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Schriftsteller / Literatur

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Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall: Ein Weg in die Gastronomie mit Hindernissen

Artikel-Nr.: 978-3-73575-135-5

Wolfgang Hoebel

Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall: Ein Weg in die Gastronomie mit Hindernissen

Der Autor wurde 1937 geboren und schaute als 5 Jähriger zum ersten Mal hinter die Kulissen der Gastronomie bei Lutter & Wegner, wo sein Vater als Oberkellner tätig war. Nach dramatischen Kriegserlebnissen in einer Laube, begann er 1953 als Page im Hotel Adlon, avancierte schnell zum Oberpagen und begann nach einem Jahr seine Kellnerlehre. Den 17. Juni 1953 hat er in der ersten Reihe am Brandenburger Tor erlebt. 1959 übernahm er „sein“ erstes Hotel & Restaurant in der Sächsischen Schweiz, wo er ahnungslos eine Versorgungswüste für die Gäste vorfand. 1966 wurde er im Rahmen eines Austauschabkommens zwischen Bulgarien und der DDR nach Sofia delegiert. Anschließend arbeitete er als Chefkellner und gastronomischer Leiter, dabei werden die gravierenden Gaststättenmängel beschrieben. Die Spitze der Gastronomie als parteiloser Direktor erreicht, fiel er durch einen Richterspruch auf die Nase, weil er seine Parteisekretärin beleidigt hatte. Wieder von unten angefangen, konnte er endlich durch den Mauerfall seinen ersehnten Gewerbeschein in der Hand halten und noch 10 Jahre nach der Wende erfolgreich ein Restaurant, bis in sein Rentenalter hinein, leiten.

50 Jahre bizarre Gastronomie in einer außerordentlichen Zeit. Authentisch, punktiert und kompromisslos mit lockerer Feder geschrieben. Ein interessantes Zeitzeugen-Dokument. 

10,40 *

28 Tage lang

Artikel-Nr.: 978-3-463-40640-4

David Safier

28 Tage lang

Eine spannende und emotionale Geschichte über den Widerstand im Warschauer Ghetto

Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage.

28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.

28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.

28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.

28 Tage, um eine Legende zu werden.

[Auch als Hardcover zu 16,95 € bestellbar.]

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Plötzlich Shakespeare", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier für seine TV-Serie "Berlin, Berlin" mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy ausgezeichnet. Sein neues Buch "28 Tage lang" zeigt eine ganz neue Seite des Autors. 

"Safier erzählt eine große, packende Geschichte von tragischer Wucht, die ihre Leser nicht verfehlen wird." FAZ

"Hut ab vor diesem Autor, der uns mit seiner Geschichte überrascht und fesselt." Literaturkurier

9,99 *

Grau - Eine Lebensgeschichte aus einem untergegangenen Land

Artikel-Nr.: 978-3-498-03944-8

Sergej Lochthofen

Grau - Eine Lebensgeschichte aus einem untergegangenen Land

Sergej Lochthofen gehört zur dritten Generation einer deutsch-russischen Familie, die den Stalinismus erlebt und erlitten hat – von der Oktoberrevolution über den Gulag bis zum Mauerfall. In diesem Buch erzählt er, wie er aus Workuta nach Thüringen kam, auf der Straße die Sprache lernte, als einziges Kind eines Zivilisten in eine sowjetische Garnisonsschule ging, von zu Hause ausbrach, um auf der Krim Kunst zu studieren, vor der Einberufung in die Sowjetarmee zurück in die DDR floh und während der bleiernen Honecker-Zeit den stupiden Alltag in einer SED-Zeitung als Journalist erlebte – bis schließlich die aufregende Wendezeit anbrach. Dabei wird deutlich: Die Verschränkung von Deutschland und Russland ist mehr als ein biographischer Zufall. Wer die DDR verstehen will, muss die Sowjetunion mitdenken.

Sergej Lochthofen ist Journalist. Geboren 1953 in Workuta (Russland), kam er als Fünfjähriger mit den Eltern in die DDR, wo er eine russische Schule besuchte; er studierte Kunst auf der Krim und Journalistik in Leipzig. Von 1990 bis Ende 2009 verantwortete er die Zeitung Thüringer Allgemeine. das Medium-Magazin wählte ihn zum regionalen „Chefredakteur des Jahres“; Fernsehzuschauer kennen ihn als Stimme des Ostens im ARD-Presseclub oder in der Phoenix-Runde.

