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Grenze - Mauer & Mauerbau

Grenze - Mauer & Mauerbau


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Dieser Sammelband geht der Frage nach, wie die Menschen in beiden Teilen Berlins das Leben im Schatten der Mauer gemeistert haben. Gab es trotz der militärisch gesicherten Grenze Möglichkeiten sich zu besuchen? Auf welchen Wegen versuchten die Menschen von Ost-Berlin nach West-Berlin zu gelangen? Welche Straßen oder Zugverbindungen bestanden für West-Berliner, in die Bundesrepublik zu reisen? Und es wird aufgezeigt, dass die Hartnäckigkeit der Ausreisewilligen viel zum Fall der Mauer beigetragen hat.

5,00 *

Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze - Analysen & Dokumente

Artikel-Nr.: 9783861536802

Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze. Analysen und Dokumente  von Inge Bennewitz, Rainer Potratz

4. aktualisierte Auflage

Am 26. Mai 1952 beschloß der Ministerrat der DDR die 'Errichtung eines besonderen Regimes an der Demarkationslinie'. Die Grenze zu Westdeutschland sollte zu einer Sicherheiteszone und zu einer unüberwindbaren Barriere ausgebaut werden. Hierzu wurden binnen weniger Tagen alle Bewohner innerhalb eines neu geschaffenen fünf Kilometer tiefen Sperrgebietes überprüft. Die als politisch unzuverlässig Eingestuften wurden über Nacht in das Innere des Landes zwangsumgesiedelt.

Den Autoren ist es gelungen, anhand umfangreicher Archivstudien und Zeitzeugenbefragungen das gesamte Ausmaß der Aktionen anschaulich zu rekonstruieren und durch zahlreiche Materialien zu dokumentieren. In einem aktualisierten Schlußkapitel wird auf die Entwicklung seit 1989 eingegangen und über die unterschiedlichen Formen der Rehabilitierung und Entschädigung für das begangene Unrecht informiert.

Inge Bennewitz: Jahrgang 1941, 1960-64 Studium der Chemie und Mathematik in Potsdam, während des Studiums am 3. Oktober 1961 aus Dömitz/Elbe ausgesiedelt, danach zwei Jahre Lehrerin bei Rostock, später Studium der Chemie in Dresden und Berlin, bis 1984 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR, seit 1991 publizistisch tätig, vorrangig zum Thema Zwangsaussiedlungen und MfS.

Rainer Potratz: Jahrgang 1953, Studium der Geographie und Sozialwissenschaften in Berlin und Köln, anschließend Studium der Geschichtswissenschaften in Bochum, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gedenkstätte/Museum Sachsenhausen, zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Ausstellungen zur jüngsten deutschen Geschichte.

35,00 *

Endlich Rasen: Ein Abenteuerversuch auf dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen

Artikel-Nr.: 9783768832236

Henri Lesewitz, Redakteur beim Mountainbike-Magazin BIKE, ist in der DDR aufgewachsen. Schon in jungen Jahren als Radsporttalent entdeckt, gehörte er bald zu den Spitzenfahrern und trat gegen Erik Zabel und andere Profis an. Wegen Zweifeln an seiner politischen Zuverlässigkeit ließ man ihn von einem Tag auf den anderen fallen. Sein Vertrauen in die Staatsführung war damit dahin, seine Liebe zum Radsport erlitt jedoch keinen Schaden. Im Jahr 2009 bricht Lesewitz zu einer ungewöhnlichen Radreise auf: Mit seinem Mountainbike radelt er von Thüringen bis an die Lübecker Bucht immer entlang des ehemaligen Grenzstreifens. Endlich Rasen erzählt von den Abenteuern, die er dabei erlebt und den Menschen, denen er begegnet. Der spannende und ungemein witzige Reisebericht ist eine deutsch-deutsche Bestandsaufnahme der ganz besonderen Art. Ein klarer Blick für Realitäten, ungewöhnliche Perspektiven und ein herrlich schräger Humor diese Lektüre zum Thema Zwanzig Jahre Mauerfall ist an Eigenwilligkeit kaum zu toppen!
12,00 *

Tränenpalast: Eine Liebe im geteilten Deutschland von Norbert Sievers

Artikel-Nr.: 9783897748279

25 Jahre vor dem Mauerfall!

Es ist nur Zufall, dass Marie aus der DDR 1964 die Adresse eines Jungen aus Westdeutschland erhält. Ein erster Brief geht auf die Reise, viele weitere folgen: Das wird zum Schicksal für Norbert und Marie. Ostern 1970 treffen sie sich zum ersten Mal in Ostberlin und verlieben sich ineinander. Es wird die große Liebe und bald ist den beiden klar, dass sie zusammenleben wollen. Offenbar ein Wunschtraum, dem die politischen Verhältnisse schier unüberwindlich entgegenstehen. Dennoch, es muss einen Weg geben! Während zahlreicher Treffen reift der Plan zu Maries Flucht aus der DDR. Hat ihre Liebe eine Chance? Die Liebe des Mädchens aus der DDR und des Jungen aus der BRD? Ein anrührendes und ein aufregendes Buch, das Dokument eines Zeitzeugen.

