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Robert-Havemann-Gesellschaft

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Artikel-Nr.: 978-3-938857-10-6

Wer waren die Frauen und Männer, die sich für Frieden, Menschenrechte, Freiheit und Demokratie in der DDR eingesetzt haben und zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten? Viele von ihnen sind heute einer breiten Öffentlichkeit unbekannt oder in Vergessenheit geraten.

Zwanzig Jahre nach der Revolution hat der Dortmunder Fotograf Dirk Vogel einige dieser Menschen porträtiert. Er fotografierte 63 Persönlichkeiten mit seiner Leica-Kleinbildkamera.

Die Porträts sind in einer Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft zu sehen. Im Januar 2011 erscheinen sie in dem Bildband »Gesichter der Friedlichen Revolution«.

In dem Buch werden die Fotos durch biografische Texte verschiedener Autoren und ein Essay von Claudia Rusch ergänzt.

Wer waren die Frauen und Männer, die 1989/90 zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten? Vielevon ihnen sind bis heute unbekannt geblieben oder wieder in Vergessenheit geraten.

 

19,80 *
Artikel-Nr.: Ideen 100

Robert Havemann 100 europäische ideen Herausgeber: Andreas W. Mytze

Sonderheft 2010

Buch des Monats Juli 2010

6,00 *
Artikel-Nr.: 3980492044

Zwei Studien

 Im Herbst 1989, sieben Jahre nach seinem Tode, trat das ein, was Robert Havemann bereits 1978 prophezeit hatte. Das SED-Regime war am Ende und das Politbüro wurde zum Teufel gejagt.

Und was hatte Robert Havemann mit all dem noch zu tun?

Die zwei Studien untersuchen mit verschiedener Blickrichtung die Bedeutung des bekanntesten Dissidenten der DDR während der friedlichen Revolution für die Bürgerbewegung und die SED. Christof Geisel geht der Frage nach, warum Robert Havemann zwar als Symbolfigur in Teilen der Bürgerbewegung präsent war, sein Name sich jedoch in programmatischen Papieren nirgendwo findet. Waren Havemanns Vorstellungen von der besseren DDR längst Allgemeingut – oder waren sie überlebt? Die Studie zeigt auf, daß die Bürgerbewegung nicht auf theoretischen Gesellschaftsmodellen aufbaute, sondern pragmatischer Bürgerprotest gegen Unfreiheit und für Demokratie war. Belege dafür sind die Interviews, die der Autor mit Katja Havemann, Jens Reich, Bernd Gehrke und Reinhard Schult führte. Christian Sachse fragt in seiner Studie nach den Motiven der SED-Oberen, im November 89 die Rehabilitation eines Mannes zu betreiben, dessen Schriften sie für staatsgefährdender hielten als manches "Machwerk aus dem Reich des Imperialismus". Die SED war auf der Suche nach unverbrauchten Integrationsfiguren und nach neuen konsensfähigen Wahrheiten. Ironie des Schicksals: eine formvollendete, statutengemäße Rehabilitation blieb Robert Havemann versagt.

Auf der letzten ZK-Sitzung am 3. Dezember 1989 vergaß man schlicht, den Beschluß zu fassen und einem Feind die letzte Ehre zu erweisen, die er verdient hatte. Nachzeichnen ließ sich dieses klägliche Spektakel durch Recherchen in den Akten des Zentralkomitees der SED und Presseveröffentlichungen aus jener Zeit.

8,00 *
Artikel-Nr.: 978-3980492058
Robert Havemann und die Widerstandsgruppe "Europäische Union": Eine Darstellung der Ereignisse und deren Interpretation nach 1945 (Taschenbuch) von Werner Theuer (Vorwort), Manfred Wilke (Vorwort), Simone Hannemann (Autor)
8,00 *
Artikel-Nr.: 9783980492010

 

Die Entlassung. Robert Havemann und die Akademie der Wissenschaften 1965/66.

Eine Dokumentation.

 

Schriftenreihe des Robert-Havemann-Archivs, ISBN 3-9804920-1-X, 10 €

 

Robert Havemann, Verfechter einer sozialistischen DDR, hatte sich seit 1956 vom linientreuen SED-Funktionär zu einem ihrer schärfsten Kritiker entwickelt. Als er 1963 in einer Vorlesungsreihe mit seinen Auffassungen an die Öffentlichkeit getreten war, hatte ihn das Politbüro der SED zum Staatsfeind erklärt. 1965 war er noch Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Leiter der Arbeitsstelle für Photochemie. Über 150 bisher unveröffentlichte Dokumente der Akademie und der SED belegen detailliert, wie ihm der Arbeitsplatz genommen wurde, um ihn endgültig aus der Öffentlichkeit der DDR zu verbannen. Vertrauliche Sitzungsprotokolle aus den Leitungsgremien der Akademie zeigen, wie sich hochdotierte Wissenschaftler am drehbuchartigen Vorgehen des ZK der SED beteiligten.