„Der Autor ist ein kluger Analytiker und versierter Erzähler, der über eine nuancenreiche, differenzierte Sprache gebietet.“ Badische Zeitung

„Ein beängstigend atmosphärischer Tatsachen-Roman.“ Leipziger Volkszeitung

„Ein bis zum Ende lesenswertes Buch.“ Der Tagesspiegel

„Beschreibt in klarer, schöner Sprache den Weg eines Mannes, der von Geburt an zwischen den Stühlen saß.“ Mitteldeutsche Zeitung

19,95 *

Drüben und Drüben

Artikel-Nr.: 978-3-499-62047-8

David Wagner / Jochen Schmidt

Drüben und Drüben

Zwei Deutschlands und zwei Jungen, fast zeitgleich geboren, nur nicht im selben Staat. David Wagner wächst im Westen auf, unweit der Bundeshauptstadt Bonn, Jochen Schmidt im Osten: in Berlin, Hauptstadt der DDR. Sie spielen in der Wohnung, im Garten, zwischen Plattenbauten oder auf Baustellen und warten darauf, dass endlich das Fernsehprogramm beginnt. Sie fahren Rad mit Freunden, klauen ihren Geschwistern Süßigkeiten und streiten sich mit ihnen auf der Rückbank des Familienautos um den besten Platz. Sie träumen von der Fußballnationalmannschaft, üben wieder nicht Klavier und hören in der Schule, „drüben “ sei die Welt schlechter.

David Wagner, 1971 in Andernach am Rhein geboren, veröf­fentlichte die Romane  Meine nachtblaue Hose und  Vier Äpfel sowie den Erzählungsband  Was alles fehlt, das Prosabuch Spricht das Kind sowie die Essaysammlungen  Welche Farbe hat Berlin und  Mauer Park. Für sein Buch  Leben wurde ihm 2013 der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. 

Jochen Schmidt, 1970 in Ostberlin geboren, veröffentlichte u.a.den Roman "Schneckenmühle" sowie Erzählbände "Triumphgemüse" und "Meine wichtigsten Körperfunktionen". 

„ David Wagner hält wunderbar die Balance zwischen Melancholie und Lakonie. “ Der Tagesspiegel

12,00 *

Der Überdruss von Mo Yan

Artikel-Nr.: Mo Yan erhält Literatur-Nobelpreis 2012

In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Nein, er war kein Feind der Revolution und hat seine Bauern immer gut behandelt! Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen und erstaunt sie durch unerwartete Talente. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war. Als schelmischer Erzähler führt er den Leser durch große und kleine Abenteuer in den Höhen und Tiefen der chinesischen Geschichte. Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.
16,95 *

Stasiratte von Jana Döhring

Artikel-Nr.: 978-3-98150-770-6

Jana Döhring

Stasiratte

Als die junge Jana Mitte der Achtzigerjahre in Ostberlin in einem Devisenhotel eine Anstellung findet, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Neben internationalen Geschäftsleuten bevölkern das Hotel aber auch dubiose Gestalten und Glücksritter. Wie sie lernt auch Jana bald, die unter dem SED-Regime existierende Mangelwirtschaft geschickt zu nutzen. … Sie muss jedoch erkennen, dass Privilegien in der DDR nicht umsonst zu haben sind, und arrangiert sich mit dem Staat. Fünfzehn Jahre nach der Wende wird Jana von ihrer Vergangenheit in Gestalt eines guten Freundes und ehemaligen Kollegen eingeholt. ... Als Zeitzeugin erzählt Jana Döhring eine spannende Geschichte von Leichtsinn, Schuld, Verdrängung und dem Auferstehen und Aufarbeiten der Vergangenheit. Sie schreibt eine DDR-Geschichte, wie sie so oder ähnlich vielen ergangen sein mag. Dabei rundet sie die Erzählung immer wieder mit interessanten Geschichten über die Verhältnisse im real existierenden Sozialismus ab. Und auch bisher Unbekanntes gibt es zu berichten: z. B. wie das Spreehotel in Ostberlin zum Aufmarsch- und Rückzugsgebiet arabischer Terroristen werden konnte. Ein starkes Stück DDR-Literatur, das es so bisher noch nicht gegeben hat!

13,95 *

Jenseits der blauen Grenze

Artikel-Nr.: 978-3-7348-5602-0

Dorit Linke

Jenseits der blauen Grenze

Die DDR im August 1989: Hanna und Andreas sind ins Visier der Staatsmacht geraten und müssen ihre Zukunftspläne von Studium und Wunschberuf aufgeben. Stattdessen sehen sie sich Willkür, Misstrauen und Repressalien ausgesetzt. Ihre einzige Chance auf ein selbstbestimmtes Leben liegt in der Flucht über die Ostsee. Fünfzig Kilometer Wasser trennen sie von der Freiheit – und nur ein dünnes, verbindendes Seil um ihr Handgelenk rettet sie vor der absoluten Einsamkeit …

„Ergreifend wird hier das Bild einer sozialistischen Jugend zwischen Aufmüpfigkeit und Resignation, Leistungssport und politischer Agitation gezeichnet. Hanna und ihre Freunde finden mit sicherem Instinkt die Brüche im System. Dorit Linke hat die Charaktere glaubwürdig und berührend gezeichnet und eine untergegangene Welt dem Vergessen entrissen.“ Karen Duve

16,95 *

Herr Hübner und die sibirische Nachtigall

Artikel-Nr.: 978-3-426-19975-6

Susanne Schädlich

Herr Hübner und die sibirische Nachtigall

Erschütternd und tief bewegend - eindringlich und fesselnd erzählt: Zwei außergewöhnliche Biographien, zwei Menschen, die trotz jahrelanger Haft in den Zeiten des kalten Krieges ihren Mut und ihre Lebenskraft nicht verloren.

