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Ch.Links Verlag

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21 - 30 von 155 Ergebnissen
Artikel-Nr.: 978-3-86153-621-5

Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR. Für fast alle fing der Westen in einem Aufnahmelager an. Für etwa 1,4 Millionen waren es das Notaufnahmelager in Marienfelde oder andere West-Berliner Unterkünfte.

Die Flüchtlinge wurden von der Evangelischen Flüchtlingsseelsorge betreut, die zur Dokumentation und publizistischen Unterstützung ihrer Tätigkeit Aufnahmen von professionellen Fotografen anfertigen ließ. Die etwa 2000 Bilder des Archivs spiegeln den Alltag der Lager auf vielfältige Weise wider und vermitteln zugleich einen Eindruck vom Blick der westdeutschen Gesellschaft auf die Neuankömmlinge.

Der vorliegende Band erzählt Geschichte und Geschichten des Aufnahmeprozesses unmittelbar aus diesen Bildern heraus.

Knapp gehaltene Bildtexte dienen der Orientierung, ein kurzer Essay führt jeweils in die Bilderstrecken ein. Behandelt werden nicht nur die ersten Schritte in das neue Leben, die anfänglich sehr beengten Wohnverhältnisse und die Suche nach einer Arbeit, sondern auch die propagandistischen Instrumentalisierungen der Flüchtlinge.

 

 

15,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535416

Die dramatischen Ereignisse um den 9. November 1989

Der Fall der Mauer war von den DDR-Funktionären weder beabsichtigt noch vorhergesehen worden. Aus unkoordinierten Einzelaktionen entwickelte sich unter dem Druck der Massen eine Situation, die ihre eigene Dynamik bekam und schließlich zu vollendeten Tatsachen führte. Den Verantwortlichen wurde erst am nächsten Tag bewußt, was eigentlich geschehen war. Sie versuchten nun, die Kontrolle über die Grenze zurückzugewinnen und trafen Vorbereitungen für eine militärische Aktion - doch dafür war es schon zu spät. Wer aber hatte jene ominöse "Reiseregelung" erarbeitet und warum wurde sie von Schabowski vorzeitig bekanntgegeben? Welche Rolle spielte die Staatssicherheit dabei? Was wußten die sowjetischen Militärs davon?
Hans-Hermann Hertie hat sechs Jahre lang daran gearbeitet, die genauen Umstände der Maueröffnung minutiös zu rekonstruieren. Er analysierte die entsprechenden Unterlagen in den Archiven, sichtete die Veröffentlichungen der Medien und befragte nahezu 100 Zeitzeugen darunter die Entscheidungsträger jener historischen Nacht.
Herties Buch läßt nicht nur den 9. November in neuem Licht erscheinen, sondern gibt zugleich einen Überblick über die Gesamtgeschichte der Berliner Mauer.

18,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86153-647-5

Kai Schlüter

 

 

 

Günter Grass auf Tour für Willy Brandt

Die legendäre Wahlkampfreise 1969

 

 

1969 wurde schon einmal erprobt, was heute wieder heftig diskutiert wird: Sollen Parteien sich zur Gesellschaft hin öffnen und bei der Auswahl ihrer Spitzenkandidaten und im Wahlkampf Unterstützer einbeziehen, die nicht zur Mitgliederbasis gehören? Legendäres Vorbild ist die Kampagne für Willy Brandt. Ein halbes Jahr lang tourte Günter Grass damals in einem alten VW-Campingbus durch die Bundesrepublik und machte Wahlkampf für die SPD. 32 000 Kilometer legte er zurück, besuchte 79 Wahlkreise, sprach zu rund 60 000 Menschen, gab 46 Pressekonferenzen und ungezählte Interviews. Vielerorts entstanden Sozialdemokratische Wählerinitiativen, die Positionen vertraten, die in der SPD noch umstritten waren. Im vorliegenden Band werden die Erinnerungen der Beteiligten dokumentiert und die Ereignisse politikgeschichtlich eingeordnet. Die Texte und die zahlreichen Abbildungen lassen eine bewegte Zeit wieder aufleben, in der von Politikverdrossenheit noch nichts zu spüren war.

