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Artikel-Nr.: 978-86163-144-6

Herausgegeben von Egon Günther. 
Das bislang ungedruckte Fragment ihrer Autobiographie umfaßt die Jahre 1901 bis 1924. Es schildert ihre Jugend  bei reformpädagogisch orientierten Stiefeltern bis in jene revolutionäre Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Hilde Kramer gehörte als 18-Jährige zum innersten Kreis der Akteure in den Münchener Revolutionsjahren 1918/1919. Sie nimmt von Anfang an teil an den Münchener revolutionären Ereignissen,  arbeitet später als Mandatsträgerin und Sekretärin unmittelbar in der Räteregierung Leviné mit, wird als Verbindungsfrau im Januar 1919 nach Berlin geschickt, wo sie an Beratungen mit Liebknecht, Jogiches und Luxemburg teilnahm. Sie erlebt Höhepunkte wie Niederlagen der Revolution aus nächster Nähe, lernt Knief, Lotte Kornfeld, die Mühsams, Pol Michels, Pfemfert, Borodin u. a. kennen. Längeren Gefängnisstrafen entgeht sie durch ihre Nichtvolljährigkeit und die Sympathie, die ihr offener Charakter auf vielen Seiten des politischen Spektrums hervorruft. Schließlich wird sie als Stenographin 1920 für den zweiten Kongreß der Kommunistischen Internationale angefordert, wo sie mit einer einzigen russischen Kollegin sämtliche Debatten der vierwöchigen Beratungen aufzeichnen muß.

Das bislang ungedruckte Fragment ihrer Autobiographie umfaßt die Jahre 1901 bis 1924, es schildert ihre Kindheit u. a. bei reformpädagogisch orientierten Stiefeltern bis in jene revolutionsschwangere Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Es ist zugleich das Dokument eines selbstbestimmten Frauenlebens, dessen Wurzeln noch im wilhelminischen Deutschland liegen und dessen Radikalität in der Weimarer Republik nachhaltig beeindruckt. Hilde Kramer ist 1974 in England gestorben.
 

18,00 € *
Artikel-Nr.: 9783861630968

Gesammelt und herausgegeben von Helmut Baldauf.
Dichterfreunde wie Günter Bruno Fuchs, Manfred Bieler, Günther Grass, Christoph Meckel treten auf, aus unbekannten Briefen, Gedichtentwürfen, Auseinandersetzungen entsteht ein konturiertes Bild zur Herkunft von Bobrowskis poetischer Kraft.


Johannes Bobrowski (1917-1965) arbeitete öfter mit Helmut Baldauf zusammen, der als Redakteur im Rundfunk der DDR mehrfach Sendungen über und mit Bobrowski herstellen konnte. Helmut Baldauf kannte den Menschen, kennt sein Werk und die Lebensumstände wie wenige. Er hat eine Familien- und Lebenschronik des Dichters in Texten und Bildern zusammengetragen, die auch auf den unveröffentlichten Nachlaß zurückgreift.


Dichterfreunde wie Günter Bruno Fuchs, Manfred Bieler, Günther Grass, Christoph Meckel treten auf, aus unbekannten Briefen, Gedichtentwürfen, Auseinandersetzungen entsteht ein konturiertes Bild zur Herkunft von Bobrowskis poetischer Kraft.  


In Bobrowskis Naturbeschreibungen geht es nicht um eine Idealisierung der Landschaft. Die Natur ist bei ihm immer mit den in ihr auftretenden Menschen verbunden. Sie legt ein bleibendes Zeugnis von deren Schicksal - ihrem Leben, ihrem Leid und ihrer Schuld - ab. Durch Strom, Wind, Sand, Hügel, Ebene, Haff, Distel, Kalmus stellt sie emotionsgeladene Bezüge zur menschlichen Geschichte in diesem Raume her.


„Ich selber werde mich nicht auf ostdeutsch firmieren lassen, sowenig wie auf heimlich ‚westdeutsch’. Entweder ich mach deutsche Gedichte oder ich lern Polnisch.“  (Brief, 5.10.1959)

24,00 € *
Artikel-Nr.: 978-3-86163-079-1

Berliner Geschichten
Ulrike Steglichs Berliner Geschichten aus den letzten 20 Jahren sind eine scharf konturierte Stadtbeschreibung in Reportagen, Anekdoten und Porträts.

Paul in Unterhosen in der Ackerstraße, Gedichte am Bauzaun, ein Kuhabwurf über dem Prenzlauer Berg, Fledermäuse im Palast der Republik? Berliner Geschichten“ ist eine Sammlung von Beobachtungen aus den letzten 20 Jahren, der Versuch einer Stadtbeschreibung in Geschichten, Reportagen, Anekdoten und Porträts.


