Drucken

Kommunikations-und Medienwissenschaften

Kommunikations-und Medienwissenschaften


Anzeige pro Seite
Sortieren nach
1 - 10 von 19 Ergebnissen
Artikel-Nr.: 9783865835581

Schlager im DDR-Fernsehen

Eine Analyse der non-fiktionalen Unterhaltungssendungen Schlager aus Berlin, Schlager einer kleinen Stadt und Schlager einer großen Stadt von Alexandra Pfeil-Schneider 

Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die nacheinander ausgestrahlten non-fiktionalen Unterhaltungssendereihen "Schlager aus Berlin", "Schlager einer kleinen Stadt" und "Schlager einer großen Stadt". Die drei analysierten Sendereihen versuchten von 1961 bis 1971 Fernsehpublizistik und musikalische Fernsehunterhaltung zu vereinen. Sie waren Marksteine der ersten 20 Jahre der DDR-Fernsehgeschichte, die später in stark veränderter Form im Rahmen der Volksmusiksendungen fortgesetzt wurden. Im ersten Teil werden grundlegende Definitionen und historische Einordnungen vorgenommen. Hinzu kommt ein genauer Überblick über die Höhepunkte unterhaltender Musiksendungen. Grundlage hierfür bietet das Zeitphasenmodell von Peter Hoff. Im zweiten Teil werden die Besonderheiten des Begriffes Schlager und der Moderation Heinz-Florian Oertels bzw. der Moderation im DDR-Fernsehen im Allgemeinen herausgearbeitet. Es folgt die Interpretation der drei Sendereihen. Diese werden jeweils in den historischen Kontext gestellt, beschrieben, analysiert und mit Hilfe von Grafiken zusammengefasst. Im Anhang findet der Leser eine Auflistung von Produktionsdaten der Sendungen.

22,00 *
Artikel-Nr.: 9783865834966

Der Breitensport im DDR-Fernsehen: Seine prinzipielle Berücksichtigung in der Sportberichterstattung und die Leipziger Turn- und Sportfeste als Fernsehhöhepunkte der Breitensportbewegung 

Lutz Warnicke, Nadine Baethke, Juliane Wagnitz 

Die bisherigen Untersuchungen des Forschungsprojekts Sportfernsehen. Die Entwicklung eines Programmschwerpunktes im DDR-Fernsehen konnten den Programmmachern trotz der ideologischen Verpflichtungen des DDR-Fernsehens unter dem Führungsanspruch der kommunistischen Partei- und Staatsführung eine vorwiegend sachliche Art der Berichterstattung vom aktuellen nationalen oder internationalen (Leistungs)Sportgeschehen bescheinigen. Dennoch gibt es immer wieder Kommentare, die dem DDR-Sportfernsehen eine massive ideologische Beeinflussung unterstellen, welche sich in den Sportsendungen deutlich widergespiegelt habe. Eine Möglichkeit wäre, dass sich diese politischen Überformungen des Sports im DDR-Fernsehen auf dem bislang noch wenig beachteten Gebiet der Sportpublizistik finden lassen. Dieser Programmbereich hatte sich inhaltlich in erster Linie mit dem Breiten- und Volkssport auseinanderzusetzen, um über diese volksnahe Ebene Wesen und Funktion des sozialistischen Sports zu thematisieren. Mit diesem Band wird nunmehr versucht, diesen Programmbereich der Sportberichterstattung verstärkt in die Programmgeschichtsforschung mit aufzunehmen und seiner Repräsentation im Fernsehen einer komplexen Analyse zu unterziehen.