 

25,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535805

Luftstreitkräfte nahmen in den militärischen Planungen des Kalten Krieges auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges eine zentrale Stellung ein. Vor allem die mitteleuropäischen Staaten sahen sich aufgrund einer möglichen atomaren Bedrohung aus der Luft gezwungen, ihre Luftverteidigung auf supranationaler Ebene in den Bündnissen zu organisieren. Die an der Nahtstelle der rivalisierenden Blöcke gelegene DDR war davon in ganz besonderer Weise betroffen. Julian-André Finke beschreibt die Integration der ostdeutschen Luftstreitkräfte in das Luftverteidigungssystem des Warschauer Paktes und analysiert zugleich, inwieweit die politische und militärische Führung der DDR eigene Spielräume bei der Ausgestaltung der Bündnisluftverteidigung auf ihrem Territorium besaß und in welchem Maße sie durch sowjetische Vorgaben fremdbestimmt war.
Julian-André Finke: Jahrgang 1981; 2000 Eintritt in die Bundeswehr, Ausbildung zum Offizier; 2001-04 Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg; 2004-08 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam; 2009 Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 2009 Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr München.

40,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86153-608-6

Eckhard Jesse

Thomas Schubert

 

Zwischen Konfrontation und Konzession

Friedliche Revolution und deutsche Einheit in Sachsen
 

 

Das heutige Sachsen war 1989/90 im dreifachen Sinne Vorreiter. Erstens bildete die Bevölkerung zwischen Görlitz, Plauen und Leipzig die Speerspitze der »friedlichen Revolution«. Zweitens war es vielerorts eine »ausgehandelte« Revolution, eine Revolution zwischen Konfrontation und Konzession. Drittens forcierten die vorwärtstreibenden Vorgänge in Sachsen maßgeblich die »deutsche« Revolution hin zur nationalen Einheit.

Bürgerrechtler, ehemalige Repräsentanten des DDR-Systems und Wissenschaftler erinnern in diesem Band an die Voraussetzungen, den Verlauf und die Folgen der »friedlichen Revolution« wie der deutschen Einheit in Sachsen.

 

Mit Beiträgen von Bernd Albani, Hartwig Albiro, Rudolf Albrecht, Klaus Bartl, Günther Heydemann, Erich Iltgen, Brigitta Kögler, Thomas Küttler, Michael Lersow, Christoph Magirius, Hans Modrow, Marc-Dietrich Ohse, Klaus Reichenbach, Frank Richter, Michael Richter, Gunter Weißgerber.

 

Eckhard Jesse

Thomas Schubert

 

 

 

 

Zwischen Konfrontation und Konzession

Friedliche Revolution und deutsche Einheit in Sachsen

 

 

Das heutige Sachsen war 1989/90 im dreifachen Sinne Vorreiter. Erstens bildete die Bevölkerung zwischen Görlitz, Plauen und Leipzig die Speerspitze der »friedlichen Revolution«. Zweitens war es vielerorts eine »ausgehandelte« Revolution, eine Revolution zwischen Konfrontation und Konzession. Drittens forcierten die vorwärtstreibenden Vorgänge in Sachsen maßgeblich die »deutsche« Revolution hin zur nationalen Einheit.

Bürgerrechtler, ehemalige Repräsentanten des DDR-Systems und Wissenschaftler erinnern in diesem Band an die Voraussetzungen, den Verlauf und die Folgen der »friedlichen Revolution« wie der deutschen Einheit in Sachsen.


