spannen den Bogen von der Flucht vor den Massendeportationen im besetzten Polen im Sommer 1942 bis in das Jahr 1967, als nach dem Sechstagekrieg ein politisch gesteuerter Antisemitismus die Länder des Warschauer Paktes ergriff.

Insbesondere die Titelerzählung des Bandes, die zu den „100 Greatest Works of Modern Jewish Literature“ zählt, führt vor Augen, was in den westlich fokussierten Erinnerungen allzu lange ein weißer Fleck blieb: der Alltag der Überlebenden in der damaligen Volksrepublik Polen.

Mit diesem Band, der die drei Erzählungen erstmals chronologisch fortlaufend zusammenfügt, öffnet sich ein Gedächtnis, das den Schlüssel darstellt für eine Auseinandersetzung mit der Shoah und den Verwerfungen der Erinnerung nach Jalta.

22,00 € *

Von nun an ging`s bergauf

Artikel-Nr.: 978-3-7844-6014-7

Vera Lengsfeld

Von nun an ging`s bergauf

Mein Weg zur Freiheit

Mehrfach sorgte die streitbare Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld für Schlagzeilen: bei ihrer Verhaftung und Ausweisung aus der DDR 1988, bei der Enttarnung ihres eigenen Ehemannes als Stasispitzel nach der Wende, bei ihrem Wechsel im Bundestag von der Fraktion der Grünen zur CDU 1996.

10,00 € *

Neustart

Artikel-Nr.: 978-3-7766-2490-8

Vera Lengsfeld

Neustart

Was sich in Politik und Gesellschaft ändern muss. Umdenken lohnt. Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit

"Deutschland kann mehr als seine Politiker, denen in den letzten 15 Jahren kein politisches Projekt wirklich geglückt ist."

Vera Lengsfeld, ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und langjährige Bundestagsabgeordnete, zieht Bilanz: sieben Jahre rot-grünes Reformprojekt - als Höhepunkt und Ende der 68er-Bewegung - haben eine mental verwahrloste Republik hinterlassen. In Deutschland werden Ansprüche gestellt, ohne nach den Voraussetzungen zu fragen, unter denen diese Ansprüche erfüllt werden können.

17,00 € *

Wie es leuchtet

Artikel-Nr.: 978-3-59615-799-0

Thomas Brussig

Wie es leuchtet

„Alles, was ich über diese Zeit weiß, weiß ich von deinen Bildern“, sagt Lena, die in Thomas Brussigs opulentem Roman Wie es leuchtet gern kämpferisch als „rollschuhlaufende Jeanne d’Arc von Karl-Marx-Stadt“ durch die Gassen schliddert, bevor sie als Sängerin mit einem Nummer-1-Hit die Hitparaden stürmt. Denn die Bestimmung des Ich-Erzählers ist es, „dem Leben die Bilder zu entreißen“. Mit einer Leica-Spionagekamera, ganz subversiv und leise. Das ist auch besser so. Denn „diese Zeit“, die Lena meint, ist einmal mehr die Zeit des Mauerfalls.

9,95 € *

Transit - Illegal durch die Weiten der Sowjetunion

Artikel-Nr.: 978-3-94020-048-8

Jörg Kuhbandner, Jan Oelker

Transit - Illegal durch die Weiten der Sowjetunion

"Transit" - ein geflügeltes Wort unter Bergsteigern und Abenteurern in der DDR, von dem nur Eingeweihte der Szene wussten, was es bedeutet: Einreise in die Sowjetunion mit einem auf drei Tage begrenzten Transitvisum. Aus der vorgegebenen "Durchfahrt" wurden mehrwöchige, illegale Touren durch die schwer zugänglichen Weiten der Sowjetunion. In dieser Anthologie erzählen 18 Autoren Erlebnisse und Geschichten aus einer Zeit, in der unbegrenzte Individualreisen für DDR-Bürger genauso wenig vorstellbar waren, wie die heutige Perfektion der Ausrüstung.

29,90 € *

Die Stasi swingt nicht

Artikel-Nr.: 978-3-95462-761-5

Siegfried Schmidt-Joos

Die Stasi swingt nicht

Ein Jazzfan im Kalten Krieg - Erinnerungen und Ermittlungen

Siegfried Schmidt-Joos, geb. 1936 in Gotha, war zehn Jahre lang Kulturredakteur beim "Spiegel", initiierte das bahnbrechende "Rock-Lexikon" und schrieb zahlreiche Bücher über Jazz, Rock und Pop. Schon als Teenager mit dem Swing-Virus infiziert, leitete er als Student in Halle eine Jazz-Arbeitsgemeinschaft in der FDJ und arbeitete nach seiner Flucht 1957 für ein Jazz-Magazin, das von der CIA finanziert worden war. Sein packender Bericht über den Kalten Krieg mit der swingenden Musik sowie über die Rezeption des Jazz in zwei deutschen Diktaturen und in der frühen Bundesrepublik vermittelt erstaunliche Einblicke in die gesellschaftlichen Zustände jener Zeit.

