Drucken

Bildbände


Anzeige pro Seite
Sortieren nach
21 - 30 von 61 Ergebnissen

Genossen, wir müssen alles wissen! - DDR-Alltag im Spiegel der Stasi-Akten

Artikel-Nr.: 978-3-86732-200-3

Thomas Auerbach , Gudrun Weber

Genossen, wir müssen alles wissen! - DDR-Alltag im Spiegel der Stasi-Akten

Als DDR-Bürger im Dezember 1989 die Dienststellen der Stasi besetzten, ahnte niemand, dass sich in deren Archiven trotz massiver Vernichtung weit über hundert Regalkilometer Akten befanden. Die Dokumente geben Zeugnis von tausendfachem Verrat, von Unterdrückung, Ausbeutung und Betrug, vom ganzen Spektrum menschlicher Unzulänglichkeit, Bosheit, Tücke und Herzlosigkeit. Sie belegen aber auch, dass Menschen während vierzig Jahren Diktatur mindestens ebenso häufig dem Bösen widerstanden haben oder sogar dagegen aufbegehrten.

»Genossen, wir müssen alles wissen!«, hatte Minister Erich Mielke seinen Mitarbeitern einst befohlen. Und die erfüllten seinen Auftrag akribisch. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl zusammengefegter Aktenreste aus dem Stasi-Ministerium. Zahlreiche Berichte sind beklemmend, manche mögen erheiternd sein, vieles ist eigentlich banal, bei einigen Papieren glaubt man seinen Augen nicht zu trauen, anderes lässt das Blut in den Adern gefrieren. In der Summe entsteht aus der Prosa des verhassten Repressionsapparates ein lebendiges, die Wirklichkeit der DDR facettenreich spiegelndes Lesebuch.

19,80 *

Hoheneck - Das DDR-Frauenzuchthaus

Artikel-Nr.: 978-3-86408-162-0

Rengha Rodewill

Hoheneck - Das DDR-Frauenzuchthaus

Dokumentarische Erkundung in Fotos mit Zeitzeugenberichten und einem Vorwort von Katrin Göring-Eckardt

Der Ort ist bis heute Synonym für die Verfolgung politisch unliebsamer Frauen in der DDR. Es ist ein Ort des Schreckens. Hier wurde gefoltert, gab es Isolations- und Dunkelhaftzellen, war die DDR unterdrückend wie sonst kaum. Kein Wort vermag eine so tiefe Betroffenheit auszulösen wie der Anblick eines authentischen Ortes. Die Berliner Fotografin Rengha Rodewill folgt seit Jahren den Spuren politischer Häftlinge in der ehemaligen DDR, die wie auch in Hoheneck nach ihren Verhaftungen zu Nummern gemacht wurden. Rengha Rodewill möchte als Künstlerin und Fotografin mit dieser Fotodokumentation und den Erlebnisberichten

ehemaliger inhaftierter Frauen aus dem Gefängnis in Hoheneck zur Erinnerungskultur über diesen berüchtigten Ort beitragen, der wie kein anderer für die Willkür und das Misstrauen der DDR stand. Herausgekommen sind über 200 eindringliche Fotografien, die spürbar nah diesen Ort erkunden, der für Tausende Frauen in der DDR den Ausschluss vom Leben bedeutete.

Rengha Rodewill, geboren in Hagen/Westf. Lebt in Berlin, arbeitet als Malerin und Fotografin. Seit vielen Jahren ist die Kamera ihr Ausdrucksmittel. Rodewill denkt konzeptionell, in größeren Zusammenhängen und denkt über das Kamerabild hinaus. Begleitende Texte sind von Beginn an Teil ihrer fotografischen Recherche. Rengha Rodewills Bildsprache ist ein Miteinander von Bild, Konzept und Botschaft.

