Beseitigung des Ungeziefers: Zwangsaussiedlungen in den Thüringischen Landkreisen Saalfeld, Schleiz


Beseitigung des Ungeziefers: Zwangsaussiedlungen in den Thüringischen Landkreisen Saalfeld, Schleiz

Artikel-Nr.: 3932303318
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Manfred Wagner

Beseitigung des Ungeziefers: Zwangsaussiedlungen in den Thüringischen Landkreisen Saalfeld, Schleiz und Lobenstein 1952 und 1961

Analysen und Dokumente zur "Aktion Ungeziefer"

Manfred Wagner (Geschichtswerkstatt Jena); Prof. Dr. Michael Krapp MdL (Thüringer Kultusminister a.D.), Maja Eib (Bildungswerk Erfurt) „Otto, diese Zahlen hat mir eben Gen. König durchgegeben, das wäre das Ergebnis der Kommissionsarbeit zur Beseitigung des Ungeziefers“ Diese Worte schrieb 1952 der damalige thüringische Innenminister Willy Gebhardt unter eine Auflistung mit Zahlenangaben an den 2. SED-Landessekretär Otto Funke. Gemeint waren jene Bürger aus dem neu angelegten Sperrgebiet an der damals noch Demarkationslinie genannten innerdeutschen Grenze, die in Nacht- und Nebelaktionen am 5. und 6. Juni 1952 in das Landesinnere der DDR deportiert werden sollten.

Manfred Wagner, langjähriges Vorstandsmitglied der Geschichtswerkstatt Jena e.V., hat sich mit den großen Zwangsaussiedlungsaktionen der Jahre 1952 und 1961 beschäftigt. Er erinnert an und belegt die Hintergründe dieser Terroraktionen mit besonderem Blick auf die Ereignisse im Landkreis Hildburghausen. Wer war verantwortlich für diese Maßnahmen? Und was geschah mit den Verantwortlichen nach dem Einzug der Rechtsstaatlichkeit nach der Deutschen Einheit?

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