29,95 € *

Forelle Grau - Die Geschichte von Ol

Artikel-Nr.: 978-3-8270-1179-4

Olaf Schwarzbach

Forelle Grau

Die Geschichte von OL

OL (bürgerlich Olaf Schwarzbach) ist Teil der kreativen Untergrundszene von Ostberlin. Viele von ihnen warten auf die Ausreise, machen das Beste aus ihrer Zeit. Sie haben kaum Perspektiven, wenig Respekt und führen ein lustvolles Leben. Mit sechzehn hat er zum ersten Mal Kontakt zur Staatssicherheit, die ihn fortan Forelle nennt - vielleicht wegen seines Nachnamens, vielleicht weil seine Persönlichkeit so schillernd ist wie eine Regenbogenforelle. Als die Stasi während der Durchsuchung einer Wohnungsausstellung Kopien seiner systemkritischen Comics findet, verbrennt er die Originalzeichnungen und flieht.

Eigentlich wollte er nie in den Westen. Direkt und ohne Eitelkeit erzählt OL seine ganz persönliche tragikomische Ost-West-Geschichte - weil er genervt ist von Erzählungen und Mythen über den Osten, die so gar nicht seinen Erinnerungen entsprechen, und weil er vieles anders sieht. Vor allem mit einer großen Portion Humor und Selbstironie.

19,99 € *

Der Klang der Familie

Artikel-Nr.: 978-3-518-46548-6

Felix Denk / Sven von Thülen

Der Klang der Familie

Berlin, Techno und die Wende

Nach dem Sturz der Mauer stehen überall in Berlin ungenutzte Flächen und Gebäude bereit, mit neuem Leben gefüllt zu werden. Die Besitzverhältnisse sind ungeklärt, und so erobert die Szene aus beiden Teilen der Stadt die neuen Freiräume. Clubs, Galerien, Ateliers und Studios entstehen – oft nur für wenige Wochen. Bald schon ist Berlin Epizentrum einer neuen Kultur, lockt mit Clubs wie dem Tresor und dem E-Werk Tausende Anhänger aus aller Welt an. Sie tanzen in Gasmaske oder Schweißerbrille die Nacht hindurch zum Presslufthammersound bisher unbekannter DJs aus Detroit. Unter ihnen auch Schriftsteller, Künstler, Fotografen und Designer.

Mit 180 BPM breitete sich in Berlin kurz nach der Wende die Jugendkultur aus, die Ost und West vereinte: Techno. DJs, Clubmacher, Musikproduzenten, Türsteher und Szenegestalten, Menschen aus der Mitte der Bewegung und von ihren Rändern, sie alle kommen in Klang der Familie zu Wort und lassen eine Zeit lebendig werden, in der alles möglich schien.

10,00 € *

Treffpunkt '89

Artikel-Nr.: 978-3-86525-444-3

Marko Martin

Treffpunkt '89

Von der Gegenwart einer Epochenzäsur

„Wer das Jahr 1989 erlebt hat, hat nicht das moralische Recht, Pessimist zu sein“. David Warszawski

Schnurrt unsere Erinnerung an das Revolutionsjahr 1989 tatsächlich auf die bis zum Überdruss gezeigten Fernsehbilder zusammen? Für Marko Martin – Schriftsteller, Essayist und Reisender aus Passion – ist jenes Jahr ungleich mehr. Im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer aus der DDR ausgereist, erinnert er nun ein Vierteljahrhundert später nicht etwa an das sattsam Bekannte, sondern an die Vorgeschichte der Umwälzung ebenso wie an ihre heutigen Spuren im Gesicht der Welt.

Sein Augenmerk liegt dabei auf den antitotalitären Vordenkern wie etwa Manès Sperber, Arthur Koestler, Vaclav Havel und Albert Camus. Wichtige intellektuelle Protagonisten lernte er noch persönlich kennen: Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Melvin Lasky, Ralph Giordano, Czeslaw Milosz, Tomas Venclova, André Glucksmann, Milo Dor oder Francois Fejtö, dazu emigrierte Dissidenten zwischen Toronto, Lissabon und Hongkong.

"1989" wird in dieser Sammlung von Essays, Reportagen und Porträts als bis heute fortwirkende Zeit-Zäsur sichtbar, die sich nicht allein auf den Berliner Mauerfall reduzieren lässt. Denn selbst über Mitteleuropa geht diese Jahrhundertgeschichte hinaus, erinnert jenes Jahr doch auch an die blutige Niederschlagung der Pekinger Studentenproteste und an das erste Aufbegehren der Zivilgesellschaft in Birma.

22,80 € *
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