24,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86583-398-3

Schallplattenunterhalter und Diskothek in der DDR Analyse und Modellierung einer spezifischen Unterhaltungsform

Analyse und Modellierung einer spezifischen UnterhaltungsformDiskotheken entstanden in der DDR am Ende der 60er Jahre nicht wie in anderen Ländern aus privatwirtschaftlicher Initiative als Regulativ eines nachgefragten Angebotes, sondern unter einengenden staatlichen Vorstellungen, Vorgaben und Kontrollen, zugleich aber auch unter staatlicher Protektion, Integration und Förderung. Der Band geht der dynamischen Diskothekenentwicklung nach, rekonstruiert entstandene Strukturen, Gesetzlichkeiten und inhaltliche normative Vorstellungen und diskutiert das umfängliche Ausbildungs- und Prüfungssystem für die Amateure. Probleme für Musik und Technik, die sich aus den bekannten wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten ergaben, werden im Kontext Diskothek thematisiert.
Denn trotz der von offizieller Seite konstatierten Probleme fehlender „sozialistischer Tanzmusik“, schwer zu beschaffender und ungenügender Unterhaltungselektronik, unbefriedigender Diskjockey-Qualität an der Basis sowie unzureichender Räumlichkeiten und Gastronomie, die sich auch in veröffentlichten Leserbriefen wiederfinden, erfreute sich die Diskothek in der DDR seitens des Publikums einer überaus großen Beliebtheit und Resonanz. In einer theoretischen Auseinandersetzung wurde der mediale Gehalt der Diskothek diskutiert und die relevanten Faktoren in ein medienwissenschaftlich verankertes Dispositivkonzept integriert.

49,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86583-348-8

von Sebasitan Pfau

Fernsehserien entsprechen durch ihr periodisches Auftreten nicht nur der strukturierten Form des Massenmediums Fernsehen, sondern sie eignen sich auch besonders gut, um in den ebenfalls durchstrukturierten Alltag der Fernsehzuschauer integriert zu werden. Dieses Genre spielt in der Programmgeschichte vor allem deshalb eine herausragende Rolle, weil es jenseits von nonfiktionalen, informierenden Programmangeboten auf unterhaltende Art und Weise Leitbilder transportieren kann. Im Unterschied zu vordergründiger Propaganda werden Serien vom Rezipienten nicht als von oben oktroyiert, sondern als angenehm und kurzweilig empfunden. Zudem werden sie nicht im gleichen Ausmaß wie nonfiktionale Sendeformen an der Realität gemessen. Somit sind sie weniger mit den Anforderungen an Authentizität konfrontiert und können so vielfältige Formen und Bearbeitungen des Alltags der Rezipienten aufgreifen, ohne per se dem Ideologieverdacht zu unterliegen.
Sebastian Pfau widmet sich in seiner Studie der Aufarbeitung der Entwicklungsgeschichte von Familienserien im Programm des DDR-Fernsehens und nimmt dabei eine deskriptive Analyse der thematischen, dramaturgischen, qualitativen und quantitativen Entwicklungstendenzen vor.

24,00 *
Artikel-Nr.: 9783865833471

Propaganda für Kleinbürger: Heitere Dramatik im DDR-Fernsehen von Steffi Schültzke

Das DDR-Fernsehen war zwar staatsgelenkt und parteikonform, aber nicht immer schaltete der DDR-Bürger seinen Sender ab. Heitere Fernsehfilme und Bühnenschwänke waren große Publikumsmagneten. Sie zeichneten das liebenswürdige Bild einer kleinbürgerlichen DDR-Gemeinschaft. Leichte Unterhaltung wurde über Jahrzehnte von den Zuschauern heiß ersehnt, vielfach gesehen und zuletzt doch verlassen. War das Propaganda oder nur politiklose Ablenkung?
Dieser heiteren Dramatik im DDR-Fernsehen widmet sich die Arbeit von Steffi Schültzke. Sie fragt nach der Entwicklung dieses Fernsehgenres im Wechselspiel von verordnetem Frohsinn und dem Eigensinn eines unterhaltungswilligen Publikums. Neben einer Programmgeschichte zeichnet die Arbeit wichtige funktionale Veränderungen der Unterhaltung im DDR-System nach. Sie zeigt anhand ausgewählter Analysen, wann die heitere Dramatik im Sinne eines Propagandainstrumentes funktionierte und wann nicht.


