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Geschichte – Zeitgeschichte – Politik

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Von Mähdreschern und Musterdörfern  Industrialisierung der DDR-Landwirtschaft
Artikel-Nr.: 978-3-940938-90-9
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Michael Heinz

Von Mähdreschern und Musterdörfern Industrialisierung der DDR-Landwirtschaft und die Wandlung des ländlichen Lebens


 

Nach dem Abschluss der Zwangskollektivierung sah die SED die Chance gekommen, die Verhältnisse auf dem Land von Grund auf umzukrempeln. Die neue Zauberformel hieß „Einführung industriemäßiger Produktionsmethoden“. Die Arbeit der Genossenschaftsbauern in den LPG sollte sich der Tätigkeit der Arbeiterschaft in den Fabriken angleichen, das Leben der Landbevölkerung urbaner werden. In jahrelanger Forschung hat sich Michael Heinz intensiv mit der Landwirtschaft und dem ländlichen Leben in der DDR nach der Kollektivierung auseinandergesetzt.

 

 

 

 

SED-Diktatur und Erinnerungsarbeit im vereinten Deutschland: Auswahlbibliografie zu Widerstand und p
Artikel-Nr.: 9783863310066
24,00 €

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Rainer Eckert

SED-Diktatur und Erinnerungsarbeit im vereinten Deutschland: Auswahlbibliografie zu Widerstand und politischer Repression

Die Vermittlung von Zivilcourage in der Diktatur und die Beschreibung des Lebens unter totalitären Herrschaftsverhältnissen sind wichtige Beiträge zur Förderung und zum Schutz der Demokratie. Die Forschung zu den Themen Opposition, Widerstand und Repression in der SED-Diktatur ist weit vorangeschritten. Die vorliegende Bibliografie bietet eine umfassende, thematisch gegliederte und beeindruckende Bestandsaufnahme der in 20 Jahren erschienenen Literatur. Damit leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse über die Wissenschaft hinaus.

 

Erinnerungsorte an die Opfer des Kommunismus in Belarus
Artikel-Nr.: 978-3-86331-016-5
24,00 €

Preis inkl. MwSt.

Anna Kaminsky (Hrsg.)

Erinnerungsorte an die Opfer des Kommunismus in Belarus

Der vorliegende Band stellt 141 Denkmäler und Erinnerungsorte für die Opfer der kommunistischen Diktatur in Belarus vor. Angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen in Belarus ist diese Dokumentation ebenso aktuell wie politisch brisant. Viele Denkmäler und Erinnerungszeichen wurden gegen den massiven Widerstand der staatlichen Machthaber errichtet, viele wurden wiederholt zerstört. Zur kontroversen Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur gehört auch die von Präsident Lukaschenka angeordnete Aufstellung einer Kopie der Statue von Feliks Dscherschinskij im Innenhof des belarussischen Innenministeriums. Sie hatte einst vor dem Hauptquartier des berüchtigten kommunistischen Geheimdienstes in Moskau gestanden.

 

Varianten des Terrors  Ein Vergleich zwischen der deutschen und rumänischen Besatzungsverwaltung in
Artikel-Nr.: 978-3-940938-85-5
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

 




Herwig Baum

Varianten des Terrors

Ein Vergleich zwischen der deutschen und rumänischen Besatzungsverwaltung in der Sowjetunion 1941–1944

Rumänien war der wohl wichtigste Bündnispartner des nationalsozialistischen Deutschland beim Überfall auf die Sowjetunion. Das Regime unter Diktator Ion Antonescu erhielt in der Südwestukraine ein eigenes Besatzungsgebiet, das als Transnistrien bezeichnet wurde. An der Seite Deutschlands beteiligte sich Rumänien an der Unterdrückung und Ausbeutung der Bevölkerung, an der Verfolgung und Vernichtung der Juden wie auch von Roma und Sinti. Die Studie vergleicht das Agieren rumänischer und deutscher Dienststellen in Transnistrien und untersucht, in welchem Maße sich die rumänische Okkupationspolitik an die des Verbündeten anlehnte und wo sie sich unterschied.

Verstummte Stimmen Die Vertreibung der „Juden“ und „politisch Untragbaren“ aus den Dresdner Theatern
Artikel-Nr.: 978-3-86331-032-5
16,00 €

Preis inkl. MwSt.

Hannes Heer · Jürgen Kesting · Peter Schmidt

Verstummte Stimmen
Die Vertreibung der „Juden“ und „politisch Untragbaren“ aus
den Dresdner Theatern 1933 bis 1945

Die erstmals 2006 in Hamburg gezeigte Wanderausstellung „Verstummte Stimmen“ widmet sich einem kaum untersuchten Kapitel der Nazizeit – der Säuberung der deutschen Opernhäuser. Die aus einem überregionalen und einem jeweils neu recherchierten lokalen Teil bestehende Ausstellung erzählt das Schicksal von 44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Sängerinnen und Sängern, die Opfer der rassistischen Musikpolitik der Nationalsozialisten wurden, darunter Arnold Schönberg, Kurt Weill, Otto Klemperer, Bruno Walter, Gitta Alpár, Delia Reinhardt, Lotte Schöne, Richard Tauber, Joseph Schmidt und Friedrich Schorr.