22,90 *

Bautzen- Gestern und heute

Artikel-Nr.: 978-3-95400-415-7

Carmen Schumann

Bautzen - Gestern und heute

Bautzen, die „Stadt der Türme“, präsentiert sich heute als architektonisches Kleinod. Besonders die nach der Wende umfangreich sanierte Altstadt mit ihren malerischen Gassen rund um den Petridom verleiht der Stadt an der Spree einen ganz eigenen Charme. In den Jahren bis 1989 war Bautzen jedoch geprägt von zunehmend verfallenden Häusern und Straßenzügen. So bröckelte von den Häusern im Gickelsberg der Putz und die Gebäude am Burglehn waren bereits zum Abriss vorgesehen.

Die Bautzener Journalistin Carmen Schumann zeigt in einzigartigen Bildern markante Punkte und Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt, die während der DDR-Zeit dem Verfall preisgegeben waren. Seltenen Ansichten aus den Jahren zwischen 1988 und 1994 stellt sie aktuelle Farbfotos gegenüber. Beim Vergleich der Aufnahmen von Häusern, Plätzen und Straßenzügen wird deutlich, wie viel wertvolle architektonische Substanz und Lebensqualität durch Sanierungen und Neubauten bewahrt werden konnte.

Kenntnisreich erläutert, eröffnen die Bildpaare Einblicke in die Entwicklung der Stadt. Dieser Bildband ist ein Muss für jeden an der jüngsten Bautzener Geschichte Interessierten.

19,99 *

Top Secret - Bilder aus den Archiven der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-7757-3620-6

Simon Menner

Top Secret - Bilder aus den Archiven der Staatssicherheit

Für den Geheimdienst der DDR arbeiteten fast 300.000 Menschen, pro Einwohner also weit mehr als etwa für die CIA oder den sowjetischen KGB. Knapp 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer hat Simon Menner in den Archiven der Staatssicherheit spektakuläre Aufnahmen gefunden, die die Arbeit der Überwachung dokumentieren. Ehemals geheime, hochoffizielle Fotografien zeigen Beamte und Angestellte, wie sie sich professionell verkleiden, falsche Bärte ankleben oder per Handzeichen verständigen. Ihr Anblick wirkt heute nahezu lächerlich, wenngleich dem Betrachter das Lachen im Hals stecken bleibt. Die Publikation darf als visuelle Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit und aktueller Fragen der Überwachung gelten – und ist dabei äußerst amüsant. Dass dem Künstler die Türen der Gegenseite, etwa des britischen Secret Service oder des deutschen Bundesnachrichtendienstes, verschlossen blieben, verleiht dem Thema Brisanz und eine absurde Note.

16,80 *

Ost-Berlin. Leben vor dem Mauerfall. Life before the Wall fell

Artikel-Nr.: 978-3-897-73732-7

Harald Hauswald / Lutz Rathenow

Ost-Berlin

Leben vor dem Mauerfall / Life before the Wall fell

»Ost-Berlin« ist mehr als nur ein Buch. Es ist eine Legende – so wie die Stadt, deren Namen es trägt und die mit der friedlichen Revolution in der DDR verschwand. Mitte der 1980er Jahre zeichneten zwei oppositionelle Künstler ein schonungslos ehrliches Porträt ihrer Stadt. In der DDR verboten, konnte ihre Publikation nur in Westdeutschland erscheinen. Nun haben der Fotograf Harald Hauswald und der Schriftsteller Lutz Rathenow ihr Werk, das längst Kultstatus genießt, erweitert und ihm einen packenden Essay von Ilko-Sascha Kowalczuk zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte vorangestellt.

»Ost-Berlin« is more than a book. It is a legend – like the city it was named for, a city that ceased to exist following the peaceful revolution in the GDR. In the mid-1980s, two dissident artists presented a brutally honest portrait of their city. Their publication was banned in the GDR and only available in West Germany. The book, which had long achieved cult status, has now been expanded by the photographer Harald Hauswald and the writer Lutz Rathenow. It also includes an absorbing essay by the historian Ilko-Sascha Kowalczuk describing its unusual history and impact.