Das DDR-Fernsehen war zwar staatsgelenkt und parteikonform, aber nicht immer schaltete der DDR-Bürger seinen Sender ab. Heitere Fernsehfilme und Bühnenschwänke waren große Publikumsmagneten. Sie zeichneten das liebenswürdige Bild einer kleinbürgerlichen DDR-Gemeinschaft. Leichte Unterhaltung wurde über Jahrzehnte von den Zuschauern heiß ersehnt, vielfach gesehen und zuletzt doch verlassen. War das Propaganda oder nur politiklose Ablenkung? Dieser heiteren Dramatik im DDR-Fernsehen widmet sich die Arbeit von Steffi Schültzke. Sie fragt nach der Entwicklung dieses Fernsehgenres im Wechselspiel von verordnetem Frohsinn und dem Eigensinn eines unterhaltungswilligen Publikums. Neben einer Programmgeschichte zeichnet die Arbeit wichtige funktionale Veränderungen der Unterhaltung im DDR-System nach. Sie zeigt anhand ausgewählter Analysen, wann die heitere Dramatik im Sinne eines Propagandainstrumentes funktionierte und wann nicht.

32,00 *
Artikel-Nr.: 9783865832955

von Ulrike Schwab

Die Aufbereitung und Darstellung von Geschichte in Form von Spielhandlungen war im DDR-Fernsehen bereits in den 1960er Jahren fester Bestandteil der Programmgestaltung. Den zentralen Impuls für die Produktion fiktionaler Geschichtssendungen gab das offizielle politische Denken, das gleichermaßen historisch und visionär ausgerichtet war. Ziel des vorliegenden Buches ist es, den Zusammenhang zwischen gegenwartspolitischer Bedingungslage der Produktion und der fiktionalen Geschichtsdarstellung aufzuzeigen: durch Analyse eines 'historischen Mehrteilers', Dokumentation der Sendungen und ihrer Themen sowie Quellen aus dem Produktionskontext.
Der vorliegende Band ergänzt den Band 28 der Reihe (Fiktionale Geschichtssendungen im DDR-Fernsehen. Einblicke in ein Forschungsgebiet), der den Programmtypus anhand von Fallbeispielen vorstellt und veranschaulicht.

24,50 *
Artikel-Nr.: 9783865832429

"Audiovisuelle Literatur": Datenbank der Adaptionen epischer und dramatischer Vorlagen im DDR-Fernsehen von Thomas Beutelschmidt

Vom Sendebeginn des DFF bis zur Deutschen Wiedervereinigung

Die hier als CD-Rom-Version vorgelegte Datenbank Audiovisuelle Literatur erfasst die von 1953 bis 1991 nachweislich entstandenen Literaturadaptationen des DDR-Fernsehens. Die detaillierte Zusammenstellung ermöglicht einen Gesamtüberblick über alle fiktionalen bzw. szenischen Programmformen, denen epische oder dramatische Textvorlagen zugrunde liegen.

Sie verweist sowohl auf Traditionen des literarischen Erbes und Texte der Gegenwart als auch auf eine breite Palette namhafter Autoren des In- und Auslandes. Zudem machen die fernseh- und literaturrelevanten Daten die vielfältigen Verflechtungen der kulturellen Felder Literatur und Fernsehen sichtbar und dokumentieren das umfangreiche Leistungsspektrum der ostdeutschen Fernsehdramatik.

Die CD bietet sich als Arbeitsinstrument für Historiker, Medien- und Literaturwissenschaftler, für Redakteure und Journalisten sowie für Fernsehzuschauer und Leser an: Je nach Erkenntnis- oder Auswertungsinteresse lassen sich individuelle Suchprofile eingeben und gezielt detaillierte Informationen abfragen oder in der Kombination mehrerer Kategorien verschiedene Übersichten und eigene Statistiken erstellen.

