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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Mit vereinten Kräften

Artikel-Nr.: 978-3-8379-2319-3

Sibylle Plogstedt

Mit vereinten Kräften

Die Gleichstellungsarbeit der DGB-Frauen in Ost und West (1990-2010)

Die Geschichte des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) nach 1990 wurde entscheidend von der Wiedervereinigung geprägt: Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern strömten in die West-Gewerkschaften. Doch ihre Erwartung, der DGB könne etwas gegen die wachsende Arbeitslosigkeit unternehmen, wurde nicht erfüllt; als Folge ging ein Großteil des Zuwachses wieder verloren und die Gewerkschaften gerieten in eine Krise, die erst durch Fusionen zu Großgewerkschaften aufgelöst werden konnte.

Nachdem sich die Frauen in den Vorständen der DGB-Gewerkschaften anfänglich vor allem um die strukturellen Folgen der Wiedervereinigung kümmerten, standen später Themen wie Gleichstellung, Frauenquote, Frauen in die Aufsichtsräte, aber auch Kinderbetreuung und Mindestlohn im Mittelpunkt. Sibylle Plogstedt beleuchtet die Kämpfe der Gewerkschafterinnen anhand von Biografien, internen Protokollen und Interviews. Das Ergebnis ist eine spannende Sozialgeschichte der Frauen nach der Wiedervereinigung und des Anteils, den die Gewerkschafterinnen daran hatten.

19,90 *

Wie geht's, Deutschland? Populisten. Profiteure. Patrioten. Eine Bilanz der Einheit

Artikel-Nr.: 9783570009987

Populisten. Profiteure. Patrioten.

20 Jahre nach dem Mauerfall - Michael Jürgs über die Schieflage der Nation.

Nur 13 Prozent der Ostdeutschen sind zufrieden damit, wie sich ihr Leben nach dem Mauerfall verändert hat. 75 Prozent der Westdeutschen wollen nicht mehr für den teuren Aufbau Ost zahlen - so die neuesten Umfragen zur Lage der Nation. Entspricht das der Stimmung? Wie geht's, Deutschland? Auf der Suche nach Antworten hat sich der Autor auf die Reise durch Deutschland gemacht und die Menschen getroffen, die vor Ort, Ost wie West, selbstbewusst an die Zukunft glauben. Und ewig Gestrige, die ihrer Vergangenheit nachweinen. Er besuchte die vergessenen und unvergessenen Helden der unblutigen Revolution von 1989, stieß auf Geheimdokumente des SED-Regimes und sprach mit bekannten wie unbekannten Machern der deutschen Einheit. · Das deutsche Thema 2009: 20 Jahre deutsche Einheit · Hochkarätige Interviewpartner (u.a. Angela Merkel, Joachim Gauck, Egon Bahr, Gregor Gysi, Henning Voscherau, Matthias Platzek, Günther Jauch u.v.m.)

9,95 *

Solidarnosc – eine persönliche Geschichte

Artikel-Nr.: 978-3-89971-980-2

von Anna Walentynowicz

Solidarnosc – eine persönliche Geschichte Herausgegeben und bearbeitet von Tytus Jaskulowski

Berichte und Studien

Anna Walentynowicz war eine der Oppositionellen in Polen.

Ihre Entlassung aus der Gdansker Werft am 14. August 1980 war Auslöser jener Streiks, die zur Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc führten. Erstmals in die deutsche Sprache übersetzt und ediert, vermitteln Walentynowicz’ autobiographische Erinnerungen ein bisher unbekanntes Bild des volkspolnischen Alltags, der Opposition sowie des Kampfes der Solidarnosc um Demokratie und Menschenrechte.

19,90 *

Winter im Sommer Frühling im Herbst: Erinnerungen von Joachim Gauck

Artikel-Nr.: 9783570551493

Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs

Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied. Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.

14,99 *

Die längste Nacht, der größte Tag: Deutschland am 9. November 1989

Artikel-Nr.: 9783492053365

Die längste Nacht, der größte Tag: Deutschland am 9. November 1989 (Gebundene Ausgabe) von Kai Diekmann (Autor)
14,95 *

Vom Ostblock zur EU

Artikel-Nr.: 978-3-525-36960-9

Günther Heydemann, Karel Vodička (Hg.)

Vom Ostblock zur EU

Systemtransformationen 1990–2012 im Vergleich

Im vorliegenden Band analysieren und vergleichen Politikwissenschaftler und Zeithistoriker politische, ökonomische und gesellschaftliche Transformationsprozesse all jener ehemaligen Ostblockländer, die EU-Mitglieder wurden, einschließlich der ostdeutschen Bundesländer. Dieser komparative Ansatz hat sich als ausgesprochen ertragreich erwiesen. Für den postkommunistischen EU-Raum sind strukturelle Gemeinsamkeiten und analoge Entwicklungstrends kennzeichnend, die ihn sowohl von den etablierten Demokratien in der EU als auch von den übrigen Ländern des ehemaligen Ostblocks, die nicht EU-Mitglieder sind, markant unterscheiden. Aus den einzelnen Länderbeiträgen wie auch aus der vergleichenden Gesamtanalyse wird deutlich, welchen Konsolidierungsstand Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im postkommunistischen EU-Raum inzwischen erreicht haben, welche Defizite weiter bestehen und welche Entwicklungstrends zu erwarten sind.

(Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 049)

70,00 *

Die Montagsangst von Caritas Führer

Artikel-Nr.: 978-3-54861-093-1

Caritas Führer

Die Montagsangst

Ergreifend und genau in einer kunstvoll arrangierten Szenenfolge erzählt Caritas Führer von einer mächtigen Unterdrückungsmaschine und wie man sie, wenn auch nicht unbeschädigt, übersteht. Eine eindrucksvolle Erzählung, die in der Tradition deutscher Schulgeschichten, von Hesses -Unterm Rad- bis zu Anderschs -Vater eines Mörders-, steht. Über den Autor Caritas Führer, geboren 1957, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Annaberg-Buchholz. Die freischaffende Schriftstellerin hat zunächst eine Ausbildung zur Porzellangestalterin in Meißen absolviert. In den 80er Jahren studierte sie am Johannes R. Becher-Institut für Literatur und war anschließend als Dozentin an der Kirchlich-theologischen Fachschule tätig.

9,99 *

Treffpunkt '89

Artikel-Nr.: 978-3-86525-444-3

Marko Martin

Treffpunkt '89

Von der Gegenwart einer Epochenzäsur

„Wer das Jahr 1989 erlebt hat, hat nicht das moralische Recht, Pessimist zu sein“. David Warszawski

Schnurrt unsere Erinnerung an das Revolutionsjahr 1989 tatsächlich auf die bis zum Überdruss gezeigten Fernsehbilder zusammen? Für Marko Martin – Schriftsteller, Essayist und Reisender aus Passion – ist jenes Jahr ungleich mehr. Im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer aus der DDR ausgereist, erinnert er nun ein Vierteljahrhundert später nicht etwa an das sattsam Bekannte, sondern an die Vorgeschichte der Umwälzung ebenso wie an ihre heutigen Spuren im Gesicht der Welt.

Sein Augenmerk liegt dabei auf den antitotalitären Vordenkern wie etwa Manès Sperber, Arthur Koestler, Vaclav Havel und Albert Camus. Wichtige intellektuelle Protagonisten lernte er noch persönlich kennen: Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Melvin Lasky, Ralph Giordano, Czeslaw Milosz, Tomas Venclova, André Glucksmann, Milo Dor oder Francois Fejtö, dazu emigrierte Dissidenten zwischen Toronto, Lissabon und Hongkong.

"1989" wird in dieser Sammlung von Essays, Reportagen und Porträts als bis heute fortwirkende Zeit-Zäsur sichtbar, die sich nicht allein auf den Berliner Mauerfall reduzieren lässt. Denn selbst über Mitteleuropa geht diese Jahrhundertgeschichte hinaus, erinnert jenes Jahr doch auch an die blutige Niederschlagung der Pekinger Studentenproteste und an das erste Aufbegehren der Zivilgesellschaft in Birma.

22,80 *

Der Klang der Familie

Artikel-Nr.: 978-3-518-46548-6

Felix Denk / Sven von Thülen

Der Klang der Familie

Berlin, Techno und die Wende

Nach dem Sturz der Mauer stehen überall in Berlin ungenutzte Flächen und Gebäude bereit, mit neuem Leben gefüllt zu werden. Die Besitzverhältnisse sind ungeklärt, und so erobert die Szene aus beiden Teilen der Stadt die neuen Freiräume. Clubs, Galerien, Ateliers und Studios entstehen – oft nur für wenige Wochen. Bald schon ist Berlin Epizentrum einer neuen Kultur, lockt mit Clubs wie dem Tresor und dem E-Werk Tausende Anhänger aus aller Welt an. Sie tanzen in Gasmaske oder Schweißerbrille die Nacht hindurch zum Presslufthammersound bisher unbekannter DJs aus Detroit. Unter ihnen auch Schriftsteller, Künstler, Fotografen und Designer.

Mit 180 BPM breitete sich in Berlin kurz nach der Wende die Jugendkultur aus, die Ost und West vereinte: Techno. DJs, Clubmacher, Musikproduzenten, Türsteher und Szenegestalten, Menschen aus der Mitte der Bewegung und von ihren Rändern, sie alle kommen in Klang der Familie zu Wort und lassen eine Zeit lebendig werden, in der alles möglich schien.

10,00 *

Das pure Leben - Fotografien aus der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-942473-91-0

Mathias Bertram (Hrsg.)

Das pure Leben - Fotografien aus der DDR

Die späten Jahre 1975-1990

Unter dem von Arno Fischer, dem Doyen der ostdeutschen Fotografie, stammenden Motto „Das pure Leben“ zieht Mathias Bertram in zwei aufeinander abgestimmten und doch selbständigen Bänden eine umfassende Bilanz des Ostdeutschen Fotorealismus.

Fern der Propaganda, die die offizielle Bildwelt der DDR beherrschte, zeigen die insgesamt 350 sorgfältig ausgewählten Aufnahmen von 60 namhaften Fotografen das Alltagsleben der Ostdeutschen nüchtern und ungeschönt, aber auch nicht ohne Heiterkeit. Sie belegen zugleich eindrucksvoll die hohe ästhetische Qualität der ostdeutschen Fotografie. 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution ist ein außergewöhnlicher „Bildroman“ entstanden, der mit geradezu epischer Breite vom „wahren Leben im falschen“ zwischen Erzgebirge und Ostsee erzählt.

Der erste Teil „Die frühen Jahre“ umfaßt die Zeit von 1945 bis 1975 und enthält u.a. Fotografien von Ursula Arnold, F. O. Bernstein, Thomas Billhardt, Christian Borchert, Dieter Demme, Arno Fischer, Erich Höhne, Harry Hardenberg, Bernd Heyden, Konrad Hoffmeister, Gerhard Kiesling, Karl-Heinz Mai, Roger Melis, Helga Paris, Richard Peter sen., Evelyn Richter, Erich Rinka, Roger und Renate Rössing, Ludwig Schirmer, Wolfgang G. Schröter, Erich Schutt, Uwe Steinberg, Horst Sturm, Norbert Vogel, Brigitte Voigt, Gerhard Weber und Katja Worch.

 

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