14,90 *

Spurensuche im Mauerland: Ein Grenzbetrieb am Berliner Flutgraben (Sondereinband) von Christine Bre

Artikel-Nr.: 9783897736221

Spurensuche im Mauerland: Ein Grenzbetrieb am Berliner Flutgraben

von Christine Brecht, Elke Kimmel , Svenja Moor


Das Buch erkundet einen ungewöhnlichen Mauerort und seine Geschichte: ein ehemaliges Werkstattgebäude am Flut-
graben in Berlin-Treptow, zu DDR-Zeiten Teil einer volkseigenen Reparaturwerkstatt für Omnibusse und LKWs, die
durch den Mauerbau zum Grenzbetrieb wurde. Anhand von Archivdokumenten und Zeitzeugenberichten gehen die
Autorinnen den Spuren nach, die das Grenzregime an diesem Ort hinterlassen hat. Sie schildern wie Betrieb und Gebäude
gen Westen abgeschottet und überwacht wurden und den noch manche Flucht gelang. Auch die Umbrüche, die fried-
liche Revolution und Mauerfall auslösten, kommen in den Blick. Zahlreiche historische Fotos und Abbildungen runden
die Darstellung ab. So entsteht ein vielschichtiges Bild von den Verhältnissen im Ost-Berliner Hinterland der Mauer, das
28 Jahre lang für die meisten Menschen unzugänglich war.

Elke Kimmel, geb. 1966, studierte Neuere Geschichte und Filmwissenschaften in Berlin, promovierte 1999 über antisemitische Propaganda im Ersten Weltkrieg und arbeitet seit 2001 als freie Autorin in Berlin.

Ronald Oesterreich, geb. 1966, arbeitete nach der Ausbildung zum Buchhersteller im Verlagswesen, bevor er in Berlin Geschichte und Germanistik studierte und seitdem als Lektor und Autor tätig ist.

4,99 *
12,00 €

Berliner Mauer von Martin Jander

Artikel-Nr.: 9783937123776

Ein Symbol Berlins ist nach wie vor die Mauer, auch wenn heute nur noch wenige Orte an sie erinnern. Entlang der in den Boden eingelassenen Kupfer- oder Steinbänder, die den Verlauf des ehemaligen Grenzstreifens markieren findet man noch einige Mauerreste, Gedenktafeln und Ausstellungen. Zwölf dieser Orte in Berlins Zentrum vom Mauerpark bis zur East Side Gallery sind im Band 89 der Neuen Architekturführer beschrieben.

Text: Martin Jander Fotos: Florian Bolk

3,00 *
Text:  Borgelt & Jost
Fotos:  Hampel, Bolk u.a.

Grenzbrigade Küste

Artikel-Nr.: 978-3-86933-182-9

Peter Joachim Lapp

Grenzbrigade Küste

DDR-Grenzsicherung zur See

Bis zum 13. August 1961 spielte die see- und landseitige Grenzsicherung der DDR-Küste keine besondere Rolle, da die meisten „Republikflüchtigen“ den Weg über die bis dahin offenen Sektorengrenzen in Berlin wählten. Mit dem Bau der Mauer und der Verminung der innerdeutschen Grenze änderte sich das und an der 400 km langen „nassen Grenze“ der DDR setzte eine „Grenzverletzerbewegung“ ein. Tausende versuchten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten bis 1989 über die Ostsee in den Westen zu gelangen. Die Partei- und Staatsführung von SED und DDR bemühte sich, diesem „Druck auf die Grenze“ durch den Einsatz ihrer Sicherheitskräfte zu begegnen. Dazu gehörte die „Grenzbrigade Küste“ (GBK), ein Verband, der seit Ende 1961 der Volksmarine (VM) operativ unterstellt war. Diese Truppe von rund 2.500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen sah sich allerdings kaum mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet, um ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Haushalt war auf Kante genäht.

22,80 *
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