17,00 *
Artikel-Nr.: 9783865831996
Geschichte im Fernsehen ist für uns heute ein interessantes, publizistisch wie wissenschaftlich ebenso umstrittenes Thema, weil wir uns bewusst geworden sind, dass das Fernsehen unsere Vorstellungen gerade von der Zeitgeschichte geprägt hat und die zunehmende Fiktionalisierung des 'Geschichtsfernsehens' die Frage nach der Authentizität solcher Sendungen aufwirft. Das Fernsehen in der DDR strahlte bereits in den frühen 60er Jahren fiktionale Geschichtssendungen aus und die Abteilung Fernsehdramatik entwickelte im Laufe des Jahrzehnts den 'historischen Mehrteiler'. Der vorliegende MAZ-Band informiert über die Entstehungshintergründe der fiktionalen Geschichtsdarstellung im DDR-Fernsehen und stellt bedeutende Produktionen vor. Die in diesem versammelten Beiträge sind Forschungsergebnisse des Teilprojekts „Fiktionale Geschichtssendungen“ im Verbund der DFG-geförderten Forschergruppe „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“.
27,50 *
Artikel-Nr.: 9783865832085
Mit seiner Entwicklung zum Massenmedium Ende der 1950er Jahre gelangte das Fernsehen der DDR zunehmend in das Blickfeld der politischen Staats- und Parteiführung. Seit dem offiziellen Programmstart im Jahr 1956 setzte sich die dynamische Aufbauphase des Fernsehens bis zu einer Phase der Konsolidierung fort: Das Sendevolumen stieg kontinuierlich an, ab 1957 sendete das DDR-Fernsehen täglich und differenzierte sein Angebot deutlich aus. In dem Zeitraum zwischen 1958 und 1963, der u.a. durch die Bitterfelder Konferenz 1959 und den Mauerbau 1961 geprägt war, etablierte sich eine feste Programmstruktur, in der filmische Formen und Informationssendungen dominierten. Dabei geriet das DDR-Fernsehen zunehmend in ein Spannungsfeld zwischen ideologischem Auftrag, Zuschauererwartungen und fernsehimmanenten Möglichkeiten und Bedingungen. Dieser MAZ-Band untersucht, wie sich das DDR-Fernsehen in seiner Aufbauphase in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren entwickelt und verändert hat. Dabei werden das Gesamtprogramm und seine Rahmenbedigungen sowie die Entwicklungen einzelner Programmgattungen in den Blick genommen - auf der Suche nach Anfängen und Fortsetzungen im Sportprogramm, in den Familienserien, im Dokumentarfilm und in anderen Formen.

Dr. Susanne Vollberg studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft an der Universität-GH-Siegen. Sie promovierte 1997.

36,00 *
Artikel-Nr.: 9783865830937

Unterhaltung oder Die Befreiung der gefesselten Produktivkraft Vergnügen

Aspekte einer "aufklärerischen" Gesellschafts- und Unterhaltungskonzeption bei Brecht, Adorno und Gramsci sowie ihre Anwendung an einem Beispiel des DDR-Fernsehens Peter Hoff wandte sich mit dem vorliegenden Essay der aufklärerischen Linie der marxistischen Traditionen in der Unterhaltung zu.

Im Zentrum der Betrachtungen stehen vor allem die Auffassungen von Bertolt Brecht, Hanns Eisler und Manfred Wekwerth.

Peter Hoff wandte sich mit dem vorliegenden Essay der aufklärerischen Linie der marxistischen Traditionen in der Unterhaltung zu. Im Zentrum der Betrachtungen stehen vor allem die Auffassungen von Bertolt Brecht, Hanns Eisler und Manfred Wekwerth.

17,50 *
*

Preise inkl. MwSt.

1 - 10 von 19 Ergebnissen