In den letzten zwei Jahrzehnten erlebte Berlin gravierende Umwälzungen und Erschütterungen. Politische Wende und Mauerfall, die Wahl als Hauptstadt und Regierungssitz, Deindustrialisierung und Bankenskandal. Doch Kontraste, Reibungsflächen und Kollisionen machen die eigentliche Anziehungskraft der Stadt aus. Sie dokumentieren sich nicht nur in politischen Entscheidungen, sondern prägen auch das alltägliche Leben ihrer Bewohner, deren nüchterner Pragmatismus, geduldiger Überlebensgeist und lakonischer Witz die große Geschichtsschreibung reflektiert oder boykottiert.  Aus Ulrike Steglichs Perspektive sind sie es, die die Erzählung der Stadt ausmachen. Wer genau hinschaut und zuhört, entdeckt überall Spuren des Wandels: in den kleinen Geschichten neben den großen, im Unspektakulären neben dem Skandal, im kleinen Detail neben hochfliegenden Plänen, im Hintergrund der bekannten Bilder. Sicher ist hier immer nur eines: Es kann nie langweilig werden.


Ulrike Steglich ist freie Journalistin. Sie war Mitherausgeberin der unabhängigen Berliner Stadtzeitung „scheinschlag“ 1991-2007, Redakteurin einer Berliner Straßenzeitung, Autorin u. a. für die TAZ und den FREITAG. 1993 erschien „Das falsche Scheunenviertel“ in der Verlagsbuchhandlung Oliver Seifert (Altberliner Bücherstube), Berlin.

 

Seit 1989 hat Berlin gravierende Umwälzungen erlebt: Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung, Umbau, Neubau, Sanierung. Doch Kontraste, leidenschaftliche Debatten, Kollisionen und Reibungsflächen machen die eigentliche Anziehungskraft Berlins aus. Sie zeigen sich in politischen Entscheidungen und städtebaulichen Wandlungen ebenso wie im alltäglichen Leben der Bewohner, die mit Geduld, Pragmatismus und lakonischem Witz den permanenten Wandel bewältigen.

Aus Ulrike Steglichs Perspektive sind es diese Bewohner, die die Erzählung der Stadt ausmachen. Wer genau hinschaut und zuhört, entdeckt überall Spuren des Wandels: in den kleinen Geschichten neben dem Skandal, im Detail neben hochfliegenden Plänen, im Hintergrund der bekannten Bilder. Sicher ist hier immer nur eines: Es kann nie langweilig werden.


Eine Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten, bevor in Berlin vielleicht wieder Geschichte gemacht wird.   


Mit Fotos von Mirko Zander, Klaus Bädicker, Rolf Zöllner, Christoph Eckelt


16,80 € *
Artikel-Nr.: 9783861630975
PETER KAMBER GEHEIME AGENTIN
32,80 € *
Artikel-Nr.: 978-3-86163-030-2

 von Thomas Scholze & Falk Blask

Aus dem Zwielicht der Nachkriegszeit hervor tritt ein einzigartiges Stück legendenumwobener Alltagsrealität im geteilten Berlin. Mütter, Väter und Kinder führen ihr Doppelleben als Schmuggler, hautnah observiert von anonymen Spitzeln. Unter den Augen der Vopos passieren die Grenzgänger. 1961 legt sich über alles der Schatten der Mauer. Mit Drohungen und Nötigungen unterbindet das
DDR-Regime die letzten Kontaktversuche: Zwangsräumung. Ein Grenzgebiet entsteht, dessen Bewohner die Verfolgung Flüchtender im Todesstreifen erleben, während sich Westberliner am Ufer des Landwehrkanals sonnen. Kontrolliert, isoliert und ausgegrenzt
lernen die Menschen dennoch, mit ihren Bewachern "normal" zu leben.
Unter historischem Blickwinkel haben die Autoren über hundert Fotos, unglaubliche Dokumente und Wortmeldungen Betroffener zusammengetragen und zu einem spannenden Tatsachenbericht verarbeitet.