Die lokale Fallstudie beschäftigt sich mit der Geschichte der Semperoper, des Staatsschauspiels Dresden sowie der Dresdner Privattheater in dieser Zeit. Neben den Solisten der Oper werden auch die verfolgten Schauspieler des Staatsschauspiels vorgestellt. Darüber hinaus erinnern Ausstellung und Katalog an viele bisher Namenlose, die damals entlassen wurden – Chor- und Orchestermitglieder, Bühnenarbeiter und Handwerker. Erstmals wird auch an die Schicksale von ca. 90 ausländischen Arbeitern und Musikern erinnert, die meist mit Zwang nach Dresden geschafft worden waren.
Insgesamt vertrieben die neuen Machthaber bis 1945 in Dresden mehr als 50 Ensemblemitglieder aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder politischen Einstellung.

 

Der begrenzte Himmel Drachen- und Gleitschirmfliegen in der DDR
Artikel-Nr.: 978-3-86331-008-0
24,00 €

Preis inkl. MwSt.

Claus Gerhard

Der begrenzte Himmel
Drachen- und Gleitschirmfliegen in der DDR

Drachenflieger und Paraglider in der DDR lebten gefährlich: Abgesehen von den Unfallgefahren jeder Luftsportart mussten sich die ostdeutschen Piloten davor hüten, entdeckt zu werden, denn die Regierung unterstellte ihnen, sie würden ihre Geräte zur Flucht in den Westen benutzen. Hängegleiten war deshalb streng verboten – eine weltweit einmalige Bestimmung.
Wer trotzdem das faszinierende Gefühl des Drachen- und Gleitschirmfliegens erleben wollte, brauchte Mut, Fantasie und Verschwiegenheit: Die selbst gebauten Fluggeräte und die fehlende Ausbildung bargen Risiken, und das Ministerium für Staatssicherheit überwachte und sanktionierte die Unternehmungen der Piloten.
Claus Gerhard schildert ihre aufregend schönen, oft aber auch bedrückenden Erfahrungen sowie die Reaktion der Sicherheitsorgane. Er konnte Stasi-Akten einsehen und fast einhundert Betroffene zu ihren Erlebnissen befragen. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die Geschichte einer mit Begeisterung betriebenen Sportart unter den Bedingungen des DDR-Sozialismus.

Von der Volkskammerwahl zur Deutschen Einheit
Artikel-Nr.: 978-3-86331-017-2
16,00 €

Preis inkl. MwSt.

Andreas H. Apelt (Hrsg.)

Von der Volkskammerwahl zur Deutschen Einheit

Voraussetzungen, Bedingungen, Verlauf

Zum 20. Jahrestag der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl veranstaltete die Deutsche Gesellschaft e. V. am 2. Dezember 2010 ein Symposium, das die innen- und außenpolitischen Stationen auf dem Weg zur Wiedervereinigung von der DDR-Volkskammerwahl am 18. März 1990 bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 in den Mittelpunkt stellte. Die vorliegende Publikation dokumentiert die Ergebnisse der Tagung.

 

Johanna Krause  - Zweimal verfolgt Eine Dresdner Jüdin erzählt
Artikel-Nr.: 978-3-86331-051-6
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Johanna Krause

Zweimal verfolgt
Eine Dresdner Jüdin erzählt

Aufgezeichnet von
Carolyn Gammon und Christiane Hemker

Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. "Zweimal verfolgt" ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

 

Wolfgang Benz - Antisemitismus und „Islamkritik“ Bilanz und Perspektive
Artikel-Nr.: 978-3-86331-012-7
19,00 €

Preis inkl. MwSt.

Gibt es einen neuen Antisemitismus? Nimmt Judenfeindschaft an Heftigkeit immer mehr zu? Ist Kritik an Israel eine neue Form von Antisemitismus oder existiert ein Tabu, nach dem Kritik an Israel in Deutschland verboten ist? Darf man Judenfeindschaft mit der Stigmatisierung anderer Minderheiten vergleichen?
Auf diese und weitere Fragen versucht Wolfgang Benz in einer Bilanz seiner langjährigen Beschäftigung mit aktueller Judenfeindschaft und ihren historischen Wurzeln Antwort zu geben. Vergleichende Genozidforschung ist für das Themenfeld ebenso notwendig wie vergleichende Vorurteilsforschung, deren zentraler Gegenstand der Antisemitismus ist. Sie darf deshalb die als „Islamkritik“ auftretende Feindschaft gegen Muslime nicht ignorieren.

 

Der Henkersknecht Der Prozess gegen John (Iwan) Demjanjuk in München
Artikel-Nr.: 978-3-86331-011-0
19,00 €

Preis inkl. MwSt.

Angelika Benz

Der Henkersknecht
Der Prozess gegen John (Iwan) Demjanjuk in München

Von November 2009 bis Mai 2011 stand John (Iwan) Demjanjuk vor dem Landgericht München II – angeklagt der 27 900-fachen Beihilfe zum Mord, begangen 1943 im Vernichtungslager Sobibór. War der in einem Kriegsgefangenenlager rekrutierte Trawniki-Mann unbeteiligter Wachsoldat, williger Handlanger der SS oder Mörder aus eigenem Antrieb? Angelika Benz hat den Prozess von Anfang bis Ende beobachtet. Sie rekonstruiert die Verhandlungen, porträtiert Angeklagten, Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenkläger und stellt die historischen Hintergründe dar. Momentaufnahmen aus dem Gerichtssaal geben einen präzisen Einblick in den Prozessalltag.

 

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