Sie gingen in ihren Überlegungen so weit, Havemann zum "psychiatrischen Fall" zu erklären oder in den Westen zu drängen. Um wenigstens den Schein von Demokratie zu wahren, mußte ein Ausschlußverfahren inszeniert werden.

 

Trotz Druck auf einzelne Mitglieder und der Versuche, die Wahlordnung zu ändern, kam aber die erforderliche Mehrheit für eine Abwahl nicht zustande. Statutenwidrig wurde Havemann am Ende aus den Mitgliederlisten gestrichen.

Erstmalig werden Briefe Havemanns veröffentlicht, mit denen er versuchte, das drohende Berufsverbot abzuwenden. Auch Protestschreiben, die in der DDR nicht bekannt werden durften, dokumentiert der Band. Umfassende editorische Anmerkungen und Kommentare erleichtern den Zugang zu den Dokumenten. In den einleitenden Texten von Bernd Florath und Silvia Müller werden die Vorgänge zum Akademie-Ausschluß einschließlich ihrer Vorgeschichte geschildert. Die Dokumente werden mit Erläuterungen der zeitgeschichtlichen und politischen Zusammenhänge der damaligen DDR kommentiert. Der "Kleine Behördenführer" informiert über die Struktur der Akademie der Wissenschaften der DDR und ihre Institutionen sowie über die Instanzen des SED-Apparates. Alle in der Dokumentation vorkommenden Personen werden mit Kurzbiographien in einem Personenregister vorgestellt. Eine tabellarische Übersicht nennt wichtige Lebensdaten Robert Havemanns.

10,00 *
Artikel-Nr.: 9783938857038

Das Literaturzentrum Neubrandenburg 1971-2005: Literaturpolitik zwischen Förderung, Kontrolle und neuer Geschichtslosigkeit  von Christiane Baumann

Das Literaturzentrum war in seiner Gründung im Jahr 1971 das Erste seiner Art in der DDR. Heute existiert es als Einziges fort. Damit veranschaulicht seine Geschichte auf einzigartige Weise den Wandel der Literaturgesellschaft in Ostdeutschland. Der Literaturwissenschaftler Wolfgang Gabler wertet in seiner Darstellung viele bislang unberücksichtigte Dokumente aus und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen.

Dabei entsteht ein komplexes Geschichtsbild, das dem Leser erlaubt, eigene Schlüsse zu ziehen.

12,00 *
Artikel-Nr.: 9783980492096

Der mOAning star gab sich vielleicht politisch überzeugt, doch er tat es, ohne zu politisieren. Ebenso wenig war er Samisdat-Magazin in einem künstlerischen Sinne. Er war schlicht und einfach das Forum einer Gegenkultur, wie sie typisch für die zweite Hälfte der 80er Jahre in der DDR war. Im Westen Deutschlands hätte man diese Gegenkultur vielleicht unter dem Logo der Spaßguerilla gebündelt. Seltsam ist es, seine fünfzehn Ausgaben nun als Reprint schwarz auf hochweiß zu sehen. In Erinnerung geblieben ist er als auf einem Papier abgezogen, das diesen Namen vielleicht noch zu Zeiten seiner Erfindung verdiente.

Eher blau auf allen möglichen Unfarben hektographiert, war er auch ein unbeabsichtigter Kommentar zu einem DDR-Kolorit, das in keiner Farbenlehre auftauchte. Doch der Gewinn liegt weniger im Studium des Originals als in der Lektüre des Begleittextes und seiner ihn präzisierenden Fußnoten. Das Original ist vielmehr Anlaß, noch einmal die Umstände aufleben zu lassen, unter denen die Ausgaben entstanden und kursierten. Dabei entsteht nicht nur das Panorama einer subkulturellen Szene, sondern einer gegenkulturellen Szenerie, wie sie in den späten 80ern der DDR längst nicht mehr nur typisch für Ostberlin und Leipzig war. Teil dieser Szenerie waren Punks wie auch ehemalige Punks der ersten Stunde, die sich von der Bewegung bereits zu emanzipieren begannen. Der Herausgeber des Reprints, der auch Initiator und Mitherausgeber aller Ausgaben war, weiß die oppositionshistorische Bedeutung seiner Aktivitäten und ihrer Ergebnisse sehr wohl einzuordnen, was seine Erinnerungen, Erläuterungen und Ergänzungen nicht nur sympathisch macht, sondern überhaupt erst lesbar. Das hat mit bloßer „Aufarbeitung“ dankenswerterweise nicht mehr viel zu tun. Und selbst da, wo der Text etwas papieren wirkt, kann man sich darauf verlassen, daß ihn einen Absatz später nicht der Humor verläßt. Alles andere wäre auch bloße Ethnologie, denn gerade über den Humor, über einen gemeinsamen Sinn fürs Abwegige und für eine gesunde political incorrectness verständigte sich die Szene und setzte sich vom Betroffenheitsgestus vieler Bürgerrechtler ab. Anders waren SED und DDR- Opposition auch nicht zu ertragen.