Mit Beiträgen von Bernd Albani, Hartwig Albiro, Rudolf Albrecht, Klaus Bartl, Günther Heydemann, Erich Iltgen, Brigitta Kögler, Thomas Küttler, Michael Lersow, Christoph Magirius, Hans Modrow, Marc-Dietrich Ohse, Klaus Reichenbach, Frank Richter, Michael Richter, Gunter Weißgerber.

 

 

 

Über den Autor

 

Prof. Dr. Eckhard Jesse: Jahrgang 1948, Dr. phil. habil., seit 1993 Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz (Lehrstuhl für »Politische Systeme, politische Institutionen«), seit 1989 Herausgeber des Jahrbuchs »Extremismus und Demokratie« (mit Uwe Backes), zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, zu Totalitarismus im 20. Jahrhundert und Extremismus in der Bundesrepublik. Bücher im Ch. Links Verlag: »Eine Revolution und ihre Folgen. 14 Bürgerrechtler ziehen Bilanz« (Hg.), 2000, »Friedliche Revolution und deutsche Einheit. Sächsische Bürgerrechtler ziehen Bilanz«, 2007. Dr. Thomas Schubert: Jahrgang 1979, Dr. phil., seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz, Redaktionsassistent des Jahrbuchs »Extremismus & Demokratie«. Veröffentlichungen zu Wahlen, Wahlkämpfen, Parteien und politischem Extremismus, u.a. »Konvergenz oder Differenz im sächsischen Landtagswahlkampf?«, 2010.

 

"Menschen haben 1989/90 Geschichte geschrieben"

 

Professur Politische Systeme, Politische Institutionen der TU Chemnitz veröffentlicht einen Sammelband mit Beiträgen von 16 Akteuren über die friedliche Revolution in Sachsen 16 Bürgerrechtler, ehemalige Repräsentanten des DDR-Systems und Wissenschaftler waren zwischen Oktober 2009 und Februar 2010 auf Einladung der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz zu Gast. In der Ringvorlesung "1989/90-2009/10 Friedliche Revolution und deutsche Einheit in Sachsen - Akteure zwischen Konfrontation und Konzession" erinnerten sie an die Voraussetzungen, den Verlauf und die Folgen der friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung. Der besondere Fokus lag dabei auf Sachsen. Auf 388 Buchseiten haben Prof. Dr. Eckhard Jesse und Dr. Thomas Schubert als Herausgeber die Beiträge der Referenten zusammengestellt, um biografische Porträts sowie Bilder von der Protestdemonstration am 7. Oktober 1989 in Karl-Marx-Stadt ergänzt, einen Aufsatz über den Oktober 1989 in Sachsen geschrieben und unter dem Titel "Zwischen Konfrontation und Konzession" im Ch. Links Verlag veröffentlicht.

"Zehn der Referenten gehörten 1989 zu den offenen Kritikern des realen Sozialismus der SED. Drei standen auf der anderen Seite und wollten die DDR-Diktatur als Funktionäre der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands erhalten wissen oder haben sie als Vertreter einer Blockpartei mitgetragen.

 

Und weitere drei schließlich sind Wissenschaftler mit besonderem Bezug zu Sachsen", berichtet Prof. Jesse, Inhaber der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen. "Auf diese Weise kam ein breites Spektrum an Positionen zur Geltung, wurde einer Idealisierung oppositionellen Aufbegehrens wie systemtragenden Handelns gleichermaßen entgegengewirkt", schätzen die Herausgeber in ihrer Einleitung ein und fügen hinzu: "Was deutlich erkennbar ist: Menschen haben 1989/90 Geschichte geschrieben - beabsichtigt und unbeabsichtigt, Altes verteidigend oder Neues erkämpfend, im Großen wie im Kleinen."

Die Autoren, darunter Erich Iltgen, Thomas Küttler, Hans Modrow, Günther Heydemann und Christoph Magirius, beschäftigen sich mit jeweils fünf Themenkomplexen: ihrer eigenen Person, ihrer damaligen sowie ihrer heutigen politischen Position, einer allgemeinen Einschätzung der aktuellen politischen Situation in Deutschland sowie der in Sachsen. Vorangestellt ist jeweils ein kurzer Abriss über ihre Erinnerungen an den Tag des Mauerfalls.

