
Landesverteidigung und Militarisierung Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker 1 |
49,90 €
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Die geheime Militär- und Sicherheitspolitik der DDR in der Ära Honecker gehört zu den wenig erforschten Themen der jüngsten deutschen Geschichte. War die DDR eine »Friedensmacht«? Wie souverän war der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates Erich Honecker im Schatten Moskaus? Erstmals wird hier die DDR-Militärpolitik vor dem Hintergrund der internationalen Sicherheitspolitik und der Krisen von 1971 bis 1989 dargestellt. Die Organisationsgeschichte und die Entwicklung der Militär- und Sicherheitspolitik zwischen dem nach außen gerichteten Ziel der Landesverteidigung und den nach innen zielenden Bestrebungen der Militarisierung der DDR-Gesellschaft stehen im Mittelpunkt. |
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| Artikel-Nr.: 9783861536253 |
29,90 €
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Dienst an der Mauer Der Alltag der Grenztruppen rund um Berlin Die Berliner Mauer und ihre Bewacher, die Grenztruppen der DDR, bildeten eine eigene, abgeschottete Lebenswelt. Diejenigen, die den Freiheitsdrang der DDR-Bürger unterbinden sollten, wurden bewusst ausgewählt und waren dennoch unter ständiger Kontrolle. Die Betrachtung eines konkreten Grenzregiments (GR 33 in Berlin-Treptow) erlaubt einen Einblick in den Alltag des Grenzdienstes, in eine Realität zwischen Macht und Ohnmacht, Zwang und politischer Überzeugung, Freiheitsdrang und Tod. Es geht dabei um die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit ebenso wie um die Motive der Grenzsoldaten und -offiziere für ihren Dienst. Behandelt wird auch das besondere Ausbildungsprogramm der Grenztruppen, die gezielt auf die Eroberung West-Berlins vorbereitet wurden. Hierbei konnte ein spezielles Häuserkampfobjekt auf einem Truppenübungsplatz der NVA außerhalb Berlins genutzt werden. Durch die Bewaffnung mit Granatwerfern und Artillerie entwickelten sich Grenztruppen insgeheim zu einer vierten Waffengattung neben den Land-, Luft- und Seestreitkräften, was in dieser Ausführlichkeit erstmals dargestellt wird. Es geht dabei um die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit ebenso wie um die Motive der Grenzsoldaten und -offiziere für ihren Dienst. Behandelt wird auch das besondere Ausbildungsprogramm der Grenztruppen, die gezielt auf die Eroberung West-Berlins vorbereitet wurden. Hierbei konnte ein spezielles Häuserkampfobjekt auf einem Truppenübungsplatz der NVA außerhalb Berlins genutzt werden. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-86153-638-3 |
39,90 €
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Rüdiger Wenzke Ab nach Schwedt! Die Geschichte des DDR-Militärstrafvollzugs »Ab nach Schwedt!« war eine Drohung, die Angst und Schrecken unter den Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) auslöste. Der Name der kleinen Stadt an der Oder wurde ab 1968 zum Synonym für das einzige Militärgefängnis der DDR. 1982 entstand daraus die berüchtigte Disziplinareinheit der NVA. Erstmals liegt nun eine Arbeit vor, die die Geschichte des »Armeeknastes« anhand neuester Forschungsergebnisse wissenschaftlich darstellt. Der Autor beschreibt die Organisation des militärischen Strafvollzugs und gibt einen Einblick in den Alltag der Gefangenen. Ein umfangreicher Dokumentenanhang und ein Bildteil komplettieren die Studie.
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| Artikel-Nr.: 9783861536161 |
19,90 €
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von Heidrun Hannusch
Herbst 1941. In London geht die Angst vor einer Invasion der Deutschen um. Schriftsteller wie Stefan Zweig und Virginia Woolf sind bereits geflohen oder haben den Freitod gewählt. Am 11. Oktober beschließen auch die jüdischen Flüchtlinge Irene Coffee und ihre Mutter Margarete Brann, gemeinsam aus dem Leben zu gehen. Die 30-jährige Tochter überlebt den Selbstmordpakt und wird aufgrund eines absurden Gesetzes, das in abgeschwächter Form noch heute existiert, zum Tode verurteilt. Heidrun Hannusch erzählt einfühlsam dieses hoch spannende Kapitel Zeitgeschichte und zeigt, dass es manchmal nur einige wenige, scheinbar belanglose Umstände sind, die über Glück oder Unglück, Leben oder Tod entscheiden. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-86153-617-8 |
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Der Feind steht im Osten Hitlers geheime Pläne für einen Krieg gegen die Sowjetunion im Jahr 1939 Hitlers Krieg im Osten Das »Unternehmen Barbarossa«, der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, gilt in der Geschichtsschreibung als die letzte Phase von Hitlers Stufenplan zur Eroberung von »Lebensraum im Osten«. Der renommierte Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller bestreitet in seinem neuesten Buch diese Sichtweise. Auf Grundlage von bislang weithin unbeachteten Quellen kann er zeigen, dass Hitler sich seit seinem Machtantritt 1933 immer wieder mit der Möglichkeit eines baldigen Interventionskriegs gegen die UdSSR beschäftigt hat. Dafür setzten er und die Wehrmacht zunächst auf Verhandlungen mit Polen und zogen auch früh eine Allianz mit Japan in Erwägung. Noch im September 1939, nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, war ein unmittelbarer militärischer Zusammenprall mit der Roten Armee möglich. Die Wehrmacht scheute ihn nicht. Der Blick auf die Vorgeschichte zeigt: Es gab weder einen festgelegten Stufenplan für die Ostexpansion, noch war das »Unternehmen Barbarossa« ein Präventivkrieg, wie manche Publizisten meinen.