14,95 *

East Side Gallery: Berliner Mauer Bilder Künstlerinitiative East Side Gallery e. V.

Artikel-Nr.: 9783865022608

Das offizielle Buch der Berliner Mauer-Bilder. Die längste Kunstgalerie der Welt. Ein Trabi, der durch die Mauer bricht, ein sozialistischer Bruderkuss wer kennt sie nicht, die Bilder, die um die Welt gingen und heute den längsten noch erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer prägen.

1989 nach dem Fall der Mauer und im Frühjahr 1990 gestalteten 118 Künstler aus 21  Ländern die Ostseite der Berliner Mauer mit Bildern ihrer Ideen und Empfindungen zum politischen Umbruch jener Zeit. So entstand zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke auf einer Länge von 1316 Metern ein unvergleichliches Kunstwerk: die East Side Gallery.

2009 wurden die Bilder von ihren Schöpfern restauriert. Zahlreiche Besucher aus aller Welt, insbesondere Jugendliche, kommen täglich, um dieses Symbol der Freiheit und der Wiedervereinigung eines Volkes sowie die Einzigartigkeit des Ortes zu erleben.

 

9,95 *

Die vergessenen Orte der Arbeit

Artikel-Nr.: 978-3-95462-023-4

Maix Mayer

Die vergessenen Orte der Arbeit

Der Fotograf und Filmemacher Maix Mayer hat sich auf die Suche nach den einstigen Orten der Arbeit begeben, an denen ein großer Teil des Lebens der Industriearbeiter der DDR stattfand. Diese führte ihn etwa in den VEB Zetti in Zeitz, die Sternburg-Brauerei in Lützschena oder nach Sonneberg in den VEB Stern-Radio sowie andere leer stehende Fabriken, Bürogebäude und Industrieanlagen. Dabei nahm er in den heutigen Ruinen jener Zeit all das auf, was vom ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat übrig geblieben ist von all den Hoffnungen, vom Leben, vom Frust und dem Bemühen Gefühle, die manchmal noch greifbar scheinen und doch längst vergangen sind. Jeder der fotografierten Orte wird mit einem Text von Filmemacher und Drehbuchautor Holger Jancke eingeleitet und vorgestellt.

24,95 *

Grenzziehungen - Grenzerfahrungen - Grenzüberschreitungen

Artikel-Nr.: 9783534244140

Rund 40 Jahre lang teilte die deutsch-deutsche Grenze Landschaften, Städte und Dörfer, zerschnitt Verkehrswege und trennte Familien; sie prägte nachhaltig das Leben von vielen Millionen Menschen und forderte nicht zuletzt zahlreiche Opfer. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August widmet sich eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover der deutschen Grenze und Teilung. Das reich bebilderte Begleitbuch zeigt diese traumatische Erfahrung der jüngeren Geschichte auf eindrucksvolle Weise.
24,90 *

BERLIN, Blicke: Ein Fotopreis schreibt subjektive Stadtgeschichte 1990 bis 2010

Artikel-Nr.: 9783863680152

Die Fotografen: Karin Azoubib, Peter Bajer, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Nathalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Wolfgang Ritter, Orit Siman-Tov, Arnd Weider, Janina WickEs gibt Fotos, die sich in das Gedächtnis einschreiben - gerade weil sie nicht versuchen, etwas zu repräsentieren. Sie zeigen das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit: in Bildern von Stadträumen, Menschen, Architekturen und Dingen. Solche Fotos sind in dem vorliegenden Fotobuch versammelt.