Daß dabei mitunter jeder Anspruch auf politische oder subkulturelle Einflußnahme den Bach runterging, war Teil der konzeptionellen Konzeptionslosigkeit des mOAning star. Aus dem Vorwort: „Der mOAning star ist das Zeugnis dieser Generation, das vergangene gesellschaftliche Freuden ahnen läßt, angesiedelt zwischen Dilettantismus und Literatur, ersten Schreibversuchen und Dada, Ernsthaftigkeit und Groteske, Peinlichkeit und interessantem Ansatz, Belanglosigkeit und brennender Aktualität. Er ist, im Unterschied zu anderen Oppositionszeitschriften, das, was man heute ein Fanzine nennen würde.“ Aus dem Editorial des Herausgebers: Mitunter treibt es den Verlauf der Geschichte selbst ins Absurde. ...unser Lieblings- und Blödelblättchen ist vor kurzem zu einem Veteran der politischen Widerstandsgeschichte erklärt worden. Jetzt erhebt er sich noch einmal, um sich nach allen Seiten zu verneigen, klopft den Staub ab und präsentiert seine Situationskomik, die nicht gelingen will, weil die Situationen selbst längst schon gestorben sind.“

25,00 *
Artikel-Nr.: 9783980492089

Die "Bausoldaten" waren in der DDR die einzige legale Möglichkeit der Waffendienstverweigerung. Sie wurden zu Bautätigkeiten eingesetzt, anfangs meist an militärischen Vorhaben, später auch für Zivilobjekte.

Die Verweigerung des Waffendienstes war ein Akt der Zivilcourage. Die Bausoldaten wurden von der Militär- und Staatsführung diskriminiert und als „feindlich-negativ" an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat im September 2004 im Alten Rathaus in Potsdam einen Bausoldatenkongress durchgeführt.

Er diente dem wissenschaft­lichen Austausch, der Würdigung von Zivilcourage in der DDR und der Positions­bestimmung zum friedlichen Miteinander heute. Der Tagungsband dokumentiert die wichtigsten Vorträge, die Laudatio von Joachim Gauck, Berichte aus den Arbeitsgruppen und die Abschlusserklärung der Veranstaltung. Eine Teilnehmerliste und einige Fotos aus dem Kongressgeschehen runden den Band ab.

5,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-938857-04-5

Robert Havemann Biographie, Lebensdaten, Dokumente Bernd Florath / Werner Theuer Berlin 2007, 80 Seiten, Broschüre

Robert Havemann Biographie, Lebensdaten, Dokumente Bernd Florath / Werner Theuer Berlin 2007, 80 Seiten, Broschüre, ROBERT HAVEMANN (11.3.1910 – 9.4.1982) Der Physikochemiker Robert Havemann schloß sich 1933 dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus an. Als Mitbegründer der Gruppe „Europäische Union“ wurde er 1943 zum Tode verurteilt. Befreundete Wissenschaftler erreichten wiederholt den Aufschub der Hinrichtung, bis die Rote Armee im April 1945 das Zuchthaus befreite. In den Nachkriegsjahren engagierte sich Robert Havemann vorbehaltlos für den Aufbau der DDR als kommunistische Alternative. Die Enthüllungen über stalinistische Verbrechen im Jahre 1956 erschütterten ihn tief und bewirkten seinen Wandel. Seit den 60er Jahren gehörte er zu den bekanntesten Kritikern des SED-Regimes. Er stritt für Freiheit, Menschenrechte und eine legale Opposition im Sozialismus und thematisierte die deutsche Teilung. Nach seiner Aufsehen erregenden Vorlesungsreihe an der Berliner Humboldt-Universität 1963-64 erhielt er Berufsverbot. Bis zu seinem Lebensende war er ständiger Überwachung und Verfolgung ausgesetzt. Mit seiner mutigen Haltung, seinem Freiheitsbegriff und seiner politischen Lebenserfahrung wurde er zu einer Symbolfigur der DDR-Opposition.

4,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86163-065-4
Chronik der Bürgerbewegung NEUES FORUM 1989 - 1990 Buch des Monats September 2009 Irena Kukutz Am 10. September 1989 unterschrieben 30 Oppositionelle in Grünheide bei Berlin den Aufruf Aufbruch 89 - NEUES FORUM mit ihrem Namen und ihrer Adresse. Der Text forderte die öffentliche Debatte über sämtliche Krisenerscheinungen der DDR-Gesellschaft. Er verbreitete sich spontan, blitzartig und wurde zur Initialzündung der demokratischen Revolution. Innerhalb von zwei Monaten unterzeichneten ihn mehrere hunderttausend Menschen. Die landesweite Bürgerbewegung Neues Forum war die erste organisatorische Form, aus der sich die meisten der späteren politischen Pareiungen dann abspalteten. Die Chronik des Neuen Forum birgt die Urgeschichte des Jahres ´89 in Ostdeutschland - sie spiegelt Ansatz und Durchschlagkraft, Vielfalt und Zersplitterung, Größe und Grenze der damals praktizierten Demokratie wider. Herausgegeben von der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. Mit einem Beitrag von Bärbel Bohley
19,80 *
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