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| Artikel-Nr.: 978-3-86153-624-6 |
34,90 €
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Denkmalpflege für die Berliner Mauer
Die Konservierung eines unbequemen Bauwerks
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| Artikel-Nr.: 9783861536512 |
19,90 €
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Vorgeschichte und Folgen einer Kunstaktion an der Berliner Mauer Mehrere Jugendliche, die 1980 in Weimar aufbegehren und von denen einige inhaftiert werden, gelangen schließlich nach West-Berlin. Dort stören sie sich an dem Umgang mit der Mauer, die nur noch als dekorativer Raumteiler betrachtet wird, deren brutale Funktion aber kaum noch jemand wahrnimmt. Im November 1986 ziehen sie demonstrativ einen weißen Strich an die Grenzmauer. Am zweiten Tag dieser Aktion von Kunst und Protest überraschen DDR-Grenzer zwei der Protagonisten. Da auch die Westseite der Mauer zum DDR-Territorium gehört, verhaften sie einen der Akteure und bringen ihn in den Osten. Er landet im Stasi-Gefängnis in Bautzen. Zeitzeugeninterviews, informative Essays und bisher unveröffentlichte Fotos geben Einblick in die Hintergründe dieser Aktion und das besondere Milieu der Subkultur der achtziger Jahre in Ost und West. Parallel zum Buch wird es eine Wanderausstellung geben.
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| Artikel-Nr.: 9783861536406 |
16,90 €
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Demokratischer Aufbruch von Tunesien bis zum Golf Die Herausgeber
arbeiten die Gemeinsamkeiten der Bewegungen heraus und stellen zugleich
die Besonderheiten der Staaten dar. Behandelt werden die Länder Marokko
(ARD-Korrespondent Marc Dugge), Algerien (DAAD-Dozent Helmut Dietrich),
Tunesien (Thomas Schmid, leitender Redakteur der Berliner Zeitung),
Libyen (Thomas Schmid), Ägypten (Frank Nordhausen), Jordanien (Heiko
Flottau, langjähriger Nahostredakteur der Süddeutschen Zeitung), Syrien
(Martina Doehring, Nahostredakteurin der Berliner Zeitung), Libanon
(Markus Bickel, F.A.Z.), Bahrain und die Golfstaaten
(Spiegel-Korrespondent Alexander Smoltczyk), Saudi-Arabien (Henner
Fürtig, Giga-Institut für Nahost-Studien) und Jemen (Jens Heibach,
Universität Marburg).
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| Artikel-Nr.: 978-3-86153-648-2 |
39,90 €
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Glanz und Elend Preußens lassen sich besonders sinnfällig an dem Gebäude
des Preußischen Landtags erzählen. Dort, wo heute das Abgeordnetenhaus
von Berlin tagt, kamen von 1899 bis zum Ende der Hohenzollernmonarchie
1918 die Parlamentarier des preußischen Königreichs zusammen, dort
trafen sich die Arbeiter- und Soldatenräte während der
Novemberrevolution, dort wurde die KPD gegründet. In der Weimarer
Republik war der Preußische Landtag der Ort des demokratischen und
republikanischen Preußen, bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen
und daraus das »Haus der Flieger« und den zeitweiligen Sitz des
berüchtigten Volksgerichtshofes machten. Siegfried Heimann gibt einen umfassenden Überblick über die wechselvolle politische Geschichte des Preußischen Landtags bis zur Auflösung Preußens im Jahr 1947 und schildert die kontroversen Debatten, die in diesem Haus geführt wurden. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-86153-649-9 |
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Nach der erfolgreichen Ausgabe (»Die Berliner Mauer - Monument des
Kalten Krieges«) im Großformat legt der Autor nun eine überarbeitete
Version im Taschenformat vor. Sie gibt Antwort auf die häufig gestellten
Fragen: Wo eigentlich stand die Berliner Mauer? Warum wurde sie gebaut?
Wie gelang es immer wieder, sie zu überwinden - und wie viele Menschen
kamen dabei zu Tode? Warum ist sie schließlich gefallen? Was erinnert
heute noch an das Symbol des Kalten Krieges? Zahlreiche Fotos und Zeichnungen dokumentieren den Auf- und Ausbau der Sperranlagen aus Stacheldraht, Alarmzäunen und Beton. Spektakuläre Fluchtgeschichten und erschütternde Todesfälle werden ebenso in Wort und Bild dargestellt wie die dramatischen Ereignisse um den Fall der Mauer. Neben der deutschen Ausgabe erscheint eine englische Edition. Beide richten sich an das touristische Publikum, das einen preiswerten und kompakten Gesamtüberblick sucht. |
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