Dresden 1948. Ein Gefängnis der Sowjetischen Militäradministration, ein Mann und eine Frau. Ihre Sprache - ein Klopfzeichen durch die Zellenwand: Dietrich Hübner, 21 Jahre alt, seit Kriegsende Mitglied der Liberaldemokratischen Partei, und Mara Jakisch, 43 Jahre alt, Operettensängerin und Filmschauspielerin. Er hat sich geschworen, für Demokratie und Freiheit zu kämpfen. Ein gefährliches Engagement. Längst hat sich die SED mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht formiert und verfolgt ihre politischen Gegner. Mara Jakischs Leben sind der Gesang und die Schauspielerei. Es zieht sie wieder auf die Bretter der großen Bühnen.

Dann die Anschuldigungen: Spionage für die westlichen Besatzungsmächte. Beide werden zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Dietrich Hübner kommt nach Bautzen, dann nach Brandenburg-Görden, Mara Jakisch in den Gulag nach Sibirien. Der Kampf um die eigene Würde beginnt, gestärkt von der Hoffnung auf andere Zeiten.

19,99 *

Alles zu seiner Zeit - Mein Leben

Artikel-Nr.: 978-3-423-34816-4

Michail Sergejewitsch Gorbatschow

Alles zu seiner Zeit - Mein Leben

Die beeindruckende Autobiographie eines großen Staatsmanns und eine berührende Liebesgeschichte.

Der Friedensnobelpreisträger, der das Ende des Kalten Krieges einleitete, lässt sein Leben Revue passieren: Er erzählt von den wichtigsten Stationen seines politischen Werdegangs und den für ihn prägendsten persönlichen Erfahrungen - das beeindruckende Zeugnis eines der mächtigsten Männer des 20. Jahrhunderts.

Fast fünfzig Jahre lang lebte Michail Gorbatschow an der Seite seiner Frau Raissa, die er während des Studiums in Moskau kennenlernte. Beide verband eine innige Liebe und ein intensiver geistiger Austausch. Der Krebstod seiner Frau 1999 in Deutschland traf den einst mächtigsten Mann der Sowjetunion tief. In diesem Buch geht er unter anderem der Frage nach, ob er ihn hätte verhindern können. Anlässlich ihres Todes ruft er sich die aus heutiger Sicht wichtigsten Stationen seines Lebens ins Gedächtnis zurück. Flankiert werden seine Erinnerungen von Tagebuchaufzeichnungen, die kurz nach dem Tod seiner Frau entstanden. - Eine reife Auseinandersetzung mit dem Lebenswerk, die durch Aufrichtigkeit überzeugt.

14,90 *

Schuld

Artikel-Nr.: 978-3-7915-1634-9

Grit Poppe

Schuld

Liebe und Verrat im Schatten der Mauer.

Jana ist fünfzehn, lebt mit ihren linientreuen Eltern in der DDR und ist zum ersten Mal verliebt. In Jakob. Aber ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit Jakob. Sie nennen ihn einen Staatsfeind. Außerdem hat Jakobs Familie einen Ausreiseantrag gestellt. Sieht Jana ihren Freund vielleicht bald nie wieder? Und dann verschwindet Jakob wirklich. Er landet im Gefängnis, weil es in seinem Land gefährlich ist, Kritik am System zu üben. Jana vermisst Jakob so sehr und macht sich schreckliche Vorwürfe. Hätte sie besser auf ihn aufpassen müssen? Wurde Jakob verraten? Und war das vielleicht sogar ihre Schuld?

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls: ein brisantes Stück der DDR-Geschichte erstmals in literarischer Umsetzung, von der preisgekrönten Autorin des Erfolgsromans „Weggesperrt“.

Konzipiert für die Jahrgangsstufen 8–11

Grit Poppe wurde 1964 in Boltenhagen an der Ostsee geboren. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig. Von 1989 bis 1992 engagierte sie sich in der Bürgerbewegung „Demokratie Jetzt“. Heute schreibt sie Bücher für Kinder und Jugendliche. Für ihren ersten Jugendroman „Weggesperrt“, der 2009 im Dressler Verlag erschien, wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendliteratur“. Grit Poppe lebt mit ihrer Familie in Potsdam.

9,99 *
*

Preise inkl. MwSt.

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