15,20 € *
Artikel-Nr.: ISBN 3861630478

Ein Schüler und sein Lehrer  von Jürgen Fuchs & Gerhard Hieke


Am 19. Dezember 2010 wäre der Schriftsteller und Bürgerrechtler Jürgen Fuchs (1950 – 1999) 60 Jahre alt geworden. Die Buchhandlung89 möchte zur Würdigung seines Lebens, Wirkens und Werkes zu einer Podiumsveranstaltung einladen. Die Schriftsteller Utz Rachowski und Lutz Rathenow sprechen über ihre persönlichen Erlebnisse mit Jürgen Fuchs und werden unbekannte Einblicke in das Wirken des kompromisslosen Aufklärers Jürgen Fuchs geben. Der Systemkritiker Jürgen Fuchs ist aus dem Literaturgeschehen der DDR nicht wegzudenken. Als Schriftsteller, Essayist und Lyriker hat er sich stets auch durch seine kritische Haltung gegenüber einem Regime ausgezeichnet, das dem Individuum das Recht auf Selbstbestimmung absprach. Auf seinem Grabstein auf dem Heidefriedhof Mariendorf stehen drei Worte, die das Leben von Jürgen Fuchs, diese authentische Stimme des Widerstands gegen Diktatur und Willkür, trefflich beschreiben: „Ich schweige nicht!“ steht da. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper, sagt über Jürgen Fuchs „Bis zu seinem frühen Tod hat Jürgen Fuchs für die Aufklärung über das Unrecht, das in der DDR geschah, gekämpft“. Nach einem gemeinsamen Auftritt mit Bettina Wegner und Gerulf Pannach, dem Texter der Band Renft, wurde er aus der SED ausgeschlossen. Kurz vor dem Abschluss - die Diplomarbeit war schon mit „sehr gut“ bewertet worden - wurde Jürgen Fuchs wegen seiner Gedichte und Prosawerke vom Disziplinarausschuss der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum .„Ausschluss von allen Universitäten, Hoch- und Fachschulen der DDR“ verurteilt und politisch zwangsexmatrikuliert

9,20 € *
Artikel-Nr.: 9783861631323

BARTH / SCHWEIZER : NOEL FIELD Bd. 2 Schlüsselfigur der Schauprozesse in Osteuropa Herausgegeben von Bernd-rainer Barth und Werner Schweizer

29,80 € *
Artikel-Nr.: 386163015x

Psychologie, Opposition und Staatssicherheit Jürgen Fuchs beschreibt die schlimmen Zusammenhänge von Psychologie und Stasi.

 

Der Systemkritiker Jürgen Fuchs ist aus dem Literaturgeschehen der DDR nicht wegzudenken. Als Schriftsteller, Essayist und Lyriker hat er sich stets auch durch seine kritische Haltung gegenüber einem Regime ausgezeichnet, das dem Individuum das Recht auf Selbstbestimmung absprach. Auf seinem Grabstein auf dem Heidefriedhof Mariendorf stehen drei Worte, die das Leben von Jürgen Fuchs, diese authentische Stimme des Widerstands gegen Diktatur und Willkür, trefflich beschreiben: „Ich schweige nicht!“ steht da. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper, sagt über Jürgen Fuchs „Bis zu seinem frühen Tod hat Jürgen Fuchs für die Aufklärung über das Unrecht, das in der DDR geschah, gekämpft“

 

Nach einem gemeinsamen Auftritt mit Bettina Wegner und Gerulf Pannach, dem Texter der Band Renft, wurde er aus der SED ausgeschlossen. Kurz vor dem Abschluss - die Diplomarbeit war schon mit „sehr gut“ bewertet worden - wurde Jürgen Fuchs wegen seiner Gedichte und Prosawerke vom Disziplinarausschuss der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum „Ausschluss von allen Universitäten, Hoch- und Fachschulen der DDR“ verurteilt und politisch zwangsexmatrikuliert. Eine Arbeit als Psychologe war damit nicht mehr möglich. Nach seiner politischen Exmatrikulation am 17. Juni 1975 zog die Familie in das Gartenhaus von Katja und Robert Havemann nach Grünheide bei Berlin. Er arbeitete in einer kirchlichen Sozialeinrichtung.

6,50 € *
Artikel-Nr.: Freundschaft

Geschichte, Struktur und Funktionsweise der DDR-Volksbildung

Freundschaft!

Die Volksbildung der DDR in ausgewählten Kapiteln

Band 3 von Angelika Peter

Das Wort Freundschaft klang zum Fahnenappell auf Schulhöfen oder ähnlichen Veranstaltungen wie eine Aufforderung, ein Befehl. Es wurde nicht öffentlich darüber geschrieben oder gesprochen, ob dieses Wort noch mit der Bedeutung gefüllt war, mit der es ursprünglich verwendet wurde.

Der Band enthält Analysen zu folgenden Themen: – Staatsbürgerkundeunterricht – Völkerfreundschaft und internationale Solidarität – Lernziel Völkerfreundschaft – Kindergarten

 

22,40 € *
Artikel-Nr.: 3861630516
Streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. Die DDR- Kirche zwischen Kanzel und Konspiration (Broschiert) von Dietmar Linke (Autor)
12,70 € *
*

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