Aus Anlass eines seit 20 Jahren kontinuierlich ausgeschriebenen Fotopreises wurden sie von einer Fachjury ausgewählt. Die Foto-Künstlerinnen und Künstler haben die Themen selbst gewählt und sich intensiv über längere Zeit damit auseinandergesetzt. Diese preisgekrönten Serien eröffnen neue Blicke auf Berlin und bieten die Chance, subjektive, poetische, kritische und überraschende Wahrnehmungen zu machen.

 

Buchrückseite

Die Fotografen: Karin Azoubib, Peter Bajer, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Nathalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Wolfgang Ritter, Orit Siman-Tov, Arnd Weider, Janina Wick

 

16,80 *

Unterwegs in den Osten - Jáchym Topol , Karel Cudlín

Artikel-Nr.: 978-3-922895-21-3

»Die Fotos des Tschechen Karel Cudlín aus den den Ost-Diktaturen der achtziger Jahre erscheinen jetzt als Bildband. Zu sehen: Alltag, Melancholie und erstaunlich viel gute Laune.« (ZEIT MAGAZIN, Nr. 17, 2011)


"Unterwegs in den Osten", der zweite Band der Reihe starfruit publications, die aussergewöhnliche Formen der Zusammenarbeit zwischen zeitgenössischen Autoren und Künstlern präsentiert, ist eine Koproduktion des renommierten tschechischen Dokumentarfotografen Karel Cudlin und des Schriftstellers Jachym Topol, der 2010 mit dem bedeutendsten Literaturpreis Tschechiens, dem Jaroslav-Seifert-Preis, ausgezeichnet wurde. Roma beim Leichenschmaus; der Tag, als Gorbatschow in Prag war; die Pinkas-Synagoge: Cudlins Bilder zeigen zum einen Szenen aus der Zeit des »tiefen Sozialismus«, sie dokumentieren das Alltagsleben in der Tschechoslowakei der 1970er und 1980er Jahre, als diese noch Mitglied des Ostblocks war. Cudlin fotografiert nicht nur Bars und Stehimbisse, Maschinenfabriken oder Politveranstaltungen wie die Parade am 1. Mai es gelingt ihm auch, mit seiner Kamera an Orte vorzudringen, die damals vielen verschlossen waren, wie zum Beispiel das Prager Viertel i kov mit seinen dort lebenden Roma-Familien. Oktober 1989, Deutsche Botschaft in Prag; eine Hochzeit in der Ukraine; die verlassenen ölfelder von Baku; Steppenkinder auf ihrem alten russischen Motorrad: Nachdem sich Tschechien der westlichen Welt geöffnet hat, wandert der Blick des Fotografen weiter in den Osten. Der zweite Teil des Buches versammelt Cudlins Aufnahmen von Reisen nach Polen, Rumänien, Bergkarabach und Aserbeidschan, nach Weissrussland, Moldawien und in die Ukraine, zur Wolga oder in die Mongolei. Diese Bilder sprechen von der langjährigen Herrschaft des Kommunismus, von archaischen Landschaften, von Armut und Not, aber auch von Widerstand und Autonomie, von Kraft und gesellschaftlicher Veränderung, von Reservaten der Menschlichkeit. Jachym Topol ist in diesem Buch die »Stimme« des Fotografen seine ebenso präzisen wie poetischen Texte bringen die Bilder »zum Sprechen«: Topol erzählt die Geschichten hinter Cudlins Fotografien, erschliesst wichtige historische, politische und kulturelle Zusammenhänge und leitet den Leser auf den Pfaden der Sprache in eine Welt, die so vielleicht schon bald nicht mehr sichtbar sein wird.



Auf der Suche nach dem verlorenen Osten


Jáchym Topol/Karel Cudlín: "Unterwegs in den Osten", starfruit publications, Herausgeber: Manfred Rothenberger und Kathrin Mayer, Text: Jáchym Topol, Aus dem Tschechischen von Eva Profousova, Fotografien: Karel Cudlin, Gestaltung: Timo Reger

24,00 *
*

Preise inkl. MwSt.

21 - 30 von 61 Ergebnissen