„Das Schlimmste aber war der Judenstern“


„Das Schlimmste aber war der Judenstern“

Artikel-Nr.: 978-3-95510-043-8
22,99

Preis inkl. MwSt.



Helen Waldstein Wilkes

„Das Schlimmste aber war der Judenstern“

Das Schicksal meiner Familie

Prag, 15. März 1939: Deutsche Truppen marschieren in die Tschechoslowakei ein, Hitler steht auf der Prager Burg. Am selben Tag, buchstäblich in letzter Sekunde, bekommen Helens Eltern Edmund und Gretl den entscheidenden Stempel in ihr Ausreisevisum gedrückt: "Genehmigt!". Beginn einer Odyssee, die die junge jüdische Familie nach Kanada verschlägt. In Europa herrscht Krieg. In den Briefen aus der Heimat erfahren sie vom Schicksal ihrer Verwandten. Die Briefe werden weniger. Bald kommt keiner mehr. Helens Eltern beginnen zu schweigen. Jahre später entdeckt Helen Waldstein Wilkes die Briefe in einer zerschlissenen Pappschachtel. Verzweifelte Briefe. Sie liest, findet Fotos. Sie entdeckt eine verschwundene Welt. Und macht sich schließlich mit vielen Fragen und großer Hoffnung im Gepäck auf den Weg nach Europa.

"Weiß auf wessen Schulter du stehst, damit du die Fehler der Vergangenheit vermeiden kannst – ich hatte keine Idee, auf wessen Schultern ich stand. Ich wusste gar nichts von meiner Vergangenheit, von meiner Familie." Helen Waldstein Wilkes erzählt ihre Geschichte.

Helen Waldstein Wilkes, geboren in Strobnitz/Horni Stropnice. Im April 1939 ging die Familie von Prag über Antwerpen ins kanadische Exil. Sie hat in Romanistik promoviert und über 30 Jahre an Universitäten in Kanada und den USA gelehrt. Ihre Forschungsinteressen bezogen sich auf interkulturelle Kommunikation, Spracherwerb und Fragen der Neurolinguistik. In ihrem Ruhestand, den sie in Vancouver verbringt, erforscht sie ihr eigenes kulturelles Erbe und dessen Bedeutung.

Zu diesem Produkt empfehlen wir

Lenas Tagebuch
9,99 *
*

Preise inkl. MwSt.


Auch diese Kategorien durchsuchen: Ausreise, Flucht, Vertreibung & Versöhnung, Haft & Verfolgung, Nationalsozialismus