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Leben in der DDR


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Transitleichen in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-89574-920-9

Remo Kroll / Frank-Rainer Schurich

Transitleichen in der DDR

Exemplarische Fälle deutsch-deutscher Kriminalistik im Kalten Krieg

Der Mord ohne Leiche als das vermeintlich perfekte Verbrechen. Der Kalte Krieg bot dafür eine besondere zeithistorische Bühne, war in Westberlin doch so manches anders als im Rest der Republik.

Remo Kroll und Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich schildern und analysieren drei spektakuläre Mordfälle, in denen Opfer in Westberlin getötet, durch eine Grenzübergangsstelle in die DDR gebracht und nahe der Transitstrecke abgelegt worden sind. 1975 wurde eine kopflose Frauenleiche bei Lehnin unweit des Grenzübergangs Dreilinden/Drewitz aufgefunden. 1984 an gleicher Stelle die zerstückelte Leiche eines Afghanen. Im Forst von Bad Klosterlausnitz entdeckte 1979 ein Jäger eine stark verkohlte Leiche.

24,95 *

Sorben im Blick der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-7420-2363-6

Timo Meškank

Sorben im Blick der Staatssicherheit

Die sorbische Geschichtsschreibung über die DDR-Zeit weist bis heute weiße Flecken auf. Besonders augenscheinlich wird dies beim Thema Überwachung der Sorben durch den Staatssicherheitsdienst der DDR. Dabei hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) von Anfang an den Auftrag, den „nationalistischen Umtrieben“ unter den Sorben Beachtung zu schenken, ein Netz an Geheimen Mitarbeitern unter den Sorben aufzubauen und jegliche von der offiziell propagierten Nationalitätenpolitik abweichenden Erscheinungen im Keim zu ersticken.

29,90 *

Der Kreml-Flieger: Mathias Rust und die Folgen eines Abenteuers

Artikel-Nr.: 978-3-86153-666-6

Am 28. Mai 1987 landet der 19-jährige Mathias Rust aus Wedel bei Hamburg mit seinem Sportflugzeug auf dem Roten Platz in Moskau. Das gesamte Luftabwehrsystem des östlichen Militärbündnisses erweist sich als handlungsunfähig. Die Weltmacht ist blamiert. Michail Gorbatschow nimmt dies zum Anlass, die Militärführung auszuwechseln. Rusts Aktion trug mit dazu bei, die jahrzehntelange Macht der alten Hardliner zu brechen, den Krieg in Afghanistan zu beenden, die Rüstungskosten zu senken und den Bündnispartnern mehr Freiraum zu gewähren. 25 Jahre nach dem kuriosen Ereignis rekonstruieren eine ARD-Fernsehdokumentation von Gabriele Denecke und das parallel erarbeitete Buch von Ed Stuhler die historischen Folgen des Abenteuerfluges. Dafür befragten sie nicht nur exklusiv Mathias Rust, sondern auch die damaligen Außenminister Eduard Schewardnadse und Hans-Dietrich Genscher, den BND-Chef Hans-Georg Wieck und sowjetische Militärs.
18,00 *

Ich musste raus. 13 Wege aus der DDR: Fluchtgeschichten von Constantin Hoffmann

Artikel-Nr.: 978-3-898-12612-0

Constantin Hoffmann

Ich musste raus. 13 Wege aus der DDR: Fluchtgeschichten

 

Von 1961 bis 1989 galt die innerdeutsche Grenze als die am schärfsten bewachte überhaupt. Für die meisten in der DDR blieb sie eine unüberwindbare, doch einige, die alles daran setzten, in die Freiheit, in den Westen zu gelangen, ließen sie schließlich hinter sich.

Manche flüchteten abenteuerlich, einige nahmen es mit den Behörden auf und setzten mit Courage ihre Ausreise durch, andere mussten aus Gefängnissen freigekauft werden. Hoffmanns Berichte sind beredter Beweis des ungebrochenen Freiheitswillens von ehemaligen und zurückgekehrten Hallensern, vom Tierarzt über den Rechtsmediziner, die Lehrerin, den Krankenpfleger, über den Kellner bis zum Diakon. Sie sind Beweis, dass ein Volk sich seine Rechte nicht auf Dauer vorenthalten lässt und dass es keine allumfassende Unterdrückung geben kann. Sie sind Beweis, dass Widerstand möglich und vonnöten ist.

Die sorgfältig recherchierten und durch zahlreiche Schwarzweißfotos illustrierten Fluchtgeschichten sind authentische und packende Reportagen aus einer Zeit, als echte Freiheit nur durch Mut und Fantasie zu erlangen war. Sie schlagen aber auch den Bogen bis in die Gegenwart und erzählen vom Leben der Protagonisten in der Bundesrepublik bzw. im wiedervereinigten Deutschland.

14,00 *

Wie war das für euch?

Artikel-Nr.: 978-3-86153-916-2

Judith Enders / Mandy Schulze / Bianca Ely (Hg.)

Wie war das für euch?

Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern

Fast drei Jahrzehnte nach der Wende sucht die Dritte Generation Ost - 2,4 Millionen in der DDR geborene Menschen - den Dialog mit den Eltern. Sie stellen die Fragen, die sie schon immer stellen wollten, für die es bisher keinen Raum oder keine Gelegenheit gab: Wolltet ihr auch weg? Habt ihr eigene Erfahrungen mit der Stasi gemacht? Wie ging das mit der Vereinbarkeit von Kindern und Karriere? Wie war das, wenn man studieren wollte und nicht durfte, oder religiös war? Wie habt ihr die Umbruchzeit erlebt? Seht ihr euch als Gewinner oder Verlierer der Einheit?

18,00 *

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte

Artikel-Nr.: 978-3-374-04271-5

Michael Beleites

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte - Die unabhängige Umweltbewegung in der DDR

Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 16

Dicke Luft in Bitterfeld, Schaum auf der Elbe, Tagebaukrater in der Lausitz, radioaktive Wismut-Halden: Weite Teile Sachsens waren einst in der DDR ökologisches Krisengebiet. Junge Menschen begannen deshalb über Zukunftsfragen öffentlich zu diskutieren. Das war Ende der siebziger Jahre. Es entstand eine alternative Szene, die spektakuläre Aktionen erdachte, Untergrundschriften druckte und erste Demonstrationen organisierte. Viele Mitstreiter wurden deshalb von der Stasi verfolgt und dadurch politisiert. Die unabhängige Umweltbewegung entwickelte sich so zu einem wichtigen Teil der Opposition und zu einer Säule der Demokratiebewegung im Herbst ’89.

9,90 *

Kontrollierte Freiräume

Artikel-Nr.: 978-3-95410-059-0

Christopher Dietrich

Kontrollierte Freiräume

Das Kabarett in der DDR zwischen MfS und SED

Die Kabaretts in der DDR unterlagen zahlreichen staatlichen Beschränkungen und Zensureingriffen. Dennoch gehörten sie zu den wenigen Orten, an denen öffentlich Kritik an den bestehenden Verhältnissen geübt und erlebt werden konnte. Die Studie von Christopher Dietrich beleuchtet erstmals das gesamte Spektrum des politisch-satirischen Kabaretts in der DDR, darunter die zwölf Berufsensembles von der Berliner Distel bis zu den Lachkartenstanzern aus Karl-Marx-Stadt, aber auch zahlreiche Amateurgruppen und freischaffende Solisten. Berücksichtigt werden außer dem kirchliche Laienkabaretts und subkulturelle Gruppen, die zum Teil unter konspirativen Bedingungen auftraten. Dabei offenbart sich statt eines festen Systems der politischen Kontrolle ein vielschichtiges und dynamisches Wechselverhältnis von Künstlern, Kulturpolitik und dem Ministerium für Staatssicherheit.

Aus der Reihen "Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert"

36,00 *

Mitten aus’m Cottbuser DDR-Alltag

Artikel-Nr.: 978-3-945608-05-0

Dörthe Ziemer

Mitten aus’m Cottbuser DDR-Alltag

Wir gingen mit TKC-Beuteln einkaufen, zum Eisessen ins „Sternchen“, ... zum Tanzen in die Stadthalle und zur Rockmusik nach Schmellwitz

Weißt du noch? Mit dieser Frage kramt der vorliegende Band in unseren Erinnerungen und fördert heitere und ernste Geschichten aus dem Cottbuser DDR-Alltag zutage: Alle 14 Tage war große Wäsche. Und der Sonntag war Familientag. Gekocht wurde auf dem Kohleherd. Einen enormen Fortschritt bedeutete später in den 1950er-Jahren die fernbeheizte Wohnung im Plattenbau. Subbotniks sorgten für Gemeinschaft und Sonntagsausflüge führten in den Zoo oder zum Badesee Madlow ...

11,90 *

Geteilte Ansichten

Artikel-Nr.: 978-3-7641-7037-0

Julia Balogh / Birgit Murke

Geteilte Ansichten

Jugendliche stellen Fragen zur deutschen Einheit

"Heute weiß nur noch jeder fünfte Schüler, wer Erich Honecker war, sie meinten, er sein ein Bandleader gewesen", erzählt Rainer Eppelmann den jungen Leuten, die ihn interviewen. Er ist einer von 17 Zeitzeugen, vorwiegend aus der DDR, von Oppositionellen, Autoren, Politikern, Künstlern und Sportlern, die von jungen Reportern der "Literatur Initiative Berlin" nach ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen in der DDR, nach ihren Eindrücken beim Mauerfall und ihren heutigen Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland befragt wurden.

9,95 *

Korrespondenten im Kalten Krieg

Artikel-Nr.: 978-3-86962-059-6

Lutz Mükke

Korrespondenten im Kalten Krieg

Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung

Vom Weltgeschehen und den großen Konflikten des Kalten Krieges berichteten DDR- und BRD-Korrespondenten häufig ganz gegensätzlich. Im heute wiedervereinigten Deutschland haben wir die spannende Situation, dass Auslandsreporter und Korrespondenten aus Ost und West über ihre Arbeit unter den Bedingungen des Kalten Krieges reflektieren können. Ein Teil deutsch-deutscher Geschichte, der kaum bekannt ist.

28,00 *
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