"Das letzte Jahr war das beste Jahr", meint Frank Richter, Initiator der Dresdner "Gruppe der 20", mit Blick auf die DDR und beendet seinen Beitrag mit den Worten: "Summa summarum hatte die Friedlichkeit der Revolution viele Väter und Mütter, viele begünstigende Umstände. Dennoch: Es gab keine erkennbare Zwangsläufigkeit. Es hätte alles auch anders verlaufen können. Das Ereignis ist zu würdigen als eine kulturelle Leistung und als ein historisches Glück. Es hat die deutsche Geschichte bereichert. Wir sollten es nicht nur untersuchen. Wir sollten es feiern." Eine Einschätzung - so vermuten es die Herausgeber -, die fast alle Autoren des Sammelbandes trotz ihrer unterschiedlichen Perspektiven teilen dürften.

 

 

40,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86153-635-2

 

 Vierzig Autoren stellen eine der spannendsten deutschen Verlagsgeschichten des 20. Jahrhunderts vor, die auf einzigartige Weise mehrere politische Systeme spiegelt. 1910 von Gustav Kiepenheuer gegründet, avancierte der Verlag in der Weimarer Republik mit Autoren wie Anna Seghers, Bertolt Brecht, Georg Kaiser, Joseph Roth und Arnold Zweig zu einem kulturellen Leitverlag, der für Expressionismus und Neue Sachlichkeit stand. Nach der Bücherverbrennung von 1933 gingen wichtige Lektoren ins Exil, Kiepenheuer versuchte sich im Land zu behaupten. Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg spaltete auch den Verlag. Neben dem Stammsitz in Weimar entstand der Verlag Kiepenheuer & Witsch, und in Berlin nahm der Kiepenheuer Bühnenvertrieb seine Arbeit wieder auf. In Leipzig wurde unter Regie der SED 1977 die Verlagsgruppe Gustav Kiepenheuer (mit Insel, List und Dieterich) geschaffen, die nach der deutschen Einheit in den Strudel der Privatisierung geriet.

 

 

 

 

 

 

 

In Leipzig wurde unter Regie der SED 1977 die Verlagsgruppe Gustav Kiepenheuer (mit Insel, List und Dieterich) geschaffen, die nach der deutschen Einheit in den Strudel der Privatisierung geriet.

30,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535980

Das 1931 eingeweihte Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg ist nicht nur ein Meilenstein der Rundfunkarchitektur. Der gewaltige Bau an der Masurenallee war auch immer wieder Schauplatz spektakulärer rundfunkgeschichtlicher und politischer Ereignisse: Joseph Goebbels schwor hier die Intendanten der deutschen Reichssender auf die nationalsozialistische Propaganda ein, der Aufstand des 20. Juli 1944 scheiterte auch, weil die Besetzung des Rundfunkhauses abgebrochen wurde, nach dem Krieg geriet das Gebäude als sowjetische Exklave mitten im Berliner Westen zum Zankapfel der Alliierten, vom Haus des Rundfunks aus gingen die ersten Stereosendungen in die Welt, und 1989 war es die Nachrichtenzentrale beim Fall der Mauer. Heute sendet hier der Rundfunk Berlin-Brandenburg. Wolfgang Bauernfeind hat mit vielen Zeitzeugen gesprochen und die einschlägigen Archive gesichtet. Entstanden ist eine spannend zu lesende und reich bebilderte Chronik, in der sich die Geschichte des Rundfunks in Deutschland spiegelt. Über den Autor Jahrgang 1944, Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Köln, Berlin und München, ab 1970 freie Mitarbeit bei Fernsehen und Hörfunk, ab 1978 Redakteur, Regisseur und Autor im Hörfunk-Feature des Senders Freies Berlin, ab 1994 dort bzw. beim RBB Abteilungsleiter. Zahlreiche internationale und nationale Radiopreise, u. a. Prix Europa, Prix Italia, Lehrtätigkeit u.a. an der Medienakademie von ARD und ZDF.

30,00 *
Artikel-Nr.: 9783861532163

Faszination Freiheit Die spektakulärsten Fluchtgeschichten Müller, Bodo Faszination Freiheit Die spektakulärsten Fluchtgeschichten

18,00 *
Artikel-Nr.: 9783861536055

Die Brauerei Königstadt: Industriegeschichte in Berlin-Prenzlauer Berg

Martin Albrecht , Stefan Klinkenberg

Am Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die im späteren Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gelegene Brauerei Königstadt zu den führenden Brauereien der Hauptstadt. Von 1851 bis 1921 verließen Hunderttausende von Hektolitern untergärigen »bairischen« Bieres den Hof des Brauhauses an der Schönhauser Allee. Nach der Aufgabe der Produktion wurden die Gebäude und die Kelleranlagen als Gewerbestandort genutzt für den Kraftfahrzeugbau und als Premierenkino in den 1920er Jahren, als Waffenschmiede der Telefunken AG während des Zweiten Weltkriegs, für den VEB Reform Möbelproduktion, das SED-Zentralorgan Neues Deutschland und eine Champignonzucht zu DDR-Zeiten. 2003 gelang es den ansässigen Gewerbetreibenden, den Produktionsbereich der ehemaligen Brauerei als Genossenschaft zu erwerben, um den Standort zu sichern und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Mit der geschlossenen Darstellung der ökonomischen und baulichen Entwicklung dieses Gebäudekomplexes legen Martin Albrecht und Stefan Klinkenberg eine reich bebilderte Gesamtgeschichte dieses Brauhauses und seiner Nachnutzung vor. Über den Autor Dr. Martin Albrecht: Jahrgang 1952, Dr. phil., Studium der Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, archäologische Ausgrabungen mit denkmalpflegerischen Dokumentationen zu Themen wie mittelalterliche Klosterbauten, Entwicklung der brandenburgischen Judenhöfe ab dem Mittelalter und militärische Objekte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, seit 1998 Dokumentationen zur Brauereigeschichte. Stefan Klinkenberg: Jahrgang 1955, Studium der Architektur, Kunstgeschichte, Archäologie und Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin, seit 1985 selbständig als Architekt und Projektentwickler im Zusammenhang mit Stadterneuerung, Denkmalpflege und besonderen sozialen und ökologischen Anforderungen. Projektentwicklung und Gesamtplanung für den »Gewerbehof in der alten Königstadt«.

30,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86153-606-2

Nein, das mache ich nicht!: Selbstbestimmte Arbeitsbiographien in der DDR - Dirk Moldt

 

Nein, das mache ich nicht!

Selbstbestimmte Arbeitsbiographien in der DDR Menschen, die nicht regulär arbeiten gingen, wurden in der DDR schnell mit dem Stigma der »Asozialität« versehen und kriminalisiert.

Dennoch versuchten einige Bürger des Landes, ihr Erwerbsleben selbständig und außerhalb normaler Arbeitsrechtsverhältnisse zu gestalten. Solche selbstbestimmten Arbeitsbiographien sind das Thema von Dirk Moldts Studie. Auf der Grundlage von zwölf ostdeutschen Lebensgeschichten aus den 1950er bis 1980er Jahren beschreibt Moldt, warum Einzelne sich dafür entschieden, individuelle Freiheiten für sich zu beanspruchen und damit auf berufliche und finanzielle Sicherheit sowie gesellschaftliche Anerkennung zu verzichten – sogar unter Androhung strafrechtlicher Sanktionen.

35,00 *
*

Preise